Morgens bade ich nicht nur.

Morgens bade ich nicht nur. Ich mache auch ein wenig Frühsport: Erst strecke ich beide Flügel, dann schwimme ich eine Runde auf dem See.

Das macht mit meiner Entenfreundin Klara am meisten Spaß. „Das reicht, lass uns ans Ufer hüpfen“, quakte sie neulich, als wir an einem sonnigen Fleckchen vorbeipaddelten. Zu unserer großen Freude war genau dort ein riesiger, hellblauer Blumen-Teppich. Klara watschelte durch das Blumenmeer: „Ach, fast hätte ich vergessen, wie schön diese Vergissmeinnicht sind!”, quakte sie verzückt. Da mussten wir lachen – denn das Vergissmeinnicht sollte man doch nicht vergessen. Später schnatterten wir auch Ente Agnes von unserer Entdeckung – und von unserer Vergesslichkeit. Dabei gebe es zu dieser Blume sogar eine schöne Erzählung: „Das Vergissmeinnicht soll den lieben Gott darum gebeten haben, es nicht zu vergessen – so soll sein Name entstanden sein”, quakte Agnes. Es gibt rund 50 Vergissmeinnicht-Arten: So wächst das Wald-Vergiss–meinnicht zum Beispiel rund um den Baumstamm, in dem Waldkauz Ulrich in einer Höhle wohnt. In seinem „Vorgarten“ wächst es in Blau, aber auch in Rosa und Weiß. Ulrich mag es sehr: „Diese Blumen sind ein Symbol für Treue und auch ein Zeichen ewiger Liebe.“ Eure Paula

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