Neulich habe ich mit meinen Entenfreundinnen Agnes und Klara einen Ausflug zu dem Bauernhof gemacht, der in der Nähe des Sees liegt.

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Neulich habe ich mit meinen Entenfreundinnen Agnes und Klara einen Ausflug zu dem Bauernhof gemacht, der in der Nähe des Sees liegt.

„Lasst uns Alma begrüßen!“, quakte Klara. Sie meinte eine herzensgute, große Kuh, mit der wir schon lange befreundet sind. Aber nicht alle Rinder sind so riesig wie Alma. „Ich will aber auch die kleinen Kühe besuchen“, quakte Klara. „Kleine Kühe?“, quakte ich. „Ach so, du meinst wohl die Kälber.“ Klara schüttelte den Kopf. „Nein, für Kälber sind die zu groß“, schnatterte sie. „Aber richtig kuhgroß sind sie auch noch nicht – kleine Kühe eben.“ Agnes lachte. „Ein weibliches Rind nennt man aber erst dann eine Kuh, wenn es sein erstes Kalb bekommen hat“, quakte sie. Mit rund eineinhalb Jahren sind weibliche Jungrinder geschlechtsreif, können also trächtig werden. Bis sie ihr erstes Kälbchen bekommen, nennt man sie Färsen. Bis das Kalb zur Welt kommt, dauert es aber etwas mehr als neun Monate. Erst dann wird aus der Färse eine Kuh, die zum ersten Mal Milch gibt. Diese ist in den ersten Tagen gelblich, weil sie wichtige Stoffe enthält, die das Tierkind vor Krankheiten schützt. Später muss sich das Kalb meist mit einem Milchersatz begnügen. Die Zweibeiner trinken die richtige Milch. Eure Paula

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