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News-Ticker zur Corona-Pandemie

ECDC: Corona-Lockerungen ohne ausreichende Impfrate riskant

Coronavirus-Impfung
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Corona-Impfung (Symbolbild).
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  • Tim Niemeyer
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  • Markus Zwigl
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  • Martin Weidner
    Martin Weidner

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (30. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 262 (Quelle/Stand: LGL, 29. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,0 (Quelle/Stand: LGL, 29. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 251 (Quelle/Stand: DIVI, 29. September, 14.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 125,8, Landkreis Rosenheim 192,2, Landkreis Traunstein 252,4, Landkreis Berchtesgadener Land 204,1, Landkreis Mühldorf 107,3, Landkreis Altötting 94,0 (Quelle/Stand: RKI, 30. September, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4730, Landkreis Rosenheim 16.528, Traunstein 12.932, Berchtesgadener Land 7335, Mühldorf 7743, Altötting 6913 (Quelle/Stand: RKI, 30. September, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 472, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 30. September, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 18.30 Uhr - ECDC: Corona-Lockerungen ohne ausreichende Impfrate riskant

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC warnt angesichts von teils nicht ausreichenden Impfquoten vor einer verschlechterten Corona-Lage in Europa in diesem Herbst.

Nur 61,1 Prozent der Gesamtbevölkerung in der EU und den damit eng verknüpften Ländern Norwegen, Island und Liechtenstein seien bislang vollständig geimpft, teilte die in Stockholm ansässige Behörde mit. Länder, deren Impfquote im oder unter dem momentanen EU-Durchschnitt lägen und die in den nächsten zwei Wochen Pläne zur Lockerung von Corona-Maßnahmen hätten, liefen hohe Gefahr, bis Ende November einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen, Krankenhauseinlieferungen und Todesfälle zu erleben.

„Vorhersagen zeigen, dass eine Kombination aus hoher Impfrate und effektiver Kontaktverringerung entscheidend dafür ist, das Risiko einer hohen Covid-19-Belastung für die Gesundheitssysteme in diesem Herbst zu reduzieren“, erklärte ECDC-Direktorin Andrea Ammon. Die Länder sollten weiter danach streben, ihre Impfraten in allen in Frage kommenden Altersgruppen zu erhöhen, um so die Infektionslast durch die Delta-Variante im Herbst zu begrenzen. Je nach Lage in den Ländern könnten Beschränkungen bis Ende November weiter nötig sein.

Update, 17.55 Uhr - So ist die Corona-Situation im Kreis Altötting

Im Landkreis Altötting gab es insgesamt 6913 Corona-Infektionen. Am Mittwoch (29. September) kamen 18 Erkrankungen hinzu, die mittels PCR-Test bestätigt wurden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 94,0. Vier der neu positiv getesteten waren Reiserückkehrer. Zudem gibt es noch sechs positive Schnelltest-Ergebnisse. Diese fließen allerdings nicht in die Statistik mit ein, da sie erst durch einen PCR-Test bestätigt werden müssen.

Die Anzahl der aktiven Fälle liegt bei 192. Spitzenreiter in Sachen Fallzahlen sind Burghausen mit 21 aktiven Fällen, Altötting mit 20 aktiven Fällen und Burgkirchen mit 16 aktiven Fällen.

Update, 16.45 Uhr - 42 Corona-Patienten in Kliniken Südostbayern

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 42 Covid-Patienten behandelt, 20 aus dem Kreis Traunstein. Davon befinden sich 35 auf der Normalstation und sieben auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 99.522 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 94.489 Personen die Zweitimpfung erhalten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 650 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Mitteilung am Mittwoch (29. September) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 79 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 13.007 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 12.137 Personen (38 Personen mehr seit der Meldung vom Mittwoch).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 252,4.

Update, 16.16 Uhr - 58 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Mittwoch (29. September) 58 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 14 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7.335 (Stand RKI: 30. September, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 204,1 (Stand RKI: 30. September, 0 Uhr).

Von den insgesamt 7.335 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6.935 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 298 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 89 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 217 neue COVID-19-Fälle. Aktuell befinden sich zudem 127 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 25 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 14 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt 3 Patienten intensivmedizinisch betreut, diese 3 Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 25 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind 4 Personen vollständig geimpft, 3 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und werden auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 17 COVID-19-Patienten. 5 Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wiederum 2 Personen davon werden intensivmedizinisch betreut.cInsgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 42 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 35 Patienten auf der Normalstation und 7 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 16.04 Uhr - Bund zahlte bisher 1,6 Milliarden Euro für Impfzentren

Der Bund hat für den Betrieb der Corona-Impfzentren bisher 1,6 Milliarden Euro an die Länder ausgezahlt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage mit Stand vom 27. September mit. Die Länder können Rechnungen aber auch noch zeitversetzt beim zuständigen Bundesamt für Soziale Sicherung einreichen. Bund und Länder hatten vereinbart, die zeitweise mehr als 400 regionalen Impfzentren spätestens zum 30. September in ihrer Zahl und den Kapazitäten zurückzufahren oder zu schließen. Der Bund übernimmt aber auch weiterhin einen Teil der Finanzierung.

Die meisten Länder schließen ihre Impfzentren und stellen auf mobile Impfteams um, wie das Ministerium erläuterte. Daneben laufen weiter Impfungen in Arztpraxen. Einige Länder wollen auch noch eine kleinere Zahl an Impfzentren offenhalten. Die regionalen Zentren waren zum Start der Impfungen eingerichtet worden. Hintergrund waren Anforderungen an eine starke Kühlung von Impfstoffen und ein strikter Vorrang für gefährdete Bevölkerungsgruppen wegen knapper Impfstoffe

Update, 15.10 Uhr - Einfachere Erstattung für gestrichene Flüge vereinbart

Kunden von Lufthansa, Ryanair, Eurowings und 13 weiteren Fluggesellschaften können künftig einfacher Erstattungen für zu Beginn der Corona-Pandemie annullierte Flüge bekommen. Zudem wollen die Airlines ihre Gäste besser über ihre Rechte informieren. Wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte, wurde dies im Dialog zwischen Verbraucherschutzbehörden, den Airlines und der Kommission vereinbart. „Dies ist entscheidend, um das Vertrauen der Fluggäste wiederherzustellen“, sagte die für Verkehr zuständige Kommissarin Adina Valean.

Hintergrund der Gespräche ist, dass viele Fluggesellschaften vor allem zu Beginn der Corona-Pandemie massenhaft die Rechte ihrer Kunden missachtet hatten. So wurden Fluggäste unter anderem dazu gedrängt, Gutscheine für gestrichene Flüge anzunehmen, obwohl diese hätten erstattet werden müssen. Die meisten Fluggesellschaften stimmten nun zu, dass solche Gutscheine, die bislang nicht genutzt wurden, ausgezahlt werden können. Nationale Behörden müssten noch entscheiden, wie mit den Fällen umgegangen werden soll, in denen Gutscheine nicht erstattet werden.

Update, 13.34 Uhr - Volksfeste in Bayern wieder erlaubt - auch Clubs und Diskotheken dürfen wieder öffnen

Nach knapp eineinhalb Jahren coronabedingter Zwangspause darf ab diesen Freitag (1. Oktober) in den Clubs und Diskotheken Bayerns wieder getanzt werden, und zwar ohne Abstand und Maske. Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstag nach einem Kabinettsbeschluss im Umlaufverfahren mit. Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen also nicht aus. Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen.

Und damit nicht genug: Nach langer Corona-Pause sind in Bayern auch Volksfeste und andere öffentliche Festivitäten wieder erlaubt. Unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz gilt die 3G-Regel, wonach nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zutritt haben. Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstag nach einem Kabinettsbeschluss im Umlaufverfahren mit.

Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen seien wie branchenüblich zulässig, hieß es. Die Staatsregierung dringt jedoch auf „konsequente Kontrollen“. Verstöße sollen mit einem Bußgeld bestraft werden.

Zu den weiteren Beschlüssen der Kabinettssitzung hat ovb24.de einen Extra-Artikel verfasst.

Update, 13.18 Uhr - Drei der fünf Kreise mit der höchsten Inzidenz liegen in unserer Region

Nach Übertragungsproblemen beim RKI sind nun die Inzidenzen und Neuinfektionen für die Landkreise in der Region aktualisiert worden. In fast der gesamten Region sind die Inzidenzen im Vergleich zum Vortag angestiegen - zum Teil stark. Drei Landkreise unserer Region finden sich im Inzidenz-Vergleich unter den bundesweiten „Top 5“ wieder.

Auf Platz zwei dieses Rankings liegt der Landkreis Traunstein, dort sprang der Wert von 243,4 auf 252,4. Platz vier belegt das Berchtesgadener Land mit 204,1 (Vortag: 172,1) und Platz fünf der Landkreis Rosenheim. Wobei dort die Inzidenz von 195,2 auf 192,2 sank.

In der Stadt Rosenheim stieg der Wert von 121,1 auf 125,8, im Landkreis Mühldorf von 95,3 auf 107,3 und im Landkreis Altötting von 89,6 auf 94,0.

Sieben-Tage-Inzidenz in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 30. September).

Die meisten Neuinfektionen meldet der Kreis Traunstein mit einem Zuwachs von 85, gefolgt vom Landkreis Rosenheim 72 und dem Berchtesgadener Land 58. Der Kreis Mühldorf meldet 25, der Kreis Altötting 17 und die Stadt Rosenheim 15 Neuinfektionen.

Update, 12.19 Uhr - Drei Viertel der Erwachsenen und ein drittel der Kinder in Deutschland vollständig geimpft

Drei Viertel der Erwachsenen und ein gutes Drittel der Kinder zwischen 12 und 17 Jahren in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag inzwischen 75,0 Prozent aller Menschen ab 18 Jahren bekommen - und 34,1 Prozent derer zwischen 12 und 17 Jahren. Mindestens eine erste Impfung haben demnach 78,8 Prozent der Erwachsenen und 41,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erhalten.

Den RKI-Daten zufolge sind insgesamt inzwischen 53,6 Millionen Menschen oder 64,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Mindestens einmal geimpft sind 56,5 Millionen Menschen oder 68 Prozent aller Einwohner. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb auf Twitter: „Je näher wir an 60 Mio. kommen, desto sicherer wird der Winter.“

Update, 11.01 Uhr - Junge schlägt Mitschüler wegen fehlender Maske in Bayern mit Faust ins Gesicht

Wegen einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung ist ein elfjähriger Junge in einem Schulbus in Niederbayern von einen Mitschüler beleidigt und geschlagen worden. Der gleichaltrige Angreifer habe das Opfer, das wegen eines ärztlichen Attests von der Maskenpflicht befreit gewesen sei, am Dienstag in Sonnen beleidigt, weil er keine Maske trug und mit der Faust gegen seinen Kopf geschlagen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Obwohl es sich bei dem Vorfall im Landkreis Passau um schuldunfähige Kinder handelt, will die Polizei nach eigenen Angaben den genauen Tathergang ermitteln, um Jugendamt und Staatsanwaltschaft informieren zu können.

Update, 9.48 Uhr - RKI registriert 12.150 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 63,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstagmorgen mit 63,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,0 gelegen, vor einer Woche bei 63,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.150 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.696 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 115 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 227 501 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,60 an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.638.

Detaillierte Angaben zu den Inzidenzen und Fallzahlen in der Region bzw. Bayern können noch nicht gemacht werden, da das Dashboard des RKI weiterhin aktualisiert wird.

Update, 9.17 Uhr - Viele Abende schon ausgebucht: Wirte freuen sich auf Weihnachtsgeschäft

Bayerische Wirte blicken zuversichtlich auf das für sie so wichtige Geschäft mit Weihnachtsfeiern. Die Buchungswelle laufe bereits, heißt es vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Unternehmen reservierten vor - auch weil die Zusage von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dass es keinen weiteren Lockdown mehr geben werde, für Planungssicherheit gesorgt habe, sagte Dehoga-Landesgeschäftsführer Thomas Geppert.

„Wir sind an vielen Abenden schon voll“, sagt Gregor Lemke, Vorstandsvorsitzender der Münchner Innenstadtwirte und Chef des Augustiner Klosterwirts. Zwar habe man noch nicht das Niveau der Zeit vor Corona erreicht - damals wurden teilweise ab September keine Reservierungen mehr für Dezember angenommen - doch er gehe davon aus, dass das noch komme. Viele Unternehmen und Privatpersonen seien die Weihnachtsfeier-Planung dieses Jahr erst später angegangen. Auch von vielen Kollegen habe er Ähnliches gehört.

Felix Drabant, Betriebsleiter im Münchner Ratskeller sieht dagegen sogar Nachfragen auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Man sei gut gebucht - aber noch nicht ausgebucht, sagt er. Die Menschen hätten Nachholbedarf, betont er. „Die wollen wieder was erleben.“

Für die nach eineinhalb Jahren Pandemie gebeutelten Wirte käme ein gutes Weihnachtsgeschäft gerade recht. Neben der Wiesn sei es normalerweise die stärkste Zeit des Jahres, sagt Drabant.

Update, 8.06 Uhr - „Wollen wieder glücklich sein“ - Schweden hebt so gut wie alle Corona-Beschränkungen auf

Nach anderthalb Jahren mit ohnehin vergleichsweise lockeren Maßnahmen sind in Schweden die allermeisten Corona-Beschränkungen aufgehoben worden. Seit Mittwoch gelten in dem skandinavischen EU-Land keine Teilnehmerobergrenzen mehr für allgemeine Zusammenkünfte und Veranstaltungen wie Fußballspiele und Konzerte. Auch größere private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage sind damit wieder ohne Beschränkung der Gästezahl möglich. Die Empfehlung zum Arbeiten aus dem Homeoffice fällt ebenfalls weg. Wer Krankheitssymptome zeigt, sollte aber weiterhin zu Hause bleiben und sich auf das Coronavirus testen lassen.

In den Clubs des Landes wurde wie an Silvester runtergezählt. Es sei der richtige Zeitpunkt, so Staatsepidemiologe Anders Tegnell beim Sender SVT: „Wir haben langsam, Schritt für Schritt, die Restriktionen zurückgenommen. Immer mehr sind geimpft und immer weniger liegen in Krankenhäusern.“ Eine der Nachtclubbesucherin formuliert es so: „Wir wollen wieder glücklich sein, das Leben leben und an nichts anderes denken“, wie tagesschau.de berichtet

Begründet hatten die schwedische Regierung und die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten die Lockerungen mit der erfolgreich verlaufenden Impfkampagne (ähnlicher Stand wie in Deutschland: In beiden Ländern sind rund 64 Prozent aller Menschen geimpft). Bislang haben in Schweden mehr als 83 Prozent der Menschen im Alter von über 16 Jahren mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten, über 76 Prozent auch schon ihre zweite. Zuvor haben auch schon Dänemark und Norwegen die allermeisten Beschränkungen innerhalb ihrer Länder beendet.

In Schweden gab es nie eine allgemeine Pflicht für einen Mundschutz, lediglich für einen begrenzten Zeitraum in öffentlichen Verkehrsmitteln. Restaurants mussten nicht schließen, durften zeitweise jedoch nur bis 20.30 Uhr öffnen. Besonders zu Beginn der Pandemie sind in Schweden sehr viele Menschen gestorben, insgesamt etwa 25 Prozent mehr als in Deutschland - gemessen an der Bevölkerungszahl.

Manche Empfehlungen bleiben in Schweden jedoch bestehen, insbesondere für Bürger, die bisher noch nicht vollständig gegen Covid-19 geimpft worden sind. Nicht-geimpfte Erwachsene sollten der Gesundheitsbehörde zufolge große Menschenaufläufe meiden und auch keinen engeren Körperkontakt mit Personen aus Risikogruppen sowie Älteren haben.

Update, 6.53 Uhr - Erneut Übertragungsprobleme beim RKI

Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den neuen Corona-Infektionen und Inzidenzen liegen noch nicht vor. Das Dashboard des RKI wird derzeit aktualisiert. Sobald die Daten übertragen wurden, werden diese hier nachgereicht.

Kabinett wird Maskenpflicht an Schulen wohl lockern

Das bayerische Kabinett will am Donnerstag (30. September) wie angekündigt das Ende der Maskenpflicht im Unterricht beschließen sowie die Öffnung von Clubs und Diskotheken zum Oktober erlauben. Dies soll im Umlaufverfahren geschehen, also ohne Kabinettssitzung oder -schalte (News-Ticker Mittwoch, 29. September).

Seit dem Beginn des Schuljahres mussten Schüler auch am Platz wieder Mund- und Nasenschutz tragen - an weiterführenden Schulen eine medizinische Maske, an Grundschulen sind auch Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff erlaubt. Dies soll laut Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) nun enden, und zwar schon ab Montag (4. Oktober). Außerhalb des Klassenzimmers müssen im Schulhaus weiter Masken getragen werden.

Clubs und Diskotheken dürfen nun nach langer Corona-Zwangspause wieder öffnen, wohl schon zum Wochenende. Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest reicht dafür nicht aus.

nt/mw/fgr/dpa

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