Bei manchen Tieren und Pflanzen wundert man sich, warum sie so heißen, wie sie eben heißen – und bei Pilzen ist das genauso.

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Bei manchen Tieren und Pflanzen wundert man sich, warum sie so heißen, wie sie eben heißen – und bei Pilzen ist das genauso.

Die sind nämlich weder Tiere noch Pflanzen. Sie bilden ein eigenes „Reich“, wie die Zweibeiner die großen Gruppen der Lebewesen nennen. Aber mit komischen Namen kennen sie sich ja aus. „Das sieht man schon am Fliegenpilz“, quakte ich meiner Entenfreundin Agnes. „Oder hast du schon mal so einen Pilz fliegen sehen?“ Den Fliegenpilz kennt ihr bestimmt. Den sieht man nicht allzu oft im Wald. Doch sicher habt ihr Bilder von dem Pilz mit der roten Kappe und den weißen Punkten gesehen. „So einen Pilz darfst du niemals essen“, hat mir meine Mama immer gequakt. „Zwick nicht mal mit dem Schnabel rein. Der ist nämlich sehr giftig.“ Das gilt für Enten und auch für Zweibeiner: Wer Fliegenpilze isst, kann an dem Gift sterben. Das muss man wissen, um zu verstehen, woher der Name kommt: Zweibeiner nutzten den Pilz früher, um Fliegen loszuwerden. Dazu legten sie Pilzstücke in Milch, und stellten die Schale zum Beispiel in den Stall, wo besonders viele Fliegen herumschwirren. Die Insekten stürzten sich begeistert auf die Milch – und überlebten den Trunk nicht. So kam der Fliegenpilz zu seinem Namen. Eure Paula

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