Neulich war es in der Früh sehr neblig am Seeufer.

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Neulich war es in der Früh sehr neblig am Seeufer.

Ich konnte kaum den Flügel vor Augen erkennen. Da hörte ich erst ein Knirschen, dann quakte meine Entenfreundin Klara laut auf. „Aua, jetzt bin ich gegen einen Eiszapfen gewatschelt“, schnatterte es aus dem Nebel. „Dabei hatte ich den Zapfen doch direkt vor Augen.“ Klara hat ihr Nest nämlich unter einem Steg gebaut. Und von dem hing offenbar ein Eiszapfen herunter. Wir anderen Enten watschelten zu Klara. „Die Zapfen in deinen Augen haben dich vor dem Zapfen wohl nicht gewarnt?“, quakte Agnes und lachte. „Mach dich nur lustig“, quakte Klara. „Außerdem hatte ich einen Zapfen vor Augen, aber eben nicht im Auge. Das ist ein Unterschied.“ Da lachte Agnes nur noch mehr. „Natürlich hast du Zapfen im Auge – so wie auch Fische, Hunde, Katzen und die Zweibeiner“, quakte Agnes. „Sonst könntest du keine Farben sehen.“ Da hat sie Recht. Um etwas sehen zu können, haben wir Sehsinneszellen. Die stecken in der Netzhaut, einer Hautschicht im Auge. Und von denen gibt es zwei verschiedene: Stäbchen und Zapfen. Letztere brauchen wir zum Farbensehen. Zweibeiner haben drei verschiedene Zapfentypen, Pferde und Hunde nur zwei. Diese Tiere sehen deshalb weniger Farben. Rot erscheint ihnen als Grün. Dafür sind ihre Augen lichtempfindlicher, sie sehen in der Dämmerung besser. Eure Paula

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