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Junge Traunsteinerin (13) sitzt nach Gehirnhautentzündung im Rollstuhl

Wer kann helfen? Kathis (13) Mutter sucht nach rollstuhlgerechter Wohnung

Maria Fleck und ihre Tochter Kathi. Die 13-Jährige erlitt im Juli 2020 durch einen zuerst unbemerkten Zeckenbiss eine Gehirnhautentzündung, obwohl sie geimpft war. Nun sucht die alleinerziehende Mutter für beide eine rollstuhlgerechte Wohnung.
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Maria Fleck und ihre Tochter Kathi. Die 13-Jährige erlitt im Juli 2020 durch einen zuerst unbemerkten Zeckenbiss eine Gehirnhautentzündung, obwohl sie geimpft war. Nun sucht die alleinerziehende Mutter für beide eine rollstuhlgerechte Wohnung.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Eine Wohnung im ersten Stock eines Altbaus ist auf einmal nicht mehr machbar. Denn die 13-jährige Kathi Fleck sitzt seit einer durch einen Zeckenbiss ausgelösten Gehirnhautentzündung im Rollstuhl. Nun sucht ihre Mutter dringend nach einer passenden Wohnung in oder um Traunstein.

Traunstein - „Seit acht Monaten nun sind wir in der Klinik. Davon sechs auf der Intensiv- und jetzt auf einer normalen Station“, berichtet Maria Fleck gegenüber chiemgau24.de. „Inzwischen kann Kathi wieder selbst essen und trinken. Aber sie kann noch nicht wieder laufen, wie lange sie noch im Rollstuhl sitzen müssen wird, ist noch nicht absehbar.“ Ein zunächst unbemerkter Zeckenbiss im Juli des vergangenen Jahres warf das Leben der alleinerziehenden Mutter und ihrer 13-jährigen Tochter um. Eigentlich war Kathi geimpft, trotzdem erkrankte sie schwer an FSME.

Kathi Fleck (13) und ihre alleinerziehende Mutter Maria suchen dringend rollstuhlgerechte Wohnung in Traunstein oder Umgebung

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die mit grippeähnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Meningoenzephalitis, der Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten, verläuft. Beim Großteil der infizierten Personen treten jedoch keine Krankheitsanzeichen auf. Übertragen wird die Krankheit durch den Stich einer infizierten Zecke. Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen wie körperbedeckender Kleidung und dem Absuchen des Körpers nach einem Waldbesuch wird von Experten eine aktive Impfung dringend empfohlen.

Nun kommen auf die Flecks einige Herausforderungen zu. Zum ersten einmal muss ihr Auto rollstuhlgerecht umgebaut werden. Dazu haben die Feuerwehren Kammer, Surberg und Traunstein bereits eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Maria Fleck und ihre Tochter sind aktive Feuerwehrlerinnen. Spenden können dazu auf das Konto des Vogtareuther Vereins Silberstreifen überwiesen werden. IBAN: DE 36 7116 0000 0106 7203 58, BIC: GENODEF1VRR, Kennwort: Kathi. Auch eine andere Herausforderung stellt sich: „In unsere bisherige Wohnung, im ersten Stock eines Altbaus, können wir mit dem Rollstuhl nicht zurück“, berichtet Maria Fleck.

Folgende Kriterien sind bei ihrer Suche wichtig:

  • Es sollte sich um eine Erdgeschosswohnung mit Garten handeln
  • Die Wohnung sollte im Idealfall im Traunsteiner Ortsteil Kammer, oder auch gern in der Umgebung von Traunstein sein
  • Die Miete sollte bezahlbar sein, da Maria Fleck alleinerziehend ist
  • Eine Tierhaltung sollte erlaubt sein, damit Kathi ihre geliebten Haustiere behalten kann
  • Wer Angebote oder Hinweise hat, kann sich bei Maria Fleck unter 015155972314 oder über ihr Facebook-Profil melden.

„Als Kathi so schwer erkrankt ist, habe ich ihr versprochen, dass sie ihre Tiere behalten kann“, berichtet Maria Fleck. Zwei kleine Hunde und Katzen bedeuten ihrer Tochter alles. „Wir würden uns sehr freuen, wenn jemand uns helfen könnte, ein neues zu Hause zu finden. Wenn wir irgendwann in ein paar Monaten aus dem Krankenhaus kommen wir wären von ganzem Herzen dankbar.“

hs

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