Neulich habe ich mich tierisch erschrocken: Ich war gerade aus dem Nest geklettert, da stand ein Wolf vor mir.

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Neulich habe ich mich tierisch erschrocken: Ich war gerade aus dem Nest geklettert, da stand ein Wolf vor mir.

Das zumindest dachte ich, als ich einen großen, kräftigen Vierpfoter sah. Sofort flatterte ich hoch und flüchtete ins Schilf. Doch irgendwann war meine Neugier größer. Ich lugte zwischen den Schilfhalmen hervor – und erkannte, dass ich umsonst geflüchtet war: Dort am Ufer stand kein Wolf, sondern ein Husky, den ich kannte. „Hugo!“, quakte ich erfreut. „Und ich habe gedacht, du wärst ein Wolf.“ Hugo lachte und wedelte kräftig mit seinem buschigen Schwanz. Dann heulte er nach Huskyart. „Ah, ich bin so froh, dass endlich richtig Winter ist“, jaulte er. „Ich mag die Kälte.“ Schlittenhunde wie er haben nämlich ein besonders dichtes Fell. „Was täte ich nur ohne meine Unterwolle“, jaulte Hugo. Er meinte die dichte Schicht feiner Haare, die direkt auf seiner Haut liegt. Darüber liegen die Deckhaare. „Das ist der perfekte Hundepelzmantel.“ In dem Moment hörten wir einen Pfiff. „Ich muss los, mein Zweibeiner ruft zum Training“, jaulte Hugo. „Ich und meine Mithunde werden bald an einem Rennen teilnehmen. Vielleicht darf ich sogar der Leithund des Gespanns sein. Das dürfen nur schlaue Hunde, die ihren Zweibeiner sehr gut verstehen.“ Eure Paula

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