Neulich ist mir etwas Furchtbares passiert: Als ich auf meine Watschelfüße blickte, standen die plötzlich nicht mehr auf Gras, sondern tief im Sand.

Neulich ist mir etwas Furchtbares passiert: Als ich auf meine Watschelfüße blickte, standen die plötzlich nicht mehr auf Gras, sondern tief im Sand.

Ich blickte hoch – und sah nur noch eine trockene, sandige Kuhle, wo Minuten vorher mein schöner See war. Nur vereinzelt wuchsen ein paar Pflanzen. „Hilfe, der See ist weg!“, schnatterte ich. Dabei flatterte ich mit den Flügeln. Dadurch bin ich wohl auch aufgewacht. Die Pflanzen mit den seltsam dicken Blättern, die in der Kuhle wuchsen, hatte ich aber noch genau vor Augen. „Aber solche Pflanzen mit so dicken Blättern gibt es bestimmt nur im Traum“, quakte ich. „Von wegen“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes, die gerade zu mir ans Ufer kam. „Solche Pflanzen gibt es sehr wohl“, quakte sie. „Kakteen speichern viel Wasser in ihrem dicken Spross. Es gibt aber andere Pflanzen in trockenen Gebieten, die viel Wasser in den Blättern speichern“, quakte sie. „Diese Blätter sehen dann dick und richtig fleischig aus. Vielleicht hast du ja eine Fette Henne in deinem Traum gesehen.“ Ich war verwirrt. „Ein dickes Huhn? So eins habe ich nicht gesehen“, quakte ich. „Blödsinn“, quakte Agnes und lachte. „Es gibt auch eine Pflanze, die mit Trockenheit gut zurechtkommt, die man Fette Henne nennt.“ Eure Paula

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