PROTEST GEGEN MVV-TARIF UND ZWEITE S-BAHN-RÖHRE

Nahverkehrs-Sorgen

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München – Im Osten München regt sich Widerstand gegen die MVV-Tarifreform und die Planung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke.

Im Stadtrat von Unterschleißheim waren die Kommunalpolitiker parteiübergreifend der Ansicht, dass ihr Ort bei der MVV-Reform mit in die M-Zone aufgenommen werden müsse. „Der Landrat muss nachverhandeln“, forderte Bürgermeister Christoph Böck (SPD). Es gebe Fahrkartenpreise, die um 50 Prozent ansteigen würden. „Wir können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein“, sagte auch der zweite Bürgermeister Stefan Krimmer (CSU). Im Kreistag München wird erst im Herbst über die Reform abgestimmt, der Stadtrat von München und einige Landkreise wie zuletzt Fürstenfeldbruck haben das Reformwerk wie berichtet schon mehrheitlich gebilligt.

Die Bürgermeister von Grasbrunn, Haar, Vaterstetten und Zorneding haben in einem gemeinsamen Brief an Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) auf mögliche Nachteile für ihre Orte hingewiesen.

Die Anbindung der S-Bahnhöfe entlang der Linien S4 und S6 zwischen Gronsdorf und Zorneding werde sich zwar auf einen durchgängigen 15-Minuten-Takt verbessern. Weil aber gleichzeitig 10-Minuten-Takt im Berufsverkehr morgens und abends wegfallen soll, würde sich insgesamt die Situation verschlechtern, so die Rathaus-Chefs.  icb

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