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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bund plant offenbar Corona-Gesetz für ganz Deutschland - Tausende Teilnehmer bei Corona-Demo in Wien

Coronavirus
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Corona-Test
  • Benjamin Schneider
    VonBenjamin Schneider
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  • Daniel Pichler
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 10. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 146,3, Landkreis Rosenheim 103,3, Landkreis Traunstein 198,5, Landkreis Berchtesgadener Land 120,8, Landkreis Mühldorf 222,7, Landkreis Altötting 194,6 (Quelle/Stand: RKI, 9. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3387, Landkreis Rosenheim 12109, Traunstein 8984, Berchtesgadener Land 5067, Mühldorf 5550, Altötting 4839 (Quelle/Stand: RKI, 9. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 56, Landkreis Rosenheim 436, Traunstein 199, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 136, Altötting 195 (Quelle/Stand: RKI, 9. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 78.003 Todesfälle in Deutschland (13.453 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.21 Uhr - Corona-Demo in Wien: Tausende Teilnehmer, Pfefferspray und Festnahmen

Bei einer Demonstration gegen staatliche Corona-Maßnahmen in Wien sind 14 Menschen festgenommen worden. Rund 3000 Personen nahmen bei der Kundgebung am Samstag teil, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Beamten setzten Pfefferspray ein, um das Durchbrechen von Sperren und den Zusammenstoß mit Gegendemonstranten zu verhindern, wie die Polizei mitteilte.

Unter den Demonstranten gegen die Corona-Einschränkungen waren unter anderem Vertreter der rechten FPÖ und der rechtsextremen Identitären-Bewegung, berichteten die APA und andere Medien. Wien und andere Regionen im Osten Österreichs sind wegen hoher Corona-Infektionszahlen seit Anfang April in einem Lockdown.

Update, 19.15 Uhr - München droht wieder Corona-Notbremse

Der Inzidenzwert in München liegt wieder über der kritischen Marke von 100. Sollte der Grenzwert auch am Sonntag und am Montag überschritten werden, gelten ab Mittwoch wieder schärfere Corona-Regeln, wie die bayerische Landeshauptstadt am Samstag mitteilte.

Bayernweit steigen die Neuinfektionen seit einiger Zeit wieder deutlich an. Nur noch 16 Städte und Landkreise lagen am Samstag nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) unter dem ausschlaggebenden Wert für die Corona-Notbremse von 100. Spitzenreiter war erneut Hof mit 563 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche.

Nach den RKI-Zahlen lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in München am Samstag bei 102,5. Erst am vergangenen Mittwoch hatte die Stadt die Corona-Notbremse gelockert, nachdem über das Osterwochenende der Inzidenzwert unter 100 gesunken war.

Wenn die Inzidenz über der kritischen Marke liegt, greift nach einem zeitlichen Puffer die Corona-Notbremse. Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontakte werden eingeschränkt.

Kitas und Schulen blieben in München jedoch unabhängig von der Entwicklung die gesamte Woche geöffnet, teilte die Stadt mit. Für diese ist immer der letzte Arbeitstag der Vorwoche ausschlaggebend - also der Freitag, als der Wert in München noch unter 100 lag.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Deggendorf stehen angesichts sinkender Zahlen Lockerungen in Aussicht. Der Landkreis habe an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 unterschritten, teilte das Landratsamt am Samstag mit. Deshalb dürfen ab Montag die Geschäfte öffnen, die einen Termin und ein negatives Testergebnis haben.

Update, 17.39 Uhr - Bund plant einheitliche Corona-Regelungen für ganz Deutschland

Die Ministerpräsidentenkonferenz am Montag, 12. April, wurde abgesagt. Stattdessen möchte der Bund offenbar ein Gesetz auf den Weg bringen, dass eine einheitliche Regelung der Corona-Maßnahmen in ganz Deutschland vorsieht. Das Gesetz könnte schon nächste Woche verabschiedet werden.  Einen ersten Vorschlag schickte der Bund am Samstag an die Fraktionen und Länder.

rosenheim24.de hat zusammengefasst, was im geplanten Corona-Gesetz stehen könnte.

Update, 16.44 Uhr - 36 neue Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am 10. April 36 neue Corona-Fälle im Landkreis. Insgesamt steigt damit die Zahl der positiv auf Corona getesteten Personen seit Beginn der Pandemie auf 4836.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 194,6 für den Landkreis Altötting. Insgesamt gibt es 363 aktive Corona-Fälle.

Update, 15.17 Uhr - 34 weitere Covid-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit 9. April 34 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zehn Personen als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 5067 (Stand RKI: 10.04.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 120,8 (Stand RKI: 10.04.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5067 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 4777 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 191 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 128 neue Covid-19-Fälle. Aktuell befinden sich 287 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 13 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 13.45 Uhr - 59 Neuinfektionen im Kreis Mühldorf am Inn - Kinderkrippen-Gruppe in Quarantäne

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 09. April 59 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 10. April 2021, 00.00 Uhr). Eine Gruppe der Kinderkrippe in Niedertaufkirchen befindet sich aufgrund eines positiven Falls in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 408 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 10. April 2021, 03.08 Uhr) bei 222,7.

Update, 12.40 Uhr - „Wenn man es sich aussuchen kann, nicht Astrazeneca“

Der Mikrobiologe und Impfexperte Reinhard Würzner von der Med-Uni Innsbruck meint im Gespräch mit der „Tiroler Tageszeitung“, dass Frauen zwischen 20 und 60 Jahren lieber einen mRNA-Impfstoff statt Astrazeneca nehmen sollten, sofern man es sich aussuchen könne. Das Risiko, eine Thrombose zu bekommen, sei - nach allem, was man jetzt wisse - für diese Gruppe am höchsten. Für andere Gruppen gelte, lieber Astrazeneca als gar keine Impfung „und dann gar keinen Schutz vor einem schweren Verlauf zu haben“.

Bei allen, die bereits mit Astrazeneca geimpft seien, sei es zu überlegen, ob man den Impfstoff nicht noch wechseln sollte. „Das ist noch nicht ausgetestet, aber es könnte funktionieren“, so Würzner. Es könnte sogar sein, dass die Immunantwort durch das Mischen eines Vektor-Impfstoffes wie AstraZeneca mit einem mRNA-Impfstoff wie BioNTech sogar noch besser werden könnte.

Update, 11.11 Uhr - Burgkirchen: Geburtstagsfeier auf Parkplatz beendet

Aufgrund einer Mitteilung aus der Bevölkerung überprüften Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus München, welche zur Unterstützung des täglichen Dienstbetriebs bei der Polizeiinspektion Altötting eingesetzt waren, gegen 16.20 Uhr einen Parkplatz im Haiderweg in Gendorf. Dort wurden laut Polizei 18 Personen im Alter zwischen 16 und 62 Jahren angetroffen, welche sich zur Feier des Geburtstags eines der Anwesenden getroffen hatten. Abgesehen von der weit überschrittenen Hausstandsregel wurde bei dem Treffen weder Mund-Nasen-Schutz getragen noch wurden erforderliche Mindestabstände eingehalten.

Die Feier wurde beendet und alle 18 Personen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Über die Höhe des Bußgeldes wird das Landratsamt Altötting als zuständige Verfolgungsbehörde entscheiden.

Update, 9.20 Uhr - Corona-Inzidenzen in der Region gehen steil nach oben

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 10. April 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen sind in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag überall angestiegen. So reißt der Landkreis Rosenheim erneut die 100-er Marke - die Inzidenz stieg von 86,1 auf nunmehr 103,3. Der Landkreis Mühldorf hat sogar die 200-er Marke durchbrochen, die 7-Tage-Inzidenz steht nun bei 222,7.

Steigende Werte meldeten auch die Stadt Rosenheim (von 124,3 auf 146,3) sowie die Kreise Traunstein (von 177,6 auf 198,5) und Altötting (von 182,0 auf 194,6). Im Kreis Berchtesgadener Land stieg die Inzidenz von 111,4 auf 120,8.

 Zudem wurden zwei weitere Todesfälle aus der Region gemeldet - einer aus dem Landkreis Rosenheim und einer aus der Stadt Rosenheim. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer gab es bislang nicht.

RKI registriert 24.097 Corona-Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24 097 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 246 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Samstagmorgen hervor. Wegen der Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 18 129 Neuinfektionen und 120 neue Todesfälle verzeichnet. 

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 120,6. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.08 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. 

Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 110,4 an, vor einer Woche lag sie noch bei über 130. Der Inzidenzwert ist momentan noch mit Vorsicht zu genießen und dürfte wegen weniger Tests und Meldungen über Ostern zu niedrig ausfallen. 

Das RKI erwartet, dass der Inzidenz-Wert im Laufe der kommenden Woche wieder belastbar sein wird. Am Freitag hatte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin betont, dass es schon jetzt ausreichend weitere Daten gebe, die Aufschluss über die tatsächliche Situation gäben. „Diese Entwicklung zeigt leider, dass die Lage sehr, sehr ernst ist.“ Nach Daten aus rund 70 Kliniken bundesweit müssten immer mehr und auch immer jüngere Menschen wegen schweren Atemwegsinfektionen in Krankenhäusern behandelt werden. Die Intensivstationen füllten sich rasant.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.980.413 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.661.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 78.249.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,90 (Vortag: 0,80). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. „Der 7-Tage-R- Wert liegt derzeit unter 1, wobei der Einfluss der Osterfeiertage zu beachten ist“, schreibt das RKI. Die Werte könnten erst in einigen Tagen bewertet werden. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

dp/bcs/dpa

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