„Mädels!“, rief Waschbär Waldemar und rannte ans Seeufer.

„Mädels!“, rief Waschbär Waldemar und rannte ans Seeufer.

„Ich muss Euch was erzählen“, brummte er aufgeregt. „Gestern Nacht konnte ich nicht einschlafen und ging spät noch ins Dorf. An einem Fenster hörte ich ein lautes unangenehmes Geräusch – ihr wisst schon: Das, das die Zweibeiner oft machen, wenn sie schlafen…“ „Du meinst Schnarchen?“, quakte Ente Agnes. „Genau!“, brummte Waldemar. „Plötzlich redete der Schnarcher! Vor Schreck versteckte ich mich hinter einem Busch. Dabei war das nicht nötig. Der Zweibeiner war nicht aufgewacht, wie ich erst gedacht hatte. Er schnarchte weiter.“ Wir Enten waren hellwach. „Wie unheimlich!“, schnatterte Ente Klara. „Bei Zweibeinern kommt das manchmal vor“, erklärte ihr Ente Agnes. Für das Reden im Schlaf gibt es sogar ein Fachwort. Es heißt „Somniloquie“. Agnes verriet uns auch, dass es aus dem Lateinischen kommt. „Schlaf heißt ,somnus’ und sprechen ,loquere‘“, erklärte sie uns. Die Schlafredner sprechen nicht ganz so wie im wachen Zustand. Oft klingen sie undeutlich und man versteht sie nicht.“ Das kommt daher, dass nachts die Muskeln entspannt sind. Besonders oft sprechen Zweibeiner im Schlaf, wenn sie Alkohol getrunken haben oder viel Stress hatten. Eure Paula

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