Neulich besuchten meine Entenfreundin Klara und ich die Biberin Frau Dr.

Neulich besuchten meine Entenfreundin Klara und ich die Biberin Frau Dr.

Raspelzahn. Wir wollten von ihr erfahren, warum wir morgen auf das Wetter achten sollen. So hatte uns das Waldkauz Ulrich gekrächzt. „Wie das Wetter am Siebenschläfertag ist, am 27. Juni, so bleibt es sieben Wochen“, kauzte er – und weg war er. „Was hat das Wetter mit dem Tier zu tun?“, fragte Klara die Biberin. Sie hatte sofort an ein Tier gedacht, das man Siebenschläfer nennt. „Mit dem hat der Tag nichts zu tun“, erklärte die Biberin. „Der Siebenschläfer-Tag geht auf eine Heiligenerzählung zurück.“ So sollen einst sieben junge Männer wegen ihres Glaubens verfolgt worden sein. Sie retteten sich in eine Höhle und wurden eingeschlossen. Da fielen sie in einen mehrere hundert Jahre langen Schlaf – bis die Höhle an einem 27. Juni entdeckt wurde und die Männer erwachten. Von den „sieben Schläfern“ hat der Tag den Namen. Hinzu kommt: Es gibt bestimmte Tage, an denen sich das Wetter für längere Zeit entscheidet. Auch der 27. Juni ist so ein „Lostag“. Wie das Wetter da ist, bleibt es sieben Wochen, heißt es. Das stimmt oft, aber nicht immer. Dieser Lostag hat sich durch eine spätere Kalenderreform zudem verschoben – und wäre nun erst am 7. Juli. Eure Paula

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