Neulich entdeckten wir Enten frühmorgens, an einem heißen Sommertag, unseren Freund Waldemar.

Neulich entdeckten wir Enten frühmorgens, an einem heißen Sommertag, unseren Freund Waldemar.

Der Waschbär kam gerade aus dem Dorf zurück. Dort findet er nicht nur Leckereien, sondern schnappt auch die ein oder andere Geschichte auf. Und: Er liebt es, die Zweibeiner zu beobachten. „Was gibt’s Neues im Dorf?“, schnatterte ich ihm zu. „Nicht viel. Die Bewohner schleppen große Kannen und gießen ihre Pflanzen“, brummte er. „Gibt es gar keine Pflanzen, die ohne Wasser auskommen?“, fragte ich Agnes. „Da fallen mir nur Plastikblumen ein“, quakte sie. „Jede echte Pflanze braucht Wasser.“ Allerdings gebe es welche, die mit wenig Wasser auskommen oder längere Trockenphasen aushalten. So bilden manche Bäume Pfahlwurzeln, die bis zum Grundwasser reichen. „Dann haben Kakteen wohl besonders lange Wurzeln“, quakte ich. „Im Gegenteil“, schnatterte Agnes. „Ihre Wurzeln verlaufen nahe der Oberfläche im Boden und breiten sich wie ein großes Netz aus.“ Regnet es, was in der Wüste selten passiert, können sie damit schnell viel Wasser aufsaugen. Das speichern Kakteen in ihrem Spross und können davon rund ein Jahr leben. Um diesen Vorrat zu verteidigen, haben sie ihre Blätter zu Dornen umgewandelt. Eure Paula

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