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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Oxford-Studie: Infektion kann Schäden am Gehirn verursachen und es schrumpfen lassen

Das Coronavirus kann Schäden am Gehirn verursachen
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Das Coronavirus kann Schäden am Gehirn verursachen. Das hat eine neue Oxford-Studie herausgefunden. (Montage)
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  • Sebastian Aicher
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München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (8. März) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 388 (Quelle/Stand: DIVI, 8. März, 6.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 254,8, Landkreis Rosenheim 225,4, Landkreis Traunstein 1705,5, Landkreis Berchtesgadener Land 1960,0, Landkreis Mühldorf 1957,4, Landkreis Altötting 1735,7 (Quelle/Stand: RKI, 8. März, 3.31 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 16.929, Landkreis Rosenheim 68.130, Traunstein 50.585, Berchtesgadener Land 30.866, Mühldorf 33.034, Altötting 27.735 (Quelle/Stand: RKI, 8. März, 3.31 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 119, Landkreis Rosenheim 688, Traunstein 326, Berchtesgadener Land 173, Mühldorf 276, Altötting 304 (Quelle/Stand: RKI, 8. März, 3.31 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 19.30 Uhr - Corona-Infektion kann Gehirn schrumpfen

Wie aus der am Montag (8. März) veröffentlichten Untersuchung der Universität Oxford hervorgeht, kann Covid-19 das Gehirn schrumpfen lassen und die graue Substanz in den Regionen verringern, die Emotionen und Gedächtnis steuern, und Bereiche schädigen, die den Geruchssinn kontrollieren.

Dies sei auch bei Personen zu beobachten gewesen, welche wegen ihrer Infektion nicht im Krankenhaus behandelt werden mussten - auch bei Menschen mit leichten Verläufen habe man eine Verschlechterung der Hirnfunktionen in Bezug auf Konzentration feststellen können. Unklar sei demnach noch, ob die Schäden langfristig bestehen bleiben oder rückgängig gemacht werden können.

„Es gibt starke Hinweise auf hirnbezogene Anomalien bei Covid-19“, erklärten die Wissenschaftler. Im Durchschnitt schrumpfte die Gehirngröße zwischen 0,2 und zwei Prozent. In der Studie, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde, wurden die Gehirnveränderungen von 785 Probanden im Alter von 51 bis 81 Jahren untersucht. Deren Gehirne wurden zweimal gescannt. Darunter gab es 401 Personen, die zwischen den beiden Scans an Corona erkrankten. 

Update, 17.40 Uhr - Corona-Lage im Kreis Traunstein

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1.705,5. In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 95 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 84 auf der Normalstation und 11 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.471 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 113.807 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 89.937 Personen die Drittimpfung erhalten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2.863 aktive COVID-19-Fälle vor.

Seit der letzten Mitteilung am Montag (7. März) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 558 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 50.880 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 47.691 Personen  (546 Personen mehr seit der Meldung vom 7. März). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine neue Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 326 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 16.50 Uhr - Zahl an Corona-PCR-Tests sinkt weiter - doch Positivrate auf Rekordhoch

Der Anteil der positiven PCR-Tests auf Corona hat in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erreicht. Die sogenannte Positivrate sei innerhalb einer Woche von 45,6 auf 51,9 Prozent gestiegen und damit auf den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie, berichtete der Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit Blick auf die Woche vom 28. Februar bis 6. März. Der Rekord hänge unter anderem mit dem „hohen Infektionsgeschehen“ zusammen, sagte ein ALM-Sprecher. Bei einer hohen Positivrate sei auch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

„Die aktuellen Zahlen aus der Datenerhebung deuten auf ein wieder steigendes Infektionsgeschehen hin“, sagte der 1. Vorsitzende des Berufsverbandes, Michael Müller. „Die ersten Sonnenstrahlen des nahenden Frühlings dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pandemie leider noch immer nicht vorüber ist.“

Die Gesamtzahl der Corona-PCR-Tests in Deutschland ist zugleich weiter gesunken. Sie habe in der vergangenen Woche bei 1 757 140 gelegen und damit um 7 Prozent niedriger als in der Vorwoche mit 1 885 360. Zuvor lag sie bei 2 048 786. Die Auslastung der Labore in Bezug auf Sars-CoV-2-PCR-Tests sei mit durchschnittlich 63 Prozent aktuell niedrig und zeige weiterhin ein leicht sinkendes Niveau.

Derzeit gibt es kostenlose PCR-Tests nur nach einem positiven Antigen-Schnelltest von einer Teststelle. Diese Regel war wegen der hohen Auslastung der Testlabore eingeführt worden. Angesichts der aktuell ausreichenden PCR-Testkapazitäten sei es sinnvoll, diese Regel für viele Personengruppen aufzuheben, schreibt der Verband.

Update, 15.20 Uhr - Corona-Lage im Kreis BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag 112 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 30.889 (Stand RKI: 8. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1.960,0 (Stand RKI: 8. März, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 2.684 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 457 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 168 in Alten- und Pflegeheimen, 8 in Gemeinschaftsunterkünften, 181 in Schulen, 84 in Kindergärten und 16 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 2.084 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 47 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 4 Personen intensivmedizinisch. 39 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 95 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 84 Patienten auf der Normalstation und 11 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 13.34 Uhr - Koalition uneins über Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

Die Staatsregierung ist uneins über ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht. Die Freien Wähler konnten sich in der Kabinettssitzung am Dienstag gegenüber der CSU nicht mit der Forderung durchsetzen, die Maskenpflicht wenigstens an Grundschulen in der kommenden Woche abzuschaffen. „Da konnten wir uns heute nicht einigen“, räumte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ein. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) begründete das Festhalten an den geltenden Regelungen vor allem damit, dass man nicht kurz vor der für kommende Woche geplanten Bund-Länder-Runde zu Corona Dinge beschließen wolle, die kurz darauf möglicherweise hinfällig seien.

Beschlossen wurde dagegen, dass die regelmäßigen Corona-Tests an Schulen und Kitas zunächst bis zu den Osterferien fortgesetzt werden sollen. Damit sollte weiterhin ein sicherer Betrieb von Schulen und Kindergärten gewährleistet werden, hieß es. Vulnerable Gruppen sollten bestmöglich geschützt werden. Die Testsysteme sollen laut Kabinettsbeschluss auch dann weiterhin bereitgestellt werden, wenn der Bund keinen neuen rechtlichen Rahmen schaffe, um auch nach dem 19. März Tests verpflichtend anordnen zu können. Zu diesem Datum sollen bundesweit alle einschneidenden Corona-Beschränkungen auslaufen - offen ist noch, welche Maßnahmen weiter möglich bleiben.

Update, 11.53 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen, verharrt seit Tagen aber auf einem ähnlichen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1560,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1541,9 gelegen, vor einer Woche bei 1684,4.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 26.580 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 68 auf 21.660. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.20 Uhr wiedergeben.

Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Dienstag (Stand: 7.05 Uhr) 392 Corona-Patienten. 170 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Im Vergleich zu vor einer Woche ist die Zahl damit in etwa gleich geblieben: Da waren es 387 Corona-Patienten, von denen 160 beatmet wurden.

Update, 10.39 Uhr - Lauterbach: Müssen mit Corona-Sommerwelle rechnen

„Ich teile die Sorge vieler Wissenschaftler: Wir müssen mit einer Sommerwelle rechnen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Omikron- wie die Delta-Variante seien so infektiös, dass es selbst bei gutem Wetter durch viele Kontakte und nachlassenden Impfschutz wieder zu steigenden Infektionszahlen kommen könnte, wenn es gar keine Einschränkungen mehr gäbe. Ärzte und Kommunen halten bestimmte Vorkehrungen - teils auch der Bürger selbst - weiter für sinnvoll.

Lauterbach betonte, die Länder müssten die Möglichkeit haben, früh auf kommende Wellen zu reagieren. Dazu gehörten Maskenpflichten und Kontaktbeschränkungen. „Es sollte möglich sein, Obergrenzen für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen festzulegen sowie Zutrittsregeln etwa für die Gastronomie“ - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene (2G) oder zusätzlich etwa mit Test (2G plus). Wichtig sei, Testregeln im öffentlichen Raum und in Betrieben weiter durchsetzen zu können. „All diese Instrumente sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie tatsächlich notwendig sind“, sagte der Minister. „Die Landesparlamente müssten das dann feststellen.“

Update, 9.41 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2482 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 208 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 7. März, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 27.734 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1735,7. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2482 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (390) und Altötting (284).

Update, 8.59 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der Corona-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 8. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die meisten Kreise/Städte eine Steigerung verzeichnen müssen, sinken die Inzidenzen sowohl in Stadt als auch Landkreis Rosenheim weiterhin aufgrund einer Datenpanne (Plus-Artikel). Beide sind nun auf eine Inzidenz unter 260 gesunken. Auch in Mühldorf sank die Inzidenz in den vergangenen 24 Stunden.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1678 auf 1736), Landkreis Mühldorf (von 1991 auf 1957), Kreis Berchtesgadener Land (von 1905 auf 1960), Landkreis Traunstein (von 1625 auf 1706), Stadt Rosenheim (von 533 auf 255) und Landkreis Rosenheim (von 459 auf 225). Das RKI meldete für die Region vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind zwei Personen im Kreis Rosenheim und je eine Person im Kreis Traunstein und der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.21 Uhr - Freie Wähler fordern schnelles Ende der Maskenpflicht an Schulen

Die Freien Wähler fordern ein Ende der Maskenpflicht an Bayerns Grundschulen. „Die Maskenpflicht ist mittlerweile aus der Zeit gefallen, denn Masken an der Schule stehen im krassen Widerspruch zu Partys in der Diskothek“, sagte Fraktionschef Florian Streibl am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Maskenpflicht an den Grundschulen solle spätestens zum kommenden Montag (14. März) fallen, sagte Streibl und verwies auf einen Beschluss des Vorstands der Landtagsfraktion der Freien Wähler und des Kultusministeriums. „Die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen soll daraufhin zeitnah abgeschafft werden“, betonte Streibl.

Bislang hatten die Freien Wähler wie die CSU immer die Maskenpflicht an den Schulen als wichtige Maßnahme zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung der Corona-Pandemie verteidigt.

Update, 6.10 Uhr - RKI meldet über 156.000 neue Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat den sechsten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1293,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1259,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1213,0 (Vormonat: 1441,0 ). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 156.799 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 8. März, 5 Uhr). Vor einer Woche waren es 122.111 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 324 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 16.026.216 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,06 an (Freitag mit 6,35). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 12.525.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 124.450.

Montag (8. März)

Update, 19.54 Uhr - Freie Wähler fordern schnelles Ende der Maskenpflicht an Schulen

Die Freien Wähler fordern ein Ende der Maskenpflicht an Bayerns Grundschulen. „Die Maskenpflicht ist mittlerweile aus der Zeit gefallen, denn Masken an der Schule stehen im krassen Widerspruch zu Partys in der Diskothek“, sagte Fraktionschef Florian Streibl am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur in München.

Die Maskenpflicht an den Grundschulen solle spätestens zum kommenden Montag (14. März) fallen, sagte Streibl und verwies auf einen Beschluss des Vorstands der Landtagsfraktion der Freien Wähler und des Kultusministeriums. „Die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen soll daraufhin zeitnah abgeschafft werden“, betonte Streibl.

Update, 18.05 Uhr - Leiter des Corona-Krisenstabs an Covid-19 erkrankt

Der Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt, Generalmajor Carsten Breuer, ist an Corona erkrankt und befindet sich in häuslicher Isolierung. „Die Arbeit des Krisenstabs wird angesichts der Lage unvermindert fortgesetzt. Generalmajor Breuer nimmt, wo immer möglich, digital an allen Lagen und Besprechungen teil“, sagte sein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der 57-Jährige werde durch seinen Vize, Generalarzt Ralf Hoffmann, vertreten.

Update, 17.20 Uhr - Corona-Lage im Kreis Traunstein

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1.624,9.

In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 87 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 76 auf der Normalstation und 11 auf der Intensivstation.

Diese verteilen sich folgendermaßen:

Corona-Patienten in den KSOB (Stand: 7. März)

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.469 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 113.803 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 89.888 Personen die Drittimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2.851 aktive COVID-19-Fälle vor.

Seit der letzten Mitteilung am 4. März sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 969 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 50.322 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 47.145 Personen (1.223 Personen mehr seit der Meldung vom 4. März).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine neue Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich dabei um eine Frau im Alter von 94 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 326 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 16.04 Uhr - Inzidenzkurve steigt wieder an - mehrere mögliche Gründe

Die Warnung vieler Experten, dass die Pandemie nicht vorbei sei, scheint sich zu bewahrheiten: Der Abfall der Inzidenzkurve in Deutschland ist gestoppt. Seit Tagen meldet das RKI wieder steigende Werte.

Bei der Entwicklung der Corona-Infektionen in Deutschland scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen. Nach längerem Rückgang ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nun am fünften Tag in Folge gestiegen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervorgeht. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 1259,2 an - der niedrigste Stand vorige Woche hatte 1171,9 betragen. Während die Zahlen in der Tendenz in manchen Bundesländern rückläufig sind, wies das RKI am Montag unter anderem für Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz steigende Werte aus.

Die Entwicklung in Deutschland dürfte mehrere Gründe haben:

  • Seit Jahresbeginn steigt der Anteil der wohl noch leichter übertragbaren Omikron-Subvariante BA.2 am Infektionsgeschehen. Sie dürfte mittlerweile bereits hierzulande vorherrschend sein - nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen des RKI hatte sie bereits in der Woche bis 20. Februar in einer Stichprobe für 38 Prozent der Fälle gesorgt. 
  • Die bisherige Omikron-Welle traf vor allem jüngere Altersgruppen stark. Derzeit sinken die Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre zwar deutlich. Bei den meisten älteren Gruppen jedoch weist das RKI Zuwächse aus. Bei Menschen ab 65 stehe der Scheitelpunkt der Welle noch bevor, hatte das RKI mitgeteilt.
  • In einigen Städten könnte es noch einen weiteren Grund für die Tendenz geben: Die stark gestiegenen Corona-Infektionen in Köln lassen nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums in Nordrhein-Westfalen einen Zusammenhang mit dem Karneval vermuten.
  • Lockerungen: Wegen der Zeit, die zwischen Infektion, Symptombeginn, Test und Fallmeldung ans RKI vergeht, kann sich der Wegfall weiterer Corona-Maßnahmen in Deutschland vom vergangenen Freitag noch nicht unmittelbar in den Zahlen widerspiegeln.

Dass die Belastung der Krankenhäuser trotz der sehr hohen Fallzahlen in der Omikron-Welle bislang deutlich geringer geblieben ist als in früheren Wellen, führt das RKI auf die sehr gute Wirksamkeit der Impfung gegen schwere Verläufe und auf die grundsätzlich geringere Krankheitsschwere von Omikron zurück.

Update, 14.53 Uhr - Forscher: Marke von sechs Millionen Corona-Toten überschritten

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit mehr als sechs Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das geht aus Daten der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität (JHU) hervor, die die Hochschule am Montag in Baltimore veröffentlichte. Die Schwelle von fünf Millionen Corona-Toten weltweit war Anfang November überschritten worden, die Vier-Millionen-Marke Anfang Juli vergangenen Jahres.

Nach den Daten der US-Forscher liegt die Zahl der bestätigten Infektionen nach inzwischen mehr als zwei Jahren bei mehr als 446 Millionen Fällen. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen rund um den Globus von einer hohen Dunkelziffer aus. Weltweit wurden nach der JHU-Statistik inzwischen mehr als 10,6 Milliarden Impfungen verabreicht.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen etwas höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen auch wieder zeitweise nach unten korrigiert. Nach Angaben der WHO von Montag gab es bisher 5,98 Millionen bestätigte Todesfälle und gut 440 Millionen bekannte Infektionen.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die tödlich verlaufen kann. Es gibt in allen Altersgruppen Todesfälle, aber ältere und Patienten mit schwachem Immunsystem sind besonders betroffen.

Update, 12.56 Uhr - Keine Quarantäne mehr bei Bali-Urlaub - Lockerung früher als geplant

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali können zweifach geimpfte Reisende ab sofort wieder quarantänefrei Urlaub machen. Die eigentlich für den 14. März angekündigten Lockerungen treten damit eine Woche früher als geplant in Kraft, wie die Regierung am Montag mitteilte. Voraussetzung sind eine Hotelbuchung für mindestens vier Tage sowie zwei PCR-Tests am ersten und dritten Tag der Reise. Eine Booster-Impfung ist nicht nötig.

Urlauber aus 23 Ländern - darunter auch Deutschland - könnten ab sofort auch wieder ein Visum bei der Einreise erhalten, sagte Vize-Tourismusministerin Angela Tanoesoedibjo. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 500.000 indonesische Rupien (32 Euro). Indonesien war lange das am schlimmsten von dem Virus betroffene Land in der Region. Insgesamt wurden in dem Land mit 270 Millionen Einwohnern bislang rund 5,7 Millionen Fälle registriert. 150.000 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19.

Update, 11.37 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern steigt wieder

Mit etwas mehr als 20.600 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Montag mit 1541,9 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1507,1 am Sonntag und 1696 am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 4 auf 21.582.

Der Landkreis mit der bayernweit höchsten Inzidenz ist Garmisch-Partenkirchen mit 2981,5 - es ist zugleich der bundesweit höchste Wert unter den kreisfreien Städten und Landkreisen. Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Montag (Stand: 7.05 Uhr) 368 Corona-Patienten. 158 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Update, 10.20 Uhr - Jan Böhmermann mit Coronavirus infiziert

Jan Böhmermann (41) hat Corona, wie der ZDF-Satiriker in seinem Podcast „Fest & Flauschig“ mit hörbar nasaler Stimme verraten hat. Am Donnerstag habe er noch vor der Aufzeichnung seiner TV-Show „ZDF Magazin Royale“ mehrere Tests gemacht, die negativ gewesen seien. Am nächsten Morgen habe er sich unwohl gefühlt, doch wieder sei ein Test negativ gewesen. 

Erst als bei ihm Kopfschmerzen eingesetzt hätten, lieferte ein weiterer Test die Gewissheit: „Da war er, der kleine Schlawinerstrich. Zwei Jahre habe ich auf ihn gewartet und jetzt ist er da“, so Böhmermann. Die Erkrankung sei laut Böhmermann „nicht so superschlimm“. Neben Kopfschmerzen habe er noch glasige Augen.

Update, 9.04 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der Corona-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 7. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die meisten Kreise/Städte teils eine deutlichen Steigerung verzeichnen müssen, sinken die Inzidenzen sowohl in Stadt als auch Landkreis Rosenheim weiterhin. Der Kreis Rosenheim ist nun auf eine Inzidenz unter 500 gesunken.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1562 auf 1678), Landkreis Mühldorf (von 1936 auf 1991), Kreis Berchtesgadener Land (von 1755 auf 1905), Landkreis Traunstein (von 1546 auf 1625), Stadt Rosenheim (von 604 auf 533) und Landkreis Rosenheim (von 551 auf 459). Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.10 Uhr - Diese Regeln gelten jetzt an Bayerns Schulen

Für Bayerns Schüler beginnt mit diesem Montag (7. März) das zweite Schulhalbjahr. Nach dem Ende der einwöchigen Faschingsferien werden sie nun wieder regelmäßig auf eine Corona-Infektion getestet. Zwar müssen die Mädchen und Buben auch weiter einen Mund-Nasen-Schutz im Unterricht tragen. In den Sportstunden darf die Maske aber künftig abgesetzt werden. Das hatte die bayerische Staatsregierung letzte Woche beschlossen. rosenheim24.de hatte über die neuen Regeln bereits berichtet.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hatte kürzlich gefordert, die Pflicht zu anlasslosen Corona-Tests an Schulen aufzuheben und auch die Maskenpflicht grundsätzlich zu überprüfen. Bayern will allerdings nach Darstellung des Gesundheitsministeriums zunächst nichts an seiner Teststrategie ändern. „Bayern wird die Maßnahmen Schritt für Schritt so anpassen, wie es die Entwicklung der Pandemie erforderlich und möglich macht“, sagte eine Sprecherin.

RKI meldet über 78.000 neue Corona-Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat den fünften Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz gemeldet (News-Ticker Sonntag, 6. März). Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1259,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1231,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1238,2 (Vormonat: 1426,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.428 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 7. März, 5 Uhr). Vor einer Woche waren es 62.349 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es ebenfalls 24 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 15.869.417 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,35 an (Donnerstag: 6,36). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 12.287.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 124.126.

mw/mh/dpa

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