Neulich habe ich in einem Buch etwas über feuerspuckende Berge gelesen: „Warum spucken diese Vulkane eigentlich Feuer?“...

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Neulich habe ich in einem Buch etwas über feuerspuckende Berge gelesen: „Warum spucken diese Vulkane eigentlich Feuer?“, fragte ich – und beschloss den klugen Waldkauz Ulrich zu fragen.

Neulich habe ich in einem Buch etwas über feuerspuckende Berge gelesen: „Warum spucken diese Vulkane eigentlich Feuer?“, fragte ich – und beschloss den klugen Waldkauz Ulrich zu fragen.Der hatte tatsächlich eine Antwort. „Die Erde ist in ihrem Inneren sehr heiß“, krächzte er. „So heiß, dass sogar Stein schmilzt.“ An ihrer Oberfläche ist die Erde zum Glück viel kühler und fest. Sonst könnten wir gar nicht darauf herumwatscheln. „An manchen Stellen ist das geschmolzene Gestein, das Magma, aber viel näher an der Oberfläche als anderswo“, krächzte Ulrich. „Solche heißen Flecken nennt man Hotspots.“ Dieses heiße Magma steht unter hohem Druck: „Das ist ähnlich wie mit einem Topf Wasser auf dem Herd“, krächzte Ulrich. „Je heißer das Wasser wird, desto höher wird der Druck im Topf. Ist ein Deckel darauf, wird der sogar hochgedrückt.“ So ähnlich sei das mit dem Magma in der Erde: Weil es so heiß ist, ist auch der Druck hoch. „Findet es einen Weg nach oben, etwa durch einen Krater, kommt es an die Oberfläche“, krächzte Ulrich. „Ein Vulkan spuckt also Feuer, wenn der Druck des Magmas zu hoch wird.“ Die meisten Vulkane liegen aber unter Wasser im Meer, von einem Ausbruch bekommt man da wenig mit. Weil das geschmolzene Gestein fest wird, wenn der Vulkan es ausgespuckt hat, können so sogar ganze Inseln entstehen. Das dauert sehr lange. Eure Paula

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