Namen verraten manchmal viel über ihre Träger.

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Namen verraten manchmal viel über ihre Träger. Sie können einen aber auch richtig in die Irre führen.

So ging es meiner Entenfreundin Klara, als sie zum ersten Mal vom „Mondvogel“ hörte. Denn das ist kein gefiederter Verwandter von uns, sondern ein Nachtfalter. Der flattert ab Mai herum. Dann kleben die Insekten Eier auf die Unterseite von Laubblättern, aus denen später Raupen schlüpfen. „Die sehen ziemlich schick aus“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Sie sind orange, gelb und schwarz gemustert. „Und es sieht aus, als hätte ihnen jemand ein umgedrehtes gelbes V auf den schwarzen Kopf gepinselt.“ Allzu nah sollte man ihnen nicht kommen. Die Raupen sind sehr haarig. „Und diese Haare können Augen und Haut reizen“, warnte uns Agnes. „Da haben wir Enten Glück: Wir haben unsere Federn als Schutz“, schnatterte Klara. „Zeig uns doch mal ein paar dieser Raupen!“ Agnes winkte mit dem Flügel ab. „Da musst du noch ein wenig warten“, schnatterte sie. „Die ersten Raupen kriechen ab Juli auf Blättern herum.“ Dann schlagen sie sich die Bäuche voll, ehe sie sich Ende August in den Boden eingraben und zur „Puppe“ werden: In diesem Stadium überwintern sie. Erst im Mai schlüpfen daraus die erwachsenen Falter. Eure Paula

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