Manchmal habe ich das Gefühl, das Wetter kann sich nicht entscheiden.

Manchmal habe ich das Gefühl, das Wetter kann sich nicht entscheiden.

Vor Weihnachten fiel Regen, jetzt ist es wieder frostig. Genau gequakt hat es damals sogar ein paar Mal ziemlich kräftig geregnet. Das machte meiner Entenfreundin Klara Sorgen: „Hoffentlich hört es bald auf“, quakte sie. „Sonst läuft der See noch über – und wir sitzen in nassen Nestern.“ Diese haben wir nämlich nah am Wasser gebaut. Trotzdem war im See eigentlich noch reichlich Platz. Klara träumte trotzdem von einem Deich. Sie hatte gehört, dass sich Menschen damit vor zu viel Wasser schützen. „An der Nordsee zum Beispiel“, quakte Klara. „Darüber habe ich Spaziergänger reden hören. Leider weiß ich nicht, was genau ein Deich ist.“ Die Biberin Frau Dr. Raspelzahn – eine Expertin für Deichbau – erklärte es ihr. „Ein Deich ist eine Art langer Wall, den Zweibeiner manchmal entlang von Flüssen, vor allem aber an Küsten bauen.“ Bei einer Sturmflut können große Flächen überflutet werden – so wie erst an der Ostsee passiert. „Um sich besser davor zu schützen, bauen Menschen seit langer Zeit Deiche“, erklärte die Biberin. Sie schütten dazu einen langen Wall aus Sand auf. Den umhüllen sie mit „Klei“, einer Bodenart, die kaum Wasser durchlässt. Sie dichtet den Deich so nach außen ab. Eure Paula

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