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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Neue Zahlen zeigen offenbar bösen Effekt in Karnevals-Hochburgen

Karneval in Köln
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Jecken feiern den Auftakt der Karnevalssession auf dem Heumarkt.
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  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
  • Benjamin Schneider
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    Martin Weidner

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Wochenende (5./6. März) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 363 (Quelle/Stand: DIVI, 6. März, 7.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 603,9, Landkreis Rosenheim 550,6, Landkreis Traunstein 1545,5, Landkreis Berchtesgadener Land 1755,0, Landkreis Mühldorf 1935,9, Landkreis Altötting 1562,0 (Quelle/Stand: RKI, 6. März, 5.02 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 16.923, Landkreis Rosenheim 68.087, Traunstein 49.753, Berchtesgadener Land 30.455, Mühldorf 32.541, Altötting 27.268 (Quelle/Stand: RKI, 6. März, 5.02 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 117, Landkreis Rosenheim 686, Traunstein 325, Berchtesgadener Land 173, Mühldorf 276, Altötting 304 (Quelle/Stand: RKI, 6. März, 5.02 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 20.26 Uhr - Neue Zahlen zeigen offenbar bösen Effekt in Karnevals-Hochburgen

In den Karnevalsregionen zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Inzidenz: Die Inzidenz vor allem in der Gruppe der 20-29-Jährigen stieg laut Spiegel Online stark an. Sie liegt laut der nordrhein-westfälischen Landeszentrale für Gesundheit bei 4336,6, vor einer Woche hatte sie noch bei 1387,1 gelegen. Den Karnevalseffekt sieht auch Michael Hallek, Klinikdirektor an der Kölner Uniklinik: „Um das zu verstehen, muss man kein Wissenschaftler sein. Der Zusammenhang erscheint absolut eindeutig“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte dem Blatt, man könne an dieser Entwicklung sehen, wie schnell die Zahlen bei vielen Kontakten stiegen. Und er warnte: „Nach wie vor haben wir 200 Todesfälle am Tag. Und wir haben viele Patienten, die für immer bleibende Schäden behalten werden. Es ist leider noch nicht vorbei. Ich warne vor einem komplett unvorsichtigen Verhalten.“ Lauterbach hatte zuletzt auch vor einer „Sommerwelle“ des Coronavirus gewarnt (siehe Update 13.33 Uhr).

Update, 18.32 - Durchschnittliche Inzidenz in Bayern nur leicht gesunken

Mit etwas mehr als 23.300 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1507,1 an (Stand: 3.33 Uhr) – nach 1550,7 am Samstag und 1695,3 am Sonntag vor einer Woche.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 16 auf 21.588. Der Landkreis mit der bayernweit höchsten Inzidenz ist Garmisch-Partenkirchen mit 2927,1 – es ist zugleich der bundesweit höchste Wert unter den kreisfreien Städten und Landkreisen.Die Aussagekraft der Daten gilt jedoch weiter als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein. Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Sonntag (Stand: 9.05 Uhr) 365 Corona-Patienten. 159 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Update, 17.26 Uhr - Derzeit fast 2500 aktive Fälle in Stadt und Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 209 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 6. März, 0 Uhr). Die Neuinfektionen verteilen sich dabei auf Personen aller Altersgruppen im Alter zwischen 1 und 83 Jahren. Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch nun insgesamt 27.268 Menschen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 2437 aktive Fälle – die meisten davon mit 392 in Burghausen, gefolgt von Altötting (283), Neuötting (239), Burgkirchen an der Alz (203) und Töging am Inn (191). Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landratsamtes zum o.g. Zeitpunkt bei 1562,0.

Update, 15.11 Uhr - Novavax-Debakel in Deutschland bahnt sich an

Die Corona-Impfkampagne hat nach Angaben des Deutschen Städtetages deutlich an Fahrt verloren. Auf den neuen Novavax-Impfstoff gebe es in den Impfzentren „noch keinen Run“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dedy warnte vor zu großen Impflücken in der Bevölkerung. Damit riskiere man wieder viele schwere Verläufe mit der nächsten Corona-Welle.

Dedy ist dennoch zuversichtlich, dass zögerliche Menschen noch von einer Impfung überzeugt werden könnten. Man wolle es schaffen, noch mehr Menschen zu einer Corona-Impfung zu bewegen. Der neu zugelassene Novavax-Impfstoff habe das „Potenzial, jene Menschen zu erreichen, die skeptisch gegenüber den bisherigen Corona-Impfstoffen sind“. Wichtig sei vor allem, jene Menschen zu erreichen, die zur Versorgung und Pflege im Gesundheitsbereich dringend gebraucht würden.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt den Novavax-Impfstoff seit Anfang Februar für Erwachsene. Das Vakzin ist proteinbasiert und unterscheidet sich von anderen in der EU bisher zugelassenen Vakzinen, bei denen es sich entweder um sogenannte mRNA- oder Vektorimpfstoffe handelt.

Update, 13.33 Uhr - Lauterbach warnt vor „Corona-Sommerwelle“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor zu viel Sorglosigkeit bei der Corona-Entwicklung gewarnt und dringt auf weiterhin wichtige Schutzinstrumente: „Ich teile die Sorge vieler Wissenschaftler: Wir müssen mit einer Sommerwelle rechnen.“ Die Omikron- wie die Delta-Variante seien so infektiös, dass es selbst bei gutem Wetter durch viele Kontakte und nachlassenden Impfschutz wieder zu steigenden Infektionszahlen kommen könnte, wenn es gar keine Einschränkungen mehr gäbe. Ärzte und Kommunen halten bestimmte Vorkehrungen - teils auch der Bürger selbst - weiter für sinnvoll.

Lauterbach betonte, die Länder müssten die Möglichkeit haben, früh auf kommende Wellen zu reagieren. Dazu gehörten Maskenpflichten und Kontaktbeschränkungen. „Es sollte möglich sein, Obergrenzen für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen festzulegen sowie Zutrittsregeln etwa für die Gastronomie“ - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene (2G) oder zusätzlich etwa mit Test (2G plus). Wichtig sei, Testregeln im öffentlichen Raum und in Betrieben weiter durchsetzen zu können. „All diese Instrumente sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie tatsächlich notwendig sind. Die Landesparlamente müssten das dann feststellen“, so Lauterbach.

Update, 11.25 Uhr - 1068 neue Fälle und zwei weitere Tote in Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 6. März 2022).

In den Städten und Kreisen der Region wurden in den letzten 24 Stunden insgesamt 1068 neue Corona-Fälle gemeldet – die meisten davon gab es mit 323 im Landkreis Berchtesgadener Land. 261 neue Fälle gab es im Landkreis Mühldorf, gefolgt von 252 im Landkreis Traunstein. Im Landkreis Altötting wurden 209 Neuinfektionen registriert.

Nur 16 bzw. sogar nur sieben neue Fälle gab es im Landkreis bzw. der Stadt Rosenheim, was jedoch auf die bereits geschilderten „technischen Probleme“ bei der Datenübermittlung zurückzuführen sein dürfte. Zudem wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert – einer davon in der Stadt Rosenheim und einer im Landkreis Mühldorf. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort machten die zuständigen Behörden bislang nicht.

Update, 9.15 Uhr - Inzidenzen in Region sinken entgegen Trend

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 6. März 2022).

Im Gegensatz zum jüngsten bundesweiten Trend haben sich die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag durchweg nach unten entwickelt. Laut neuesten RKI-Daten (Stand: 6. März, 5.02 Uhr) meldeten die Kreise Traunstein (von 1770,3 auf 1545,5), Berchtesgadener Land (von 1827,4 auf 1755,0) und Altötting (von 1690,0 auf 1562,0) sinkende Werte. Im Landkreis Mühldorf fiel der Wert sogar wieder unter die 2000er-Grenze – und zwar von 2005,4 auf 1935,9.

Auch aus Stadt (von 627,4 auf 603,9) und Landkreis Rosenheim (von 582,7 auf 550,6) wurden erneut sinkende Inzidenzzahlen gemeldet. Allerdings hatte das zuständige Landratsamt bereits am Freitag mitgeteilt, dass wegen „eines technischen Problems“ derzeit kein Wochenbericht erstellt werden könne und die Zahlen mit nahezu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit derzeit deutlich untererfasst seien. ovb-online.de hat zu den Schwierigkeiten einen Extra-Artikel verfasst (Plus-Artikel).

Update, 6. März, 7.20 Uhr - Sieben-Tage-Inzidenz steigt erneut

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat den vierten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1231,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1220,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1240,3 (Vormonat: 1400,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 116.889 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Daten hervor (Stand: 6. März, 5.02 Uhr). Vor einer Woche waren es 107.913 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 51 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 57 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 15.666.900 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,35 an (Donnerstag: 6,36). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 12.119.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 124.102.

Update, 19.41 Uhr - Krankenkassenbeiträge könnten im nächsten Jahr steigen

Auf die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen könnten 2023 steigende Beiträge zukommen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, bei einem erwarteten Defizit der Kassen von rund 17 Milliarden Euro im nächsten Jahr „lässt sich das nicht vollständig vermeiden“.

Der SPD-Politiker betonte zugleich: „Wir werden versuchen, die Lasten auf mehrere Schultern zu verteilen - indem wir Effizienzreserven nutzen, die Rücklagen der Krankenkassen anpassen und den Steuerzuschuss erhöhen.“ Ohne eine zusätzliche Finanzspritze wären deutliche Beitragssteigerungen unumgänglich.

Zu den Gründen für das im nächsten Jahr erwartete Finanzloch sagte Lauterbach: „Wir haben in der letzten Legislatur die Leistungen für gesetzlich Versicherte erheblich verbessert. Das kostet.“ Außerdem seien mit der Corona-Krise Einnahmen mit noch schwerwiegenderen Konsequenzen weggebrochen. „Die Schere geht immer weiter auseinander.“ Die Koalition werde darauf in Kürze mit einem Finanzierungsgesetz für die gesetzliche Krankenversicherung reagieren.

In diesem Jahr bekommen die Kassen schon einen deutlich aufgestockten Zuschuss von 28,5 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt. Damit soll der durchschnittliche Zusatzbeitrag vorerst bei 1,3 Prozent stabil gehalten werden. Die konkrete Höhe ihres Zusatzbeitrags legen die Kassen selbst fest, sie können vom Durchschnittswert abweichen. Der gesamte Beitrag umfasst daneben den allgemeinen Satz von 14,6 Prozent des Bruttolohns.


Update, 16.42 Uhr - Bayernweite 7-Tage-Inzidenz ändert sich derzeit kaum

Mit knapp 32.200 Neuinfektionen hat sich die Corona-Inzidenz in Bayern kaum verändert. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstag mit 1550,7 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1581 am Freitag und 1708,2 am Samstag vor einer Woche.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 53 auf 21.572. Die beiden Landkreise mit der bayernweit höchsten Inzidenz sind Regen mit einem Wert von 2769,3, gefolgt vom Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit 2498,9.

Die Aussagekraft der Daten gilt weiter als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein.

Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Samstag (Stand: 9.05 Uhr) 364 Corona-Patienten. 160 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Update, 14.58 Uhr - 285 neue Corona-Fälle im Kreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am 5. März 285 neue Corona-Fälle, die mit einem PCR-Test bestätigt wurden. Insgesamt sind seit dem Beginn der Pandemie 27.059 Corona-Fälle beim Gesundheitsamt in Altötting registriert worden. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 1690,0 im Kreis Altötting.

Update, 13.38 Uhr - „Freedom Day“: In Österreich sind fast alle Regeln weg

In Österreich sind am Samstag (5. März) um Mitternacht fast alle Corona-Beschränkungen weggefallen. Es gelten seither keine Zugangsbeschränkungen, keine Obergrenze bei Veranstaltungen und keine Sperrstunde mehr. Damit kann auch in der Nachtgastronomie wieder gefeiert werden. Allein die Hauptstadt Wien will sich nicht auf alle Öffnungsschritte einlassen und hält zunächst an der 2G-Regel in der Gastronomie und einer fast überall geltenden FFP2-Maskenpflicht fest. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet (Plus-Artikel).

Grund für die Lockerungen ist die stabile Lage in den Kliniken. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Österreich bei rund 2200 Fällen pro 100.000 Einwohner, das ist in etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Allerdings sind die Fallzahlen in der Alpenrepublik zuletzt wieder stark angestiegen - laut neuester EMS-Meldung wurden am Samstagmorgen fast 40.000 Neuinfektionen gemeldet. Das ist der höchste Wert seit 2. Februar. Damals waren es 40.101 neue Fälle gewesen.

Update, 11.35 Uhr - 1679 Fälle und drei weitere Todesopfer in Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 5. März 2022).

Insgesamt wurden in der Region in den vergangenen 24 Stunden 1679 neue Corona-Fälle registriert – die meisten davon mit 560 im Landkreis Berchtesgadener Land. Dort haben sich seit Pandemie-Ausbruch nun inzwischen mehr als 30.000 Personen mit dem Coronavirus infiziert (exakt 30.132). 470 neue Fälle gab es im Landkreis Traunstein, gefolgt von 344 im Landkreis Mühldorf und 285 im Landkreis Altötting.

Im Landkreis Rosenheim waren es dagegen nur 49, in der Stadt Rosenheim gar nur 11 – ein weiterer Beleg für die bereits geschilderten „technischen Problemen“ bei der Übermittlung der Fallzahlen, wie das Landratsamt bekannt gegeben hatte. Allerdings gab es in der Region drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona – zwei im Landkreis Rosenheim und einen im Landkreis Berchtesgadener Land. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer machten die zuständigen Behörden bislang nicht.

Update, 9.50 Uhr - Derzeit falsche Zahlen aus der Region Rosenheim?

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 5. März 2022).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag größtenteils nach oben entwickelt. Laut neuesten RKI-Daten stieg die Inzidenz im Landkreis Traunstein von 1741,0 auf 1770,3, im Landkreis Berchtesgadener Land von 1644,0 auf 1827,4 und im Landkreis Altötting von 1563,8 auf 1690,0. Der Landkreis Mühldorf liegt mit einem Wert von 2005,4 (Vortag: 1902,4) jetzt sogar wieder über der „Schallmauer“ von 2000.

(Stark) sinkende Inzidenzen (und nur sehr wenige Fälle) wurden dagegen aus Stadt (von 756,4 auf 627,4) und Landkreis Rosenheim (von 823,8 auf 582,7) gemeldet. Allerdings hatte das zuständige Gesundheitsamt bereits am Freitag eingeräumt, dass die Zahlen derzeit wohl nicht richtig seien. „Seit einigen Tagen gibt es ein technisches Problem beim Abruf von elektronischen SARS-CoV-2-Labormeldungen. Der zuständige externe Dienstleister arbeitet bereits mit Hochdruck an der Behebung. Wir wissen, dass es einen massiven Rückstau bei den Meldungen gibt. Das heißt, die täglich kommunizierten Fallzahlen entsprechen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht dem tatsächlichen Infektionsgeschehen. Eine seriöse Einschätzung der Infektionslage ist aktuell nicht möglich“, hieß es dazu in einer Mitteilung des Landratsamtes. ovb-online.de hat dazu bereits einen Extra-Artikel veröffentlicht (Plus-Artikel).

RKI meldet über 192.000 neue Corona-Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat zum dritten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet (News-Ticker Freitag, 4. März). Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1220,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1196,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1253,3 (Vormonat: 1388,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 192.210 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 5. März, 5.08 Uhr). Vor einer Woche waren es 175.833 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 255 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 250 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 15.550.100 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,35 an (Donnerstag: 6,36). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 135.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 124.051.

mw/bcs/dpa

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