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Polizei steht weiterhin von Rätsel

Nach mysteriösem Leichenfund in Geratskirchen - Ermittler setzen dicke Belohnung aus

Im Landkreis Rottal-Inn geht das Rätselraten um einen mysteriösen Leichenfund weiter
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Im Landkreis Rottal-Inn geht das Rätselraten um einen mysteriösen Leichenfund weiter
  • Tim Niemeyer
    VonTim Niemeyer
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  • Benjamin Schneider
    Benjamin Schneider
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Geratskirchen - Am 22. Juli wurde in Geratskirchen die Leiche eines 39-Jährigen gefunden. Nach aktuellem Ermittlungsstand deutet alles auf einen Tötungsdelikt hin, doch die Hinweise auf einen Täter fehlen bisher. Deswegen wird nun von den Ermittlern eine saftige Belohnung zur Aufklärung des Falles ausgesetzt.

Update, Freitag (17.September), 14.15 Uhr - Dicke Belohnung zur Aufklärung des Falls ausgesetzt

Knapp zwei Monate nach dem Fund eines mutmaßlich getöteten 39-Jährigen auf einem Hof im niederbayerischen Geratskirchen hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro zur Aufklärung des Falls ausgesetzt. Die Ermittler erhoffen sich dadurch entscheidende Hinweise, teilte die Polizei am Freitag mit. Am kommenden Wochenende (18./19. September) sollen zudem Fahndungsplakate mit dem Hinweis auf die Belohnung im Landkreis Rottal-Inn ausgehängt werden.

Eine Frau hatte den leblosen Mann am 22. Juli in einem Büroraum seines abgelegenen landwirtschaftlichen Anwesens in Geratskirchen gefunden. Eine Tatwaffe ist dabei allerdings nicht sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Bei Vernehmungen, Fahndung und Durchsuchungen sei bisher kein Tatverdächtiger ermittelt worden. 

Knapp hundert Bereitschaftspolizisten hatten mehrere Gebäude des landwirtschaftlichen Anwesens sowie angrenzende Wiesen- und Waldstücke durchsucht. Einige Beweismittel haben man dabei gefunden. Diese gilt es jetzt zu untersuchen. Die Polizei machte bislang noch keine näheren Angaben zu den Beweismitteln. Aus dem vorläufigen Obduktionsergebnis geht hervor, dass der Mann an einer Kopfschussverletzung starb. Die Ermittler gehen nach derzeitigem Stand von einem Tötungsdelikt aus.

Update, 18.51 Uhr - Obduktion soll Todesursache klären

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Die Kriminalpolizeiinspektion Passau und die Staatsanwaltschaft Landshut haben umfangreiche Ermittlungen bezüglich eines möglichen Tötungsdelikts aufgenommen, nachdem am Morgen 22. Julis ein 39-jähriger Mann tot in seinem Büro aufgefunden wurde. Die 48-jährige Mitteilerin, die ebenfalls mit auf dem Anwesen im Gemeindebereich Geratskirchen lebt, hatte den 39-Jährigen gegen 6.20 Uhr entdeckt und die Polizei alarmiert.

Mit Unterstützung des Instituts für Rechtsmedizin aus München wurden umfassende Spurensicherungsmaßnahmen am Auffindeort durchgeführt. Zur genauen Klärung der Todesursache ist für den morgigen Freitag eine Obduktion des Leichnams angesetzt.

Aus den bisher durchgeführten Vernehmungen sowie den intensiven Fahndungs- und Durchsuchungsmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften ergab sich bislang kein hinreichender Tatverdacht. Die Kriminalpolizei Passau hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.

Pressemitteilung Polizei Niederbayern

Erstmeldung, 12.07 Uhr - Mann (39) tot in Büro aufgefunden - Großeinsatz bei Geratskirchen

Am Vormittag des 22. Julis wurde die Polizei über eine tote Person informiert. Bei dem Toten handelt es sich nach ersten Informationen der Polizei Niederbayern um einen 39-jährigen Mann. Die Leiche wurde in einem Büro aufgefunden, die Polizei kann im Moment ein Tötungsdelikt nicht ausschließen.

Die zuständige Polizeidienststelle Eggenfelden hat intensive Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, ein Großeinsatz mit Unterstützung weiterer Polizeidienststellen läuft. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz.

Die Kripo Passau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen. Nähere Informationen zum Stand der Ermittlungen können die Behörden nicht bekannt geben. Die Polizei erhofft sich mehr Klarheit nach der Obduktion der Leiche.

bcs /nt

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