Manchmal packt mich das Fernweh: Dann möchte ich sofort losflattern – und zwar am liebsten ans Meer.

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Manchmal packt mich das Fernweh: Dann möchte ich sofort losflattern – und zwar am liebsten ans Meer.

Denn darin leben viele seltsame Tiere, die ich gern mit eigenen Entenaugen sehen würde. „Zum Beispiel Seegurken“, quakte ich. „Gurken schwimmen doch nicht im Meer“, schnatterte meine Entenfreundin Klara. „Die wachsen im Garten.“ Doch Salatgurken hatte ich nicht gemeint. „Seegurken sind Tiere, zu denen etwa 1700 Arten gehören“, quakte ich. „Die meisten leben am Meeresboden und haben die Form einer dicken Gurke, manchmal mit Stacheln.“ Um sich zu wehren, haben sie aber noch einen anderen Trick. „Sie können ihre Eingeweide auf Angreifer schleudern“, quakte ich. Diese enthalten oft Giftstoffe. Oder aber sie sind so schleimig, dass die Angreifer hängen bleiben. „Diese Organe wachsen den Seegurken dann später einfach nach“, schnatterte ich. Die meisten Seegurken haben übrigens Wasserlungen. Das sind Ausstülpungen des Darms, die sich vom After aus baumartig durch den ganzen Körper ziehen. „Wenn Seegurken atmen, saugen sie also Wasser an, aus dem sie dann das Gas Sauerstoff holen“, quakte ich. Und: In den Wasserlungen mancher Seegurken wohnen sogar kleine Fische: sogenannte Eingeweidefische. Eure Paula

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