Neulich habe ich ein nettes Hermelin getroffen.

Neulich habe ich ein nettes Hermelin getroffen. Ich hatte es lange nicht gesehen – aber so ist das ja meistens.

Denn das Hermelin ist einfach sehr gut getarnt. Jetzt im Winter ist sein Fell weiß wie der Schnee. Nur die Schwanzspitze ist schwarz. Das Hermelin, das auch Großes Wiesel genannt wird, ist übrigens ein kleines Raubtier und gehört zur Tierfamilie der Marder. Weiß ist sein Fell nur im Winter: Im Sommer ist das Fell abgesehen von Bauch und Kehle braun. „So ein Fellwechsel ist wirklich praktisch“, quakte meine Entenfreundin Klara. Aber nicht alle machen da mit: Das kleinere Mauswiesel behält sein braunes Fell bei uns auch im Winter – zumindest in den meisten Regionen. Schneehasen und Schneehühner setzen dagegen wie das Hermelin meist auf ein weißes Fell oder eben ein weißes Federkleid: Raubvögel haben es dann schwerer, sie im Schnee zu erspähen. Pech haben sie nur, wenn es in einem Winter mal wenig schneit. Dann fallen sie nämlich sogar besonders stark auf. Weil warme Winter häufiger werden, haben sich Schneehasen mancherorts umgestellt – und bleiben im Winter braun. „Umziehen müssen sie sich trotzdem“, quakte Klara. Für den Winter wächst ihnen nämlich ein besonders dichter und warmer Pelz. Eure Paula

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