Das nasskalte Wetter am Montag schlug Ente Klara aufs Gemüt.

Das nasskalte Wetter am Montag schlug Ente Klara aufs Gemüt.

„Bei dem Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Tür“, quakte sie. „Warum kann es nicht immer Sommer bleiben?“ Das hatte die Biberin Frau Dr. Raspelzahn gehört, die gerade aus dem Wasser ans Ufer kletterte. „Das kann ich Ihnen erklären, meine liebe Entendame“, rief sie Klara zu. „Schuld sind Erde und Sonne, die immer in Bewegung sind.“ Die Biberin erklärte uns, dass sich die Erde nicht nur um ihre eigene Achse dreht – für eine Runde braucht sie einen Tag. Die Erde bewegt sich zugleich auf einer leicht in die Länge gezogenen Kreisbahn um die Sonne. „Einmal rundrum dauert ein Jahr“, sagte Frau Dr. Raspelzahn. „Dabei ist die Sonne mal weiter weg, mal etwas näher.“ Klara nickte. „Dann wird es jetzt kühler, weil die Sonne weiter weg ist.“ Die Biberin schüttelte den Kopf. „Nein. Ein paar Millionen Kilometer mehr oder weniger machen dafür kaum einen Unterschied.“ Im Januar ist die Sonne der Erde sogar am nächsten. Aber: Im Winter treffen die Sonnenstrahlen in einem flacheren Winkel auf die Erde als im Sommer. Das nimmt ihnen viel von ihrer Kraft. Zudem wird es im Winter später hell, aber früher dunkel. Boden und Wasser haben also weniger Zeit, sich aufzuwärmen. Eure Paula

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