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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Auseinandersetzungen bei großer Corona-Demo in Kassel - Gut 200 Politiker offen für Astrazeneca-Impfung

Bei einer „Querdenken“-Demo am Samstag in Kassel kam es zu Auseinandersetzungen von Gegendemonstranten und der Polizei.
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Bei einer „Querdenken“-Demo am Samstag in Kassel kam es zu Auseinandersetzungen von Gegendemonstranten und der Polizei.
  • Max Partelly
    VonMax Partelly
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  • Julia Volkenand
    Julia Volkenand
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 20. März, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 192, Landkreis Rosenheim 107,5, Landkreis Traunstein 144,9, Landkreis Berchtesgadener Land 152,9, Landkreis Mühldorf 101,8, Landkreis Altötting 94,2 (Quelle/Stand: RKI, 20 März, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3151, Landkreis Rosenheim 11.345, Traunstein 8028, Berchtesgadener Land 4726, Mühldorf 4966, Altötting 4299 (Quelle/Stand: RKI, 20. März, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 425, Traunstein 194, Berchtesgadener Land 97, Mühldorf 128, Altötting 187 (Quelle/Stand: RKI, 20. März, 0 Uhr)
  • Mindestens 74.358 Todesfälle in Deutschland (12.937 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.30 Uhr - Auseinandersetzungen bei Corona-Demo mit 20.000 Teilnehmern in Kassel

Mehr als 20.000 Menschen haben nach Polizeischätzung am Samstag in Kassel gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen demonstriert. Dabei wurden massiv die gerichtlich bestätigten Auflagen der Stadt missachtet, die eigentlich nur 6000 Teilnehmer auf einem Doppelplatz in der Peripherie zugelassen hatte. Viele Teilnehmer hielten sich nicht an die Auflage, Mund- und Nasenschutz zu tragen. Während eines illegalen Demonstrationszuges durch die Innenstadt kam es am Mittag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten und mit der Polizei.

Mehrere Beamte seien angegriffen worden, erklärte ein Polizeisprecher. Auch Journalisten wurden angegangen und beschimpft. Die Polizisten setzten den Angaben zufolge Schlagstöcke und Pfefferspray ebenso ein wie den Wasserwerfer. Mehrere Menschen seien festgenommen worden.

Am Nachmittag ging es dann etwas friedlicher zu: Die Demonstranten auf dem zentralen Friedrichsplatz waren bunt gemischt: Familien, Querdenker, Selbstständige, Verschwörungstheoretiker, Hippies und Impfgegner. Wer genau zu welchem Lager gehörte, war nur zu erahnen: Regenbogen-Fahnen wehten neben Flaggen verschiedenster Länder, „Merkel muss weg“-Transparente standen neben „Gegen-Rassismus“-Schildern. So riefen ein paar offensichtliche Gegendemonstranten „Nazis raus“ – und das Lager der Demonstranten stimmte mit ein. Masken trugen wenige und auch auf den Abstand achtete kaum jemand.

Die Polizei war nur an wenigen Orten mit Wasserwerfern und Einsatzkräften präsent und setzte offenbar auf Deeskalation. Selten versuchte sie die Regeln durchzusetzen, bei den nicht genehmigten Umzügen um den Stadtkern hielt sie sich zurück, bevor am Nachmittag dann viele Demonstranten abwanderten. Aufgrund von im Netz kursierenden Videos, welche mutmaßliche Übergriffe der Polizei auf Gegendemonstranten und Solidaritätsbekundungen der Beamten während ihrem Einsatz zeigen, äußerte sich die Polizei Nordhessen bereits auf Twitter. Die Thematik werde „sehr ernst“ genommen und kündigte an, sie werde „die Sachverhalte intensiv aufarbeiten“.

Update, 19.30 Uhr - Gut 200 Politiker beteuern: Würden uns mit Astrazeneca impfen lassen

Gut 200 Politiker haben laut einer Medienumfrage beteuert, dass sie sich bedenkenlos den Corona-Impfstoff von Astrazeneca spritzen lassen würden. So erklärte etwa Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) dem Nachrichtenportal Watson, alle zugelassenen Impfstoffe seien wirksam und sicher. Sobald er an der Reihe sei, werde er sich deshalb impfen lassen - „gerne auch mit dem Impfstoff von Astrazeneca“.

Das Präparat kann nach einem vorsorglichen Impfstopp nun wieder eingesetzt werden. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte dies am Donnerstag befürwortet, es soll aber ein neuer Warnhinweis dazukommen. Dabei geht es um seltene Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen.

Ähnlich wie Braun äußerten sich dem Bericht zufolge Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), sowie die Regierungschefs von Berlin, Hamburg, Brandenburg und Hessen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel würde sich mit Astrazeneca impfen lassen, wie sie am Freitagabend sagte. Sie fügte hinzu: „Ich möchte aber warten, bis ich dran bin.“

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sagte: „Die Bundesregierung reiht sich ein. Wir lassen uns impfen, wenn wir dran sind. Ich würde mich auch mit Astrazeneca impfen lassen. Die Sicherheit zu haben, nicht mehr an Covid-19 sterben zu müssen, ist doch ein gutes Gefühl.“ Auch Umweltministerin Svenja Schulze, Arbeitsminister Hubertus Heil sowie Justizministerin Christine Lambrecht (alle SPD) beteuerten, sie würden das Astrazeneca-Präparat gerne verabreicht bekommen, wenn sie an der Reihe sind.

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte dem Bericht zufolge, er würde sich Astrazeneca spritzen lassen - „ohne Sorgen oder Bedenken“. Er habe vollstes Vertrauen, dass die von Experten geprüften und zugelassenen Impfstoffe sicher seien. SPD-Vizechef Kevin Kühnert sagte über ein mögliches Impfangebot mit Astrazeneca: „Gerne. Immer her damit!“ Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) sagte Watson: „Es ist extrem bedauerlich, dass das Vertrauen in diesen Impfstoff geschwunden ist. Mit einer bedachteren Kommunikation hätte man diesen Vertrauensverlust möglicherweise verhindern können.“

Update, 18.43 Uhr - Junge Union im Landkreis Rosenheim mit weiterer Kritik an „Notbremse“

Die Kritik an der sogenannten „Notbremse“ reißt nicht ab. Auch die Junge Union im Landkreis äußert sich ablehnend gegenüber der erneut anstehenden harten Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus: „Wir sind enttäuscht von der Entscheidung, pauschal für ganz Bayern die Notbremse zu ziehen“, sagt der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) im Landkreis Rosenheim und Kreisrat Matthias Eggerl in einer Pressemitteilung. „Es kann nicht sein, dass man für einige wirklich schwer gebeutelte Branchen zuerst Öffnungen verspricht, die dann sogar in Regionen mit niedriger Inzidenz kurzfristig wieder gestrichen werden.“ Das sei fatal für das Vertrauen in die Politik und für die Akzeptanz der weiteren Maßnahmen.

Aus Sicht der JU muss bei den Beratungen der Ministerpräsidenten am kommenden Montag ein grundlegender Strategiewechsel in der Corona-Politik vollzogen werden. Man müsse endlich von der reinen Betrachtung der Inzidenzen wegkommen und stattdessen mehrere Faktoren berücksichtigen. Der Verband schließt sich damit den Forderungen des Traunsteiner Landrats Sigfried Walch an, der eine Orientierung am Impffortschritt vorschlägt.

Auch seitens der JU wird darauf verwiesen, dass neue Maßnahmen nur dann fruchten können, wenn die Bevölkerung die Maßnahmen akzeptieren. Nur so werde die Pandemiebekämpfung in den kommenden Wochen Erfolg haben

Update, 16.43 Uhr - Bund der Selbständigen in Bayern warnt vor Folgen eines erneuten verschärften Lockdowns

Der Bund der Selbständigen (BDS) in Bayern mahnt in einer Pressemitteilung, dass ein weiterer Lockdown das Ziel der Inzidenzsenkung nicht erreichen wird, sondern lediglich weitere Unternehmerfamilien sowohl finanziell als vor allem auch psychisch ins Aus drängt. Der Verein, welcher der mitgliederstärkste branchenübergreifende Verband des kleinen Mittelstands in Deutschland ist, mahnt deswegen eindringlich, diese Tatsachen in der kommenden MPK am Montag (22. März) nicht außer Acht zu lassen. Das Verhältnis von Schaden und Nutzen muss dringend gewahrt bleiben.

Mit einer mahnenden Analyse meldet sich der Hauptgeschäftsführer des BDS Michael Forster zu Wort. In seinen Augen ist die Aussicht auf einen erneut verschärften Lockdown äußerst bedenklich: „Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten müssen bei der Auswahl der kommenden Schritte die massiv schwindende Bereitschaft der Bevölkerung berücksichtigen.“

Gabriele Sehorz, Präsidentin des BDS Bayern e.V., fordert aus diesem Grund schnelles Umdenken: „Die Politik muss sich jetzt anstrengen, eine Lösung anzubieten, in der sich die Leute wiederfinden. Intelligenz zulassen und Verantwortung zurückgeben, Systeme, wie in Tübingen erproben, bewerten und massenfähig aufstellen; Geschäfte, die sichere Konzepte haben, öffnen lassen.“ Die bisherigen Maßnahmen sind ihr zufolge zu lange bemüht worden: „Gesellschaftliches Miteinander zu verbieten ist eine Notfallmaßnahme aber keine intelligente Dauerlösung!“

Update, 15.30 Uhr - 25 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 25 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich bereits 8 Personen als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.726 (Stand RKI: 20. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 152,9 (Stand RKI: 20. März, 0 Uhr).

Von den insgesamt 4.726 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 4.424 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 205 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 37 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 162 neue COVID-19-Fälle. 

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie etwa eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 451 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 18 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Nähere Informationen gibt es auch auf der Website des Landratsamtes unter https://www.lra-bgl.de/t/presse/aktuelles-zum-coronavirus-im-landkreis/ sowie im Bereich „Coronavirus – Häufig gestellte Fragen“ unter https://www.lra-bgl.de/t/presse/coronavirus-haeufig-gestellte-fragen/.

Update, 14.40 - Söder fordert bundesweite Notbremse für Corona-Hotspots

Noch vor der Schalte mit den Regierungschefs der Länder fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder einheitliche Maßnahmen für Corona-Hotspots: „Wir haben ein Instrument, das wirkt: die Notbremse. Die muss überall in Deutschland gleich und konsequent angewendet werden“, so der CSU-Chef im Gespräch mit der ‚Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung‘. „Sonst wird sie ein zahnloser Tiger, und die Sicherungswirkung verpufft.“

Weitere Öffnungen seien aufgrund der immer weiter steigenden Infektionszahlen sinnlos. „Wer jetzt die falschen Schritte geht, riskiert, dass aus der dritten Welle eine Dauerwelle wird“, warnte Söder. „Damit könnte sich alles bis in den Sommer hinein verlängern. Daher jetzt lieber konsequent und schneller - auch wenn es noch mal Kraft kostet.“

Am Montag schalten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, um weitere Schritte in der Pandemiebekämpfung und die Regelungen für Ostern zu beraten.

Update, 13.23 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 19. März, 23 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 20. März, 0 Uhr). 

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 237 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 20. März, 03.41 Uhr) bei 101,8

Update, 11.51 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Altötting

Wie das Landratsamt Altötting teilte mit, dass seit Freitag 18 neue Corona-Fälle gemeldet wurden. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 94,2.

Aktive FälleGemeinde
Altötting28
Burghausen30
Burgkirchen37
Emmerting11
Erlbach0
Feichten1
Garching12
Haiming0
Halsbach7
Kastl9
Kirchweidach0
Marktl4
Mehring4
Neuötting17
Perach2
Pleiskirchen 17
Reischach7
Stammham1
Teising1
Töging 13
Tüßling5
Tyrlaching 5
Unterneukirchen11
Winhöring 3

Update, 10 Uhr - Eltern im Kreis Mühldorf fordern dauerhafte Schulöffnung

Im Landkreis Mühldorf öffnen die Schulen am Montag wieder. Doch das ist vielen Eltern nicht genug. Die Belastung durch das ständige auf und zu, die Jojo-Situation an sich, sei für die Schüler inzwischen nicht mehr tragbar finden viele. Martina Maier-Krapf, Organisatorin der großen Demo vom vergangenen Wochenende, wandte sich nun ans Kultusministerium und forderte eine dauerhafte Öffnung der Kitas und Schulen.

Update, 8 Uhr - RKI: Deutschlands 7-Tage-Inzidenz knapp unter 100

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigt weiterhin. Die 7-Tage-Inzidenz steigt laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf 99,9. Am Freitag lag sie noch bei 95,6 und am Donnerstag 90,0.

Auch in Bayern steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an. Sie liegt aktuell bei 103,6. Dem Robert-Koch-Institut wurden von den Gesundheitsämtern heute 16.033 neue Infektionen gemeldet, das sind 3.359 mehr als vor genau einer Woche (12.674).Außerdem wurden 207 Todesfälle registriert, das sind etwas weniger als letzte Woche mit 239.

Die Lage in der Region.

In der Stadt Rosenheim ist die 7-Tage-Inzidenz leicht unter die 200er-Marke gesunken und liegt aktuell bei 192,0. (gestern 207,7)
In den übrigen Landkreisen der Region ist die Inzidenz durchweg gestiegen.

16.033 Corona-Neuinfektionen und 207 neue Todesfälle gemeldet

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 16.033 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 207 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, wie aus Zahlen des RKI vom Samstagmorgen hervorgeht. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 3.41 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Samstag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.674 neue Fälle und 239 neue Todesfälle registriert. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden, er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 99,9 - und damit etwas höher als am Vortag (95,6). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 2.645.783 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.565.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,18 (Vortag 1,12). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

jg/mda/dpa

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