Mehr Mut zur Kontrolle

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Mit diesem Prinzip hat sich die demokratisch strukturierte evangelische Kirche schon immer schwer getan.

Gewiss: Kontrolle riecht nach Misstrauen, und das will so gar nicht zur christlichen Nächstenliebe passen.

Man hätte es besser wissen müssen: Als Dekan Ruhwandl zu Beginn des Jahrtausends wegen unglaublicher Schlampereien im Kirchengemeindeamt zurücktrat, blieb die Erkenntnis, dass man hier einen Kirchenmann mit Management-Aufgaben überfordert hatte. Ein funktionierendes Controlling-System wurde aber nicht installiert. So fiel weder im Landeskirchenamt noch in den Gremien des Dekanats auf, dass im Kirchengemeindeamt schon wieder Menschen arbeiten, die mit der Verwaltung des ihnen anvertrauten Vermögens überfordert sind.

Kontrolle, das sollten die Verantwortlichen erkennen, kann ein Akt der Fürsorge sein. Und die haben die Mitarbeiter der Kirche ebenso verdient wie die Mitglieder, um deren Geld es geht.

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