Mit Mama Hase über die Wiese hoppeln oder Fangenspielen mit Papa Langohr?

Mit Mama Hase über die Wiese hoppeln oder Fangenspielen mit Papa Langohr?

Für Hasenkinder kommt das nicht infrage. Sie verbringen den Tag, indem sie sich in ihre Sasse ducken, eine Kuhle im Boden – und das allein. So sind sie am besten davor geschützt, von Raubtieren entdeckt zu werden. „Aber den ganzen Tag so allein zu sein – das muss furchtbar langweilig sein“, quakte meine Entenfreundin Klara. „So ist es eben“, sagte der alte Hase, den wir in der Wiese aufgescheucht hatten. „Hast du auch Hasenkinder?“, fragte Klara. „Gut möglich, dass rund um den See ein paar herumhoppeln“, sagte er. „Wie? Du weißt nicht, wo deine Kinder sind? Und noch nicht mal, ob du welche hast? Ihr Hasen seid seltsam.“ Der Hase lachte. „Wir hoppeln lieber allein herum“, sagte er. „Das gilt für uns ebenso wie für die Hasendamen.“ Nur hin und wieder würden sie sich treffen. „Manchmal gefällt uns eine Hasendame so gut, das wir Hochzeit feiern. Danach hoppelt aber jeder wieder allein seiner Wege.“ Hasenmänner bekommen es darum meist nicht mit, wenn ihre Hasenfrau rund 40 Tage später Junge zur Welt bringt. Oft sind das gleich drei auf einmal, manchmal sogar sechs Hasenkinder. Und Hasendamen können drei bis vier Mal pro Jahr Junge kriegen. Eure Paula

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