Neulich habe ich ein tolles Foto gesehen: Auf den ersten Blick sah es aus, als wäre da eine schwarze Wolke am Himmel.

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Neulich habe ich ein tolles Foto gesehen: Auf den ersten Blick sah es aus, als wäre da eine schwarze Wolke am Himmel.

Sie hatte allerdings die Form einer Schlange. Als ich genauer hinschaute, erkannt ich: Das war keine Wolke, sondern ein riesiger Vogelschwarm. „Wie die Stare auf dem Foto das wohl hinkriegen?“, quakte ich zu meiner Entenfreundin Klara. „Ich hätte Angst, dass mich der Flügelschlag des Vogels neben mir ins Trudeln bringt.“ Die Stare haben damit kein Problem: Sie achten einfach darauf, stets den gleichen Abstand zu ihren Flugnachbarn zu halten. So verändert der Schwarm ständig seine Form. Was eben noch wie eine Schlange aussah, verwandelt sich dann zum Beispiel in einen Riesenvogel. Die Stare wollen damit Angreifer ärgern: Versucht ein Raubvogel einen der Stare zu erwischen, muss er sich überlegen, auf wen er sich stürzen soll. Dabei ist es schwierig, in so einer Wolke ein einzelnes Tier in den Blick zu fassen. Fliegt er auf den Schwarm zu, löst sich der nicht auf, sondern verändert blitzschnell seine Form. Das verwirrt den Angreifer. Kommt er den Staren doch zu nah, können die sich auch wehren. Dann mus der Räuber aufpassen, nicht abzustürzen. Eure Paula

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