Neulich besuchte ich mit Ente Klara die Biberin Frau Dr.

Neulich besuchte ich mit Ente Klara die Biberin Frau Dr.

Raspelzahn. „Wir sollten jeden Sonnenstrahl genießen“, meinte die Biberin. „Laut Wettervorhersage soll es nämlich schon bald wieder regnen.“ Klara blickte zum blauen Himmel. „Da ist keine Wolke. Woher soll der Regen kommen?“, quakte sie. „Oder können Sie vielleicht in die Zukunft blicken?“ Die Biberin lachte. „Ich bin doch keine Hellseherin“, sagte sie. „Aber das muss man auch nicht sein, um vorherzusagen, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird.“ Ich nickte. Denn als Wetterente wusste ich natürlich, wie die Zweibeiner das machen – zumindest so in etwa. Denn um ein Experte für „Meteorologie“, also für die Wetterkunde, zu werden, muss man lange lernen. Auch ich verlasse mich bei meinen Vorhersagen auf die Zweibeiner. Die wiederum sammeln dazu viele Daten, zum Beispiel an mehr als 2000 Wetterstationen in Deutschland: Dort wird gemessen, wie warm oder kalt es ist, wie viel Regen fällt, wie feucht die Luft ist oder wie stark der Wind weht. Auch Satelliten im All liefern wichtige Infos. Mit all diesen Daten und Computerprogrammen versuchen Meteorologen dann vorherzusagen, wie das Wetter der nächsten Tage wird – wahrscheinlich, denn sicher wissen das natürlich auch sie nicht. Eure Paula

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