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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Neueste RKI-Zahlen für die Region – Bundes-Inzidenz steigt auf über 750

Coronavirus - Situation in Rosenheim
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Maskenpflicht in Rosenheim (Archivbild).
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  • M. Cihad Kökten
    M. Cihad Kökten
  • Martin Weidner
    Martin Weidner
  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen von Dienstag (12. Juli) bis Samstag (16. Juli) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 191 (Quelle/Stand: DIVI, 16. Juli, 9.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 736,0, Landkreis Rosenheim 714,1, Landkreis Traunstein 605,1, Landkreis Berchtesgadener Land 612,3, Landkreis Mühldorf 776,9, Landkreis Altötting 692,3 (Quelle/Stand: RKI, 16. Juli, 3.06 Uhr)*
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 28.257, Landkreis Rosenheim 118.862, Traunstein 83.940, Berchtesgadener Land 46.135, Mühldorf 56.187, Altötting 50.017 (Quelle/Stand: RKI, 16. Juli, 3.06 Uhr)*
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 132, Landkreis Rosenheim 750, Traunstein 383, Berchtesgadener Land 190, Mühldorf 311, Altötting 347 (Quelle/Stand: RKI, 16. Juli, 3.06 Uhr)*
  • /* Die Gesundheitsämter in Bayern liefern ab sofort nur noch von Montag bis Freitag aktuelle Fallzahlen an das RKI. Dementsprechend aktualisiert das RKI von Dienstag bis Samstag ihre aktuellen Corona-Zahlen.
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 9.45 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI ausnahmslos negativ entwickelt. In jeder Stadt/jedem Landkreis meldet das RKI einen Anstieg der Inzidenz, am deutlichsten im Kreis Berchtesgadener Land um 153 Zähler.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 666 auf 692), Landkreis Mühldorf am Inn (von 659 auf 777), Kreis Berchtesgadener Land (von 459 auf 612), Landkreis Traunstein (von 592 auf 605), Stadt Rosenheim (von 686 auf 736) und Landkreis Rosenheim (von 671 auf 714).

Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person aus dem Landkreis Berchtesgadener Land verstorben. Nähere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.35 Uhr - RKI registriert 123.046 Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 752,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 719,2 gelegen (Vorwoche: 700,3; Vormonat: 480,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 123.046 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 95 919) und 134 Todesfälle (Vorwoche: 104) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 29.692.989 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag (15. Juli):

Update, 14.36 Uhr - Stiko-Chef Mertens gegen Viertimpfung bei Jüngeren

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, wandte sich gegen breite Viertimpfungen auch für jüngere Menschen. Er kenne keine Daten, die einen solchen Ratschlag rechtfertigten, sagte er der „Welt am Sonntag“ und fügte hinzu: „Ich halte es für schlecht, medizinische Empfehlungen unter dem Motto „Viel hilft viel“ auszusprechen“. Die Stiko empfiehlt einen zweiten „Booster“ bislang für Über-70-Jährige und einige andere Risikogruppen. Viele Ärzte orientieren sich an der Stiko. EU-Fachbehörden hatten sich kürzlich für eine weitere Auffrischung ab 60 Jahren ausgesprochen.

Update, 10.46 Uhr - Lauterbach empfiehlt vierte Corona-Impfung auch unter 60 Jahren

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach empfiehlt auch Menschen unter 60 Jahren, sich nach Rücksprache mit dem Arzt ein viertes Mal gegen Corona impfen zu lassen. Wolle man den Sommer ohne das Risiko einer Erkrankung genießen, dann würde er „in Absprache natürlich mit dem Hausarzt auch Jüngeren die Impfung empfehlen“, sagte der SPD-Politiker dem „Spiegel“. Mit der zweiten Booster-Impfung habe man „eine ganz andere Sicherheit“. Sie verringere das Infektionsrisiko für ein paar Monate deutlich. Auch das Risiko, an Long Covid zu erkranken, sei deutlich geringer.

Die Impfentscheidung sei immer eine Entscheidung zwischen Hausarzt und Betroffenen, sagte Lauterbach. Die Stiko „empfiehlt ja nur im Allgemeinen“. Der Minister riet Menschen über 60 zudem, „auf keinen Fall“ auf einen an die Omikron-Variante angepassten Impfstoff zu warten. Die verfügbaren Impfstoffe schützten zuverlässig davor, an Covid zu erkranken oder infolge einer Corona-Infektion zu sterben.

Update, 8.39 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 15. Juli).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI unterschiedlich entwickelt. Während in den Landkreisen Berchtesgadener Land (-93 Zähler) und Mühldorf (-112 Zähler) die Inzidenzen deutlich sanken, stiegen sie in den übrigen Städten/Kreisen der Region an.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 662 auf 666), Landkreis Mühldorf am Inn (von 771 auf 659), Kreis Berchtesgadener Land (von 552 auf 459), Landkreis Traunstein (von 570 auf 592), Stadt Rosenheim (von 683 auf 686) und Landkreis Rosenheim (von 647 auf 671).

Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person aus dem Landkreis Altötting verstorben. Nähere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 6.08 Uhr - RKI registriert 109.694 Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 719,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 720,4 gelegen (Vorwoche: 699,5; Vormonat: 472,4). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 109.694 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 117 732) und 115 Todesfälle (Vorwoche: 131) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 27.633.000 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag (14. Juli):

Update, 8.52 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 14. Juli).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI fast durchweg negativ entwickelt. Lediglich im Landkreis Altötting sank die Inzidenz um 3 Zähler. In den übrigen Städten/Kreisen der Region stieg die Inzidenz teils deutlich an.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 665 auf 662), Landkreis Mühldorf am Inn (von 728 auf 771), Kreis Berchtesgadener Land (von 457 auf 552), Landkreis Traunstein (von 558 auf 570), Stadt Rosenheim (von 675 auf 683) und Landkreis Rosenheim (von 621 auf 647).

Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person aus dem Landkreis Traunstein verstorben. Nähere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 5.55 Uhr - RKI registriert 152.149 Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 720,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 691,8 gelegen (Vorwoche: 690,6; Vormonat: 447,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 152.149 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 135 402) und 145 Todesfälle (Vorwoche: 108) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 29.460.249 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch (13. Juli):

Update, 8.32 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 13. Juli).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut dem RKI fast durchweg positiv entwickelt. Lediglich in den Kreisen Altötting und Rosenheim stiegen die Inzidenz um 9 Zähler. In den übrigen Städten/Landkreisen der Region sank die Inzidenz - jedoch lediglich maximal um 37 Zähler im Kreis Mühldorf.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 656 auf 665), Landkreis Mühldorf am Inn (von 765 auf 728), Kreis Berchtesgadener Land (von 484 auf 457), Landkreis Traunstein (von 570 auf 558), Stadt Rosenheim (von 694 auf 675) und Landkreis Rosenheim (von 612 auf 621).

Das RKI meldete für die Region drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind drei Personen aus dem Landkreis Altötting verstorben. Nähere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 6 Uhr - RKI meldet über 127.000 neue Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 691,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 702,4 gelegen (Vorwoche: 678,8; Vormonat: 331,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 127.611 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 130.728) und 104 Todesfälle (Vorwoche: 122) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 29.308.100 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 12. Juli:

Update, 15 Uhr - Maskenaffäre: BGH sieht Tatbestand der Bestechlichkeit nicht erfüllt

Der Bundesgerichtshof sieht in der Maskenaffäre den Vorwurf der Bestechlichkeit gegen einen bayerischen Landtagsabgeordneten und einen einstigen Bundestagsabgeordneten nicht erfüllt. Beschwerden der Generalstaatsanwaltschaft München gegen drei Beschlüsse von Strafsenaten des Oberlandesgerichts München seien verworfen worden, teilte das Gericht am Dienstag in Karlsruhe mit. Eine weitere Anfechtung der Entscheidung sei nun nicht mehr statthaft.

Die langjährigen CSU-Abgeordneten Alfred Sauter und Georg Nüßlein hatten in der ersten Phase der Corona-Pandemie beim Ankauf von Masken durch die Bundesregierung und die bayerische Staatsregierung vermittelt - und dafür üppige Provisionen erhalten. Nach Darstellung des BGH hatte eine GmbH, deren Geschäftsführer Nüßlein ist, 660.000 Euro erhalten. Eine Firma, auf die Sauter maßgeblichen Einfluss hat, erhielt sogar mehr als 1,2 Millionen Euro.

Dass dies den Tatbestand der Bestechlichkeit nicht erfülle, hatte vor dem Bundesgerichtshof auch das Oberlandesgericht München entschieden. Dafür hätten die Abgeordneten im Parlament selbst tätig werden müssen, hieß es vom BGH. „Allein die Vereinbarung zwischen den Beteiligten, dass sich der Mandatsträger bei außerparlamentarischen Betätigungen auf seinen Status beruft, um im Interesse eines Privatunternehmers Behördenentscheidungen zu beeinflussen, erfüllt dieses Merkmal nicht“, entschied der BGH.

Nüßlein, der einst für die CSU im Bundestag saß, trat in Folge der Affäre aus der CSU aus, der Landtagsabgeordnete Sauter aus der Fraktion. Sauter gab überdies alle Parteiämter ab, insbesondere seine Sitze in CSU-Vorstand und -Präsidium sowie den CSU-Kreisvorsitz Günzburg.

Update, 8.30 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 12. Juli).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich seit Samstag laut dem RKI fast ausnahmslos negativ entwickelt. Lediglich im Kreis Altötting sank die Inzidenz um 13 Zähler. In den übrigen Städten/Landkreisen der Region stieg sie teils deutlich an, beispielsweise im Landkreis Mühldorf um 136 Zähler.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 668 auf 656), Landkreis Mühldorf am Inn (von 629 auf 765), Kreis Berchtesgadener Land (von 381 auf 484), Landkreis Traunstein (von 468 auf 570), Stadt Rosenheim (von 676 auf 694) und Landkreis Rosenheim (von 596 auf 612).

Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person aus dem Landkreis Altötting verstorben. Nähere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

RKI meldet fast 155.000 neue Corona-Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 702,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 661,4 gelegen (Vorwoche: 687,7; Vormonat: 333,7). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 154.729 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 147.489) und 165 Todesfälle (Vorwoche: 102) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 29.180.489 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

mh/mw/dpa

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