In der Nähe des Sees gibt es einen Bauernhof.

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In der Nähe des Sees gibt es einen Bauernhof. Eine der Kühe dort heißt Lillifee.

„Irgendwie passt der Name nicht“, schnatterte meine Entenfreundin Klara. Unter einer Fee stellte sie sich ein federleichtes, zartes Wesen mit Flügeln vor – nicht so eine große und mächtige Kuh wie Lillifee. Aber auch die war vor einigen Jahren mal ein süßes Kälbchen. Damals hat ihr ein kleines Mädchen, das auf dem Bauernhof daheim ist, den Namen verpasst. Die Kleine liebte nämlich Feen. Heute passt der Name nicht mehr ganz so gut zu Lillifee. „Nicht mal rosafarben ist die Kuh“, quakte ich. Bis auf ihre Nase und ihre lange Zunge. „Das ist ja eine Wunderzunge“, quakte Klara begeistert, als sie einmal beobachtete, wie sich Lillifee damit die Nase ableckte. Beim Fressen nutzte die Kuh ihre Zunge fast wie ein Lasso: Lillifee legte sie um ein Grasbüschel, rupfte es ab und schob es sich in den Mund. Ihre Zunge ist nämlich lang, etwa 30 Zentimeter. „Das ist bestimmt die längste Zunge der Welt“, schnatterte Klara. Damit lag sie falsch: Giraffen, Ameisenbären und Chamäleons haben viel längere Zungen. Und: Unter den Säugetieren liegt – im Verhältnis zur Körpergröße – eine kleine Fledermaus im Urwald Südamerikas vorn: Ihre Zunge ist mit etwa 8,5 Zentimetern rund eineinhalb Mal so lang wie das Tier selbst. Die Fledermaus nutzt sie, um den Nektar einer Glockenblume mit sehr tiefem Blütenkelch zu trinken. Eure Paula

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