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Zwangsräumung in München eskaliert

Mann (46) bedroht Polizei mit Schusswaffe und wird selbst angeschossen

Großeinsatz in der Balanstraße
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Der 46-Jährige wurde verletzt und nach sofortiger notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Aktuell besteht für ihn keine Lebensgefahr.
  • Benjamin Schneider
    VonBenjamin Schneider
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München - Ein 46-jähriger Münchner wurde am Freitagmittag in der Balanstraße durch einen Schusswaffengebrauch verletzt. Zuvor bedrohte er die Polizei mit einer Waffe.

Update, 15.13 Uhr - Pressebericht der Polizei München

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Am Freitag, 3. Dezember, gegen 7.30 Uhr, sollte durch einen Gerichtsvollzieher eine Zwangsräumung in einer Wohnung in der Balanstraße in München durchgeführt werden. Der 46-jährige von dieser Maßnahme Betroffene weigerte sich jedoch, seine Wohnung zu öffnen. Er drohte damit, dass er eine Waffe besitze und dass etwas passieren würde, wenn jemand die Wohnung öffnen würde.

Aus diesem Grund wurde zunächst auf eine zwangsweise Öffnung der Wohnungstür verzichtet. Es erfolgte eine in solch einem Fall übliche Verständigung von Spezialeinsatzkräften der Polizei. Nach dem bisher aktuellen Ermittlungsstand kam es im Rahmen des Einsatzes dieser Spezialeinsatzkräfte schließlich gegen 10.40 Uhr zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch in der betreffenden Wohnung. Grund hierfür war, dass der 46-Jährige die Polizeibeamten mit einer silbernen Schußwaffe bedrohte. Hinsichtlich der Funktionsfähigkeit dieser Schußwaffe laufen aktuell die notwendigen kriminaltechnischen Untersuchungen.

Der 46-Jährige wurde verletzt und nach sofortiger notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Aktuell besteht für ihn keine Lebensgefahr. Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 26 des Polizeipräsidiums München.

Die Untersuchung zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs wird wie üblich unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I durch das Bayerische Landeskriminalamt geführt.

Pressemitteilung Polizei München

Update, 12.41 Uhr - Polizei schießt bei Bedrohung wegen Zwangsräumung

Die Polizei hat bei einer Zwangsräumung in München mehrmals geschossen und einen bewaffneten Mann verletzt. Der polizeibekannte 46-Jährige habe am Freitag gedroht, Menschen zu erschießen und sei nicht ansprechbar gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Der Gerichtsvollzieher habe die Polizei alarmiert, Spezialeinsatzkräfte seien in die Gegend im Münchner Südosten angerückt. Unbeteiligte oder Polizisten seien nicht verletzt worden, die Schüsse seien in der Wohnung gefallen. Der 46-Jährige kam mit einer Oberarmverletzung in ein Krankenhaus. Gefahr für die Öffentlichkeit bestand laut Polizei nicht.

Update,12.28 Uhr - Bilder vom SEK-Einsatz in München

SEK-Einsatz in der Balanstraße in München am 3. Dezember 2021

SEK-Einsatz in der Balanstraße in München am 3. Dezember 2021
SEK-Einsatz in der Balanstraße in München am 3. Dezember 2021
SEK-Einsatz in der Balanstraße in München am 3. Dezember 2021
SEK-Einsatz in der Balanstraße in München am 3. Dezember 2021
SEK-Einsatz in der Balanstraße in München am 3. Dezember 2021

Die Polizei München informierte auf Twitter, dass eine bewaffnete Person durch Schusswaffengebrauch verletzt wurde. Es bestehe allerdings keine Lebensgefahr.

Erstmeldung, 12.05 Uhr - Großeinsatz in der Balanstraße

Großeinsatz in der Balanstraße in München am Freitagmittag: Die Polizei München soll eine Person angeschossen haben, wie bild.de berichtet. Der Angeschossene soll bewaffnet gewesen sein. Laut Polizei besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Weitere Details zu dem Vorfall auf der belebten Straße im Münchner Südosten waren zunächst unklar.

Nach Informationen der Bild steht die eskalierte Lage im Zusammenhang mit dem Einsatz eines Gerichtsvollziehers.

bcs

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