Der Maulwurf, der in der Nähe des Sees lebt, ist wirklich fleißig.

Der Maulwurf, der in der Nähe des Sees lebt, ist wirklich fleißig.

Als wir Enten ihn dort besuchten, sahen wir, dass er ganze Arbeit geleistet hatte: Überall waren kleine Erdhügel. „Er kann sich ja im Winter ausruhen“, quakte Ente Klara. Tatsächlich hält der Maulwurf zwar keinen Winterschlaf, lässt es dann aber immerhin langsamer angehen. Er zieht sich dann auch in tiefere Bodenschichten zurück. Denn ist es länger kalt, friert die Erde nahe an der Oberfläche ein und wird fest.„Für mich ist das aber kein Problem. Dann grabe ich eben weiter unten“, sagte der Maulwurf. „Ich freue mich schon auf das gekühlte Fertigessen.“ In einer Vorratskammer tief unten im Boden hat er nämlich Insekten und Regenwürmer für den Winter gesammelt. Damit begnügt er sich aber nicht. Er sucht auch in der kalten Jahreszeit nach Futter im Boden – und hat es dabei oft leicht. Denn auch Regenwürmer flüchten im Winter in tiefere Schichten des Bodens, wo der Frost nicht hinkommt. Dort unten frieren sie zwar nicht ein. Kalt ist es trotzdem. Die Würmer fallen daher in eine Kältestarre. Das heißt: Sie können sich dann nicht mehr bewegen. Den Maulwurf freut das natürlich. „Sie können dann also gar nicht vor mir wegkriechen“, sagte er und rieb sich seine großen Schaufelhände. Eure Paula

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