Meine Entenfreundin Klara ist manchmal ein richtiger Angsthase.

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Meine Entenfreundin Klara ist manchmal ein richtiger Angsthase.

„Vielleicht liegt es daran, dass die Zweibeiner den Hasen dazu erkoren haben, an Ostern bunte Eier zu verstecken?“, quakte meine Freundin Agnes und lachte – das war natürlich ein Witz. Wir Enten rätselten darüber, wie die Menschen auf die Idee mit den Hasen gekommen sind. Erst seit etwa 100 Jahren sind sich die meisten Zweibeiner hierzulande einig, dass der Hase die Ostereier bringt. Zuvor waren verschiedene Tiere dafür zuständig. In Bayern erzählte man den Kindern zum Beispiel, der Fuchs oder Storch würde die Ostereier verstecken. In der Schweiz übernahm früher der Kuckuck die Rolle des Osterhasen. In Tirol wiederum brachte die „Osterhenne“ die Eier. Heute erinnert sich kaum noch einer an die frühen Eierbringer. Den Job übernimmt heute der Osterhase. Der bekommt nicht nur viele Kinder und ist darum ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Im Frühling hoppeln zudem viele Hasen in der Nähe der Dörfer herum – und genau in der Zeit ist Ostern. Der Brauch mit dem Eierverstecken kommt übrigens daher, weil die Menschen früher an Fastentagen keine Eier aßen. Da die Hühner aber weiter Eier legten, sammelten sich diese bis Ostern. Sie wurden dann im Garten versteckt. Aber wer hat sie dort hingelegt? Weil man im Frühling öfter Hasen weghoppeln sah, gerieten sie unter Verdacht. Eure Paula

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