Meine Entenfreundin Klara hat eine neue Leidenschaft: Radiohören.

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Meine Entenfreundin Klara hat eine neue Leidenschaft: Radiohören.

Dazu flattert sie schon frühmorgens ins Dorf. Inzwischen weiß sie genau, welche Zweibeiner zum Frühstück Radio hören. Dort hockt sie dann draußen auf dem Fensterbrett und lauscht. Gestern kam sie aufgeregt von ihrem Ausflug zurück an den See. „Stellt euch vor, die Lerche ist heuer Vogel des Jahres“, quakte sie. Dabei hatte Klara erst gemeint, sie hätte sich verhört. „Eine Lärche ist doch ein Nadelbaum“, hatte sie gedacht. Als der Sprecher im Radio weiterredete und dabei von dem wunderschönen Gesang der Lerche sprach, „fiel es mir wie Schuppen von den Entenaugen“, quakte Klara. „Na klar: Der Zweibeiner meinte nicht den Baum, sondern den Vogel. Der wird mit ,e‘ geschrieben.“ Die Lerche singt fast so schön wie die Nachtigall. „Im Gegensatz zu ihr aber am Tag“, quakte meine naturkundige Entenfreundin Agnes. Sie wusste längst, dass die Feldlerche zum Vogel des Jahres gekürt worden ist. „Und das schon zum zweiten Mal nach 1998“, quakte Agnes. „Die Zweibeiner haben sie erneut ausgesucht, weil sie sehr selten geworden ist.“ Sie brütet auf dem Boden und ist dafür auch perfekt getarnt. Doch wird es immer schwerer für sie, passende Brutplätze zu finden. Eure Paula

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