Neulich hat uns Enten ein Sommergewitter überrascht.

Neulich hat uns Enten ein Sommergewitter überrascht.

Klara, Agnes und ich watschelten auf einer großen Wiese herum und quakten über dies und das. So bekamen wir nicht mit, wie der Himmel immer dunkler wurde. Das bemerkten wir erst, als der Donner grollte. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig an den See und schlüpften unter eine Parkbank. Da prasselten die Tropfen schon herab. Zum Glück war der Spuk schnell vorbei. Als wir Enten über die Wiese zum See watschelten, fielen mir die vielen Regenwürmer auf, die da herumkrochen. „Da gibt’s wohl ein Wurmfest in der Nähe“, quakte ich. „Aber die kriechen doch immer nach einem starken Regen herum“, schnatterte Agnes. „Ist dir das noch nie aufgefallen?“ Klara nickte. „Dass Regenwürmer den Regen lieben, weiß doch jedes Küken“, quakte sie. Tatsächlich treibt sie wohl das Geprassel an die Oberfläche, was nicht ungefährlich für sie ist. Schnell endet so ein Wurm dann im Schnabel einer Amsel. Der Name hat jedenfalls nichts mit dem Regen zu tun, sondern mit ihrer Aktivität. Denn ist jemand „rege“, ist er ständig in Bewegung. Das sagte man auch den Würmern nach und nannte sie daher noch vor eingen hundert Jahren „rege Würmer“. Daraus wurde der Name Regenwurm. Eure Paula

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