„Mist, jetzt habe ich mich gekratzt“, quakte meine Entenfreundin Klara.

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„Mist, jetzt habe ich mich gekratzt“, quakte meine Entenfreundin Klara.

„Das ist das zweite Mal. Woran liegt das nur?“ Als ich auf Klaras Füße blickte, wurde mir der Grund klar. „Schau auf deine Watschelfüße!“, riet ich. „Huch, so lang waren meine Krallen noch nie. Wie kann das sein?“, quakte sie. „Das ist kein Wunder, so wenig wie du dich bewegst“, quakte Ente Agnes. „Willst du damit schnattern, dass ich faul bin?“, rief Klara empört. „So war das nicht gemeint. Es erklärt aber dein Kratzproblem“, quakte Agnes. „Deine Nägel konnten nur so lang werden, weil du nicht genug herumgewatschelt bist. Darum hast du sie kaum abgenutzt.“ Das leuchtete Klara ein. „Wie ist das dann bei den Zweibeinern?“, fragte sie. In der Tat wachsen Nägel ähnlich wie Krallen, können also zu lang werden. „Die Zweibeiner kürzen sie dann einfach mit Schere oder Feile“, quakte Agnes. Die Nägel wachsen übrigens von der Basis her: Unter dem hellen Halbmond, der durch den Nagel schimmert und ein Stück oberhalb davon liegt die Nagelmatrix. Die Zellen darin bilden Keratin. Das ist der harte Stoff, aus dem Nägel und Krallen bestehen. Man nennt das Material auch Horn. Wird neues Keratin gebildet, schiebt dieses die Nagelplatte nach vorn. „So wird der Nagel länger“, quakte Agnes. Eure Paula

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