Neue Kletterhalle im Aicherpark Rosenheim – mit Ninja Warrior, Parkour und Bouldern

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Bouldern, Ninja und Parkour werden die Schwerpunkte in der neuen Kletter- und Funsporthalle sein, die an der Grubholzer Straße im Aicherpark Rosenheim entsteht. 
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Ein Szenetreff soll es werden: für Kletterer, Outdoorsportler und Fitnessbegeisterte – die neue Kletterhalle „Stuntwerk“, die im Aicherpark Rosenheim geplant ist. Neben Klettern wird mit zwei Neuheiten aufgewartet: „Ninja Warrior“ analog der TV-Show und die Trendsportart Parkour.

Rosenheim – Der Bauzaun steht, die Spundwände sind bereits ins Erdreich eingebracht – die ersten Arbeiten für das Projekt „Stuntwerk“ im Aicherpark sind angelaufen. Auf dem ehemals als Lagerflächen genutzten Gelände nördlich der Grubholzer Straße soll eine neue Kletterwelt entstehen. Die Investoren rund um die Familien Aicher und Truppel versprechen sich davon eine weitere Aufwertung des Gewerbeparks – und einen wertvollen Frequenzbringer.

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Ein Highlight für Kletterfans und Extremsportler wollen die künftigen Betreiber von „Stuntwerk“, Florian Schiffer (33) und Uwe Pop (40), schaffen, beide Rosenheimer. Und beide haben bereits Erfahrungen im Bereich Kletterhallen. Denn ihr Pilotprojekt steht in Köln: Dort gibt es die allererste Ausführung eines „Stuntwerks“, vor sechs Jahren ins Leben gerufen – und seither ein voller Erfolg, wie Schiffer betont.

Weitere Boulderhalle für Rosenheim

In Rosenheim wollen Schiffer und Pop diesen Erfolg nun wiederholen. Und auch hier haben sie bereits erste „Kletter-Erfahrung“: Schiffer hat den Leistungsstützpunkt in der Kletter- und Boulderhalle in der Simsfilze/Stephanskirchen mit aufgebaut.

Nun wollen sich beide einen „eigenen“ Standort schaffen. „Nach unserer Überzeugung verträgt der Markt eine zweite Boulderhalle in der Region“, sagt Schiffer.

Beste Möglichkeiten im Aicherpark

Mit dem Gedanken einer eigenen Halle trugen sich die beiden Jungunternehmer schon länger, sahen sich nach einer geeigneten Fläche um. Fündig wurden sie im Aicherpark – wo sie noch dazu mit offenen Armen empfangen wurden. Denn: Franz Aicher jun., einer der Investoren, ist selbst begeisterter Kletterer – und war sogleich vom Konzept überzeugt. Und auch sein Onkel Reiner Aicher ist angetan: „Wir haben bereits Fitness und Squash hier, jetzt kommt eine Attraktion hinzu.“

Das neue Kletterparadies auf rund 1800 Quadratmetern Grundfläche umfasst: eine Boulderwand, 4,50 Meter hoch, den Bereich „Functional Fitness“, einen Parcoursbereich mit Hindernissstrecke und einen eigenen Bereich für „Ninja Warrior“ mit einem an die TV-Show (RTL) angelehnten Hindernisparcours, der überwunden werden muss.

Schnell und kreativ über die Hindernisse

In Ninja und Parcours sehen Schiffer und Pop klare Trends: Die Disziplin „Parkour“ mit dem Überwinden von Hindernissen – und das möglichst kreativ – ist bei Fitnessbegeisterten auf dem Vormarsch und soll 2024 gar olympisch werden; und „Ninja Warrior“ ist seit Entstehen der TV-Show der Renner.

Experten in RTL-Show Ninja Warrior

Und eben die so beliebte RTL-Show ist für Schiffer und Pop keine Unbekannte – ganz im Gegenteil: Die Rosenheimer begleiten die Show von der ersten Stunde an im Jahr 2016. Schiffer ist gar als sportlicher Berater engagiert. Wie das? „Das war Zufall“, berichtet er im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Eines der ersten Castings habe die Produktionsfirma im „Stuntwerk“ in Köln durchführen wollen. Dabei sei der Kontakt entstanden. Und seither hat man offenbar auf die sportliche Expertise aus Oberbayern nicht mehr verzichten wollen.

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Bei dem neuen Projekt im Aicherpark haben Schiffer und Pop auch den Nachwuchs im Blick: mit einem flexibel erweiterbaren Kinderbereich (für Kinder ab zwei Jahren) inklusive Klettermöglichkeiten und einem Baumhaus.

Um den „Szenetreff“ zu komplettieren, ist zudem ein Café mit Außenfläche vorgesehen. „Nur Kaffee und Kuchen, aber die Leute sollen sich hier treffen und austauschen können“, beschreibt Schiffer das Vorhaben.

Geplante Eröffnung im September

Wie sieht der Zeitplan aus? Aktuell wird die Baufläche vorbereitet, bis spätestens Ende Mai soll die Halle an sich – in Holzfachwerk-Bauweise – seitens der Investoren errichtet und an die Betreiber übergeben sein. Dann folgt der Innenausbau, in den auch Schiffers Bruder Lukas mit seinem Start-Up-Unternehmen Tjiko (im „Stellwerk 18“) involviert sein wird. Denn: Schiffers Bruder sorgt mit seinem Kompagnon Markus Hoos seit geraumer Zeit mit speziellen Badmodulen für Aufsehen in der Gründerszene und darüber hinaus. Und auch das „Stuntwerk“ soll nun mit den Badmodulen ausgestattet werden.

Läuft alles reibungslos, soll die neue Kletterhalle bis Mitte, spätestens Ende September eröffnet werden.

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