Nach meinem Bürzel-Planscher in den See hatte sic...

Nach meinem Bürzel-Planscher in den See hatte sich Klara beleidigt in ihr Nest verzogen: Mit einem Sprung ins Wasser hatte ich meine Entenfreundin erschreckt und mit algigem Wasser nass gespritzt: Klara verkroch sich stundenlang in ihrem Nest.

Nach meinem Bürzel-Planscher in den See hatte sich Klara beleidigt in ihr Nest verzogen: Mit einem Sprung ins Wasser hatte ich meine Entenfreundin erschreckt und mit algigem Wasser nass gespritzt: Klara verkroch sich stundenlang in ihrem Nest.Als Ente Agnes sie später im Nest entdeckte, nannte sie Klara ein Faultier – was diese noch mehr beleidigte. Dabei war das nur als Spaß gemeint. Denn obwohl das viele nicht wissen: Faultiere sind nicht faul, sondern sparsam. Ihre Langsamkeit macht sie zu Meistern im Energiesparen. So können sie überleben, obwohl ihr Essen nur wenig Energie liefert. Daheim sind sie im tropischen Regenwald in Süd- und Mittelamerika. Dort klammern sie sich mit ihren langen Krallen an Ästen fest, lassen sich hängen, bewegen sich sehr langsam und futtern Beeren und Blätter. Müssen sie mal aufs Klo, lassen viele ihr großes Geschäft einfach fallen. Andere klettern etwa einmal pro Woche zu Boden – obwohl das anstrengend und gefährlich ist. Im Faultierfell leben aber Motten, die auf diese Weise in den Kot ihre Eier ablegen können. So helfen die Faultiere den Motten, sich zu vermehren. Und Motten sind wiederum Futter für die Algen im Faultierfell. Faultiere nutzen Algen als Tarnung und als Zwischenmahlzeit. Eure Paula

Kommentare