In der Nähe unseres Sees gibt es nicht nur Felder, auf denen Weizen, Raps und Mais angebaut werden, sondern auch große Äcker für Gemüse.

In der Nähe unseres Sees gibt es nicht nur Felder, auf denen Weizen, Raps und Mais angebaut werden, sondern auch große Äcker für Gemüse.

Auf einem war bis vor Kurzem Hochbetrieb. Zweibeiner mit Messern in der Hand liefen herum, bückten sich mal hier und mal da. „Was wollen die ganzen Menschen da?“, fragte meine Entenfreundin Klara. „Gerade geht die Spargelsaison zu Ende“, quakte Ente Agnes. „Das sind Erntehelfer, die zum Spargelstechen herkommen.“ Klara zuckte zusammen. „Stechen? Piksen die in den Spargel hinein? Das arme Gemüse!“ Agnes lachte. „Nein, so nennen die Zweibeiner das Ernten.“ Denn weißer Spargel wächst im Boden, unter aufgeschütteten Erdhügeln. Um ihn zu ernten, muss man schauen, wo die Spargelspitze die Erde anhebt. Dort stößt man ein spezielles Messer in die Erde und trennt die Spargelstange vorsichtig von der Wurzel ab. Bei grünem Spargel ist die Ernte einfacher: Dieser wächst nämlich über der Erde. „Den würde ich gern mal probieren“, quakte ich. Doch Agnes lachte nur. „Da bist du dieses Jahr zu spät dran.“ Traditionell gilt der 24. Juni, auch „Spargelsilvester“ genannt, als letzter Tag der Saison. Wann genau die zu Ende geht, hängt aber natürlich vom Wetter ab – und ist jedes Jahr anders. Eure Paula

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