Manchmal schaffen es Zweibeiner „bis ganz nach oben“, wie sie gern sagen.

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Manchmal schaffen es Zweibeiner „bis ganz nach oben“, wie sie gern sagen.

Sie machen „Karriere“, werden also zum Beispiel berühmte Schauspieler, Chef eines großen Unternehmens oder Bundeskanzlerin. Besonderen Eindruck machen dabei die, die es von weit unten nach ganz oben schaffen. Ich weiß, dass ihr Zweibeiner solche Geschichten liebt. „Darum habe ich beschlossen, auch eine zu schnattern – allerdings eine, in der es nicht um Zweibeiner geht – sondern um Pilze.“

Ich schnattere von den Pfifferlingen. Diese sind klein, gelb und trompetenförmig. Vor ein paar hundert Jahren waren Pfifferlinge weitverbreitet. Sie galten als Allerwelts-Schwammerl, der an jeder Ecke wächst. Darum maßen ihm die Zweibeiner auch keinen besonderen Wert zu. Das ist wie mit den Gänseblümchen, die es überall gibt, und den teuren Rosen. Damals ist jedenfalls die Redewendung entstanden, etwas sei „keinen Pfifferling wert“. Das sagten Zweibeiner, wenn sie fanden, dass etwas so gut wie wertlos ist. Doch diese Zeit ist vorbei: Wer Pfifferlinge aus der Region will, muss diese mühsam im Wald suchen oder Pilze aus der Ferne kaufen. Die Redewendung passt heute also nicht mehr so richtig. „Die Zweibeiner nutzen sie aber immer noch“, quakte ich. Eure Paula

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