Meine Entenfreundin Klara wäre gern eine große Dichterin.

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Meine Entenfreundin Klara wäre gern eine große Dichterin.

Dafür übt sie fleißig. „Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe“, quakte sie gestern mit großem Ernst. Dann legte sie den rechten Flügel vor die Entenbrust und verbeugte sich. „Mir ist, als hätte ich das schon mal gehört“, krächzte Waldkauz Ulrich. Ente Agnes kam Klara zur Hilfe. „Natürlich hast du das – weil es stimmt!“, schnatterte sie. „Kühe machen eine Menge Arbeit: Sie müssen jeden Tag gefüttert und gemolken werden. Habt ihr übrigens gehört, dass Alma ein Kalb bekommt?“ Alma ist eine Milchkuh, die auf einem Bauernhof in der Nähe des Sees lebt. „Hatte sie nicht erst im vergangenen Jahr ein Kalb?“, quakte ich. „Klar, sonst würde sie ja keine Milch mehr geben“, schnatterte Agnes. „Denn die Milch ist eigentlich für das Kalb da – nicht für die Zweibeiner.“ Allerdings gibt eine Kuh mehr Milch, als das Kleine trinken kann. Damit die Zweibeiner jeden Tag frische Milch bekommen, sorgen sie dafür, dass die Kühe im Stall immer wieder Nachwuchs bekommen. Denn: Erst durch die Geburt eines Kalbs gibt die Kuh Milch, etwa zehn Monate lang. Danach darf sich die Kuh ein paar Wochen erholen, bis sie ein neues Kälbchen bekommt – und dann erneut Milch geben kann. Eure Paula

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