Neulich hatte ich gerade gespeist und wollte einen kleinen Mittagsschlummer halten.

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Neulich hatte ich gerade gespeist und wollte einen kleinen Mittagsschlummer halten.

Da kam Ente Klara gewatschelt – in bester Schnatterlaune. Sie wollte mir unbedingt den neuesten Klatsch über die Tiere am See quaken. Doch während Klara schnatterte, fielen mir die Augen zu. „Unerhört!“, quakte sie und stieß mich dabei mit dem Schnabel an. „Ich schnatter mir hier einen Wolf und du pennst ein?“ Ente Agnes kam mir zur Hilfe. „Was regst du dich so auf?“, quakte sie. „Die arme Paula kann nichts dafür. Es ist normal, dass man nicht den ganzen Tag lang immer gleich fit und munter ist. Das ist ein Auf und Ab.“ Da ich bei der Zeitung mit Zweibeinern zusammenarbeite, habe ich mich ein wenig ihren Gewohnheiten angepasst: So wie sie schnabuliere ich nicht ständig ein wenig hier und da, sondern eher viel auf einmal zu Mittag. „Doch wer üppig gegessen hat, fühlt sich danach oft schläfrig“, quakte Agnes. Das könnte daran liegen, dass der Körper dann besonders viel Energie fürs Verdauen nutzen muss. „Die fehlt dann dem Hirn. Dann fällt es schwer, sich zu konzentrieren“, quakte Agnes. Aber ein Schläfchen bringt die Energie schnell wieder zurück. „Es sollte aber nicht länger als 20 Minuten sein. Sonst bist du hinterher müder als zuvor.“ Eure Paula

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