Die meisten Zweibeiner sind keine Botaniker, also Pflanzenkundler: Besonders schnell merkt man das, wenn es um Früchte geht.

Die meisten Zweibeiner sind keine Botaniker, also Pflanzenkundler: Besonders schnell merkt man das, wenn es um Früchte geht.

Denn unter denen sind viele, denen Zweibeiner unpassende Namen gegeben haben. So sind Erdbeeren trotz ihres Namens botanisch gesehen Sammelnussfrüchte. Und sie sind nicht die einzigen „falschen Früchtchen“, wie die Biberin Frau Dr. Raspelzahn sie gerne nennt. „Himbeeren und Brombeeren sind ebenfalls keine Beeren“, verriet sie uns.

„Sie zählen zu den Sammelsteinfrüchten. Bei den Gurken und Auberginen ist es dagegen umgekehrt: Sie tragen die Beere nicht im Namen, sind aber botanisch gesehen welche.“ Meine Entenfreundin Klara war jetzt völlig verwirrt. „Da blickt doch keine Ente mehr durch“, quakte sie. Die Biberin lachte. „Das geht den Zweibeinern genauso. Dabei ist doch alles ganz logisch.“ Noch einmal erklärte sie uns die Sache mit den drei Schichten des Fruchtblattes in der Blüte, aus dem später die Früchte entstehen. Ist die äußere Schicht fest, die beiden inneren sind dagegen weich, hat man es mit einer Beere zu tun. „Bei der Gurke ist genau das der Fall“, sagte die Biberin. „Auch Tomaten und Bananen sind Beeren.“ Immerhin: Stachel- und Johannisbeeren tragen ihre Namen zu Recht. Eure Paula

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