Neulich fanden wir Enten einen Plüschbären auf einer Bank am Seeufer.

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Neulich fanden wir Enten einen Plüschbären auf einer Bank am Seeufer.

„Der arme Teddy“, quakte ich. „Ganz allein!“ Da fiel Agnes etwas ein: „Wisst ihr, warum Plüschbären Teddys genannt werden?“ Agnes und meine Entenfreundin Klara schüttelten die Köpfe. „Ich weiß es!“, schnatterte ich da und klatschte in die Flügel. „Der Teddy hat seinen Namen von dem amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt“, quakte ich. „Der wurde mit Spitznamen ,Teddy‘ genannt.“ Im Jahr 1902 soll er mit einigen Begleitern auf Bärenjagd gegangen sein. An dem Tag lief ihnen aber kaum ein Bär vor die Flinte. Um dem Präsidenten dennoch einen Jagderfolg zu bescheren, griffen seine Begleiter zu einem Trick: Sie fingen einen kleinen Bären – der Einzige, den sie erwischten – ein und banden ihn an einem Baum fest. Doch auf den wollte Roosevelt nicht schießen. Ein Zeichner stellte die Szene später mit einem lustigen Bild dar, das in der Zeitung gedruckt wurde – so verbreitete sich die Geschichte schnell. Ein Händler soll daraufhin einen seiner Plüschbären „Teddy“ genannt haben. Doch gibt es noch eine andere Version der Geschichte: Demnach bekam Roosevelts Tochter einen Plüschbären geschenkt, der von der deutschen Firma „Steiff“ hergestellt worden war. Sie soll so begeistert gewesen sein, dass sie ihn nach ihrem Vater „Teddy“ nannte. Eure Paula

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