Als ich meiner Entenfreundin Agnes von den Dugongs quakte, war die sofort begeistert.

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Als ich meiner Entenfreundin Agnes von den Dugongs quakte, war die sofort begeistert.

„Diese Seekühe sind toll“, schnatterte sie. „Das finden auch die Menschen in Thailand: Sie haben sich in ein Dugong-Baby verliebt, das keine Mama mehr hat. Darum kümmern sich jetzt einige Tierärzte um Mariam.“ So heißt das Waisenkind. „Und das ist so unglaublich süß!“, quakte Agnes. Falls ihr euch so ein Dugong-Kind zart und leicht wie ein Zweibeiner-Baby vorstellt, liegt ihr weit daneben. Dugongs wiegen schon bei der Geburt zwischen 20 und 30 Kilo. Normalerweise bleiben Dugong-Kinder etwa zwei Jahre bei der Mutter, von der sie auch mit Milch gesäugt werden. Mariam braucht daher die Hilfe der Zweibeiner, um auch ohne Mama überleben zu können. Erst nach etwa einem Jahr wird sie alt genug sein, um allein zurechtzukommen. Übersteht sie diese schwere Zeit, hat sie gute Aussichten, für tierische Verhältnisse sehr lang zu leben. „Dugongs können 60 Jahre und älter werden“, quakte Agnes. „Allerdings haben sie es nicht leicht.“ Müll und Abwässer im Meer setzen ihnen zu. Manche Zweibeiner machen Jagd auf sie. Kommen die Tiere einem Schiff zu nah, können sie in die Schiffsschraube geraten, verletzt werden und sogar sterben. Eure Paula

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