Manchmal wälze ich mich nachts im Nest herum.

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Manchmal wälze ich mich nachts im Nest herum. Ich drehe und wende mich, schaffe es aber lange nicht, einzuschlafen.

Je länger das so geht, desto unruhiger und zappeliger werde ich. Irgendwann, wenn ich gar nicht mehr damit rechne, schlafe ich zum Glück doch ein. Aber richtig ausgeschlafen bin ich nach so einer Nacht nicht. Ich beschloss daher, Agnes, meine beste Entenfreundin, um Rat zu fragen. „Hast du es schon mit Schafezählen probiert?“, quakte sie. „Welche Schafe denn?“, schnatterte ich erstaunt. Die Herde, die ich einmal in der Nähe des Sees gesehen habe, ist weitergezogen. „Und was soll das bringen?“ Agnes erklärte es mir: „Das ist so eine Art Ablenkungsmanöver für das Gehirn, wenn dir tausend Gedanken durch den Kopf gehen“, quakte sie. Sich Schafe auf einer Weide vorzustellen und diese zu zählen, macht das Gehirn müde. Man hat zudem keinen Platz mehr für die vielen anderen Gedanken, die einen vom Schlafen abhalten. Es ist zudem nicht besonders schwierig. „Das Gehirn langweilt sich also sogar ein bisschen“, quakte Agnes. „So entspannt man sich langsam und schlummert ein.“ Es müssen übrigens gar nicht Schafe sein, die man zählt. Es heißt nur so, weil die Zweibeiner den Trick wohl zuerst mit Schafen ausprobiert haben. Eure Paula

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