Die Narren übernehmen die Macht

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Fasching München – Jetzt sind sie nicht mehr zu halten, die Narren in Oberbayern.

Am sogenannten unsinnigen Donnerstag gestern läuteten die Faschings-Begeisterten den Endspurt ein. Sogar die Staatskanzlei wurde von Narren erobert. Empfangen wurden sie von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), die beim alljährlichen Faschingsempfang in der Staatskanzlei vorübergehend die Macht in Bayern übernommen hat. Regierungschef Horst Seehofer (CSU) übertrug der stellvertretenden Ministerpräsidenten die Aufgabe, die Prinzenpaare, Elferräte, Kapellen und Garden am Münchner Franz-Josef-Strauß-Ring zu begrüßen. „Vielen Dank, dass Sie uns die Ehre gegeben haben, mir die Ehre gegeben haben“, sagte Aigner. Sie sicherte zu, die Macht in der Staatskanzlei nach dem Ende des Faschingsempfangs wieder abzugeben: „Ich ziehe auf alle Fälle wieder aus“, sagte sie.

Eigentlich sollten sie den Winter austreiben – die Hemadlenzn in Dorfen (Kreis Erding) und die Schellenrührer in Mittenwald (Kreis Garmisch-Partenkirchen). Doch bei frühlingshaften Temperaturen gab es eigentlich nichts zu vertreiben. Stattdessen wurde fröhlich gefeiert, wie es halt der gute Brauch ist. Und bis Aschermittwoch geht es lustig weiter.  mm/lby

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