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News-Ticker zur Corona-Pandemie

US-Expertin: Bei Omikron verhältnismäßig weniger Patienten in Klinik - BKA nimmt Telegram ins Visier

Coronavirus
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Trotz extrem hoher Corona-Fallzahlen ist die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Patientinnen und Patienten während der Omikron-Welle in den USA nicht im gleichen Maße angestiegen.
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  • Benjamin Schneider
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  • Martin Weidner
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    Martina Hunger

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (26. Januar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 340 (Quelle/Stand: DIVI, 26. Januar, 6.05 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 84,2% (Quelle/Stand: DIVI, 26. Januar, 6.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 82,8% (Quelle/Stand: DIVI, 26. Januar, 6.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1545,8, Landkreis Rosenheim 1442,0, Landkreis Traunstein 1093,6, Landkreis Berchtesgadener Land 1039,2, Landkreis Mühldorf 1528,1, Landkreis Altötting 1022,8 (Quelle/Stand: RKI, 26. Januar, 3.24 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 10.533, Landkreis Rosenheim 42.615, Traunstein 30.720, Berchtesgadener Land 18.048, Mühldorf 20.086, Altötting 15.977 (Quelle/Stand: RKI, 26. Januar, 3.24 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 103, Landkreis Rosenheim 660, Traunstein 315, Berchtesgadener Land 159, Mühldorf 262, Altötting 284 (Quelle/Stand: RKI, 26. Januar, 3.24 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 20.39 Uhr - US-Expertin: Bei Omikron verhältnismäßig weniger Patienten in Klinik

Trotz extrem hoher Corona-Fallzahlen ist die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Patientinnen und Patienten während der Omikron-Welle in den USA nicht im gleichen Maße angestiegen. „Während die Fallzahlen dramatisch zugenommen haben und fünfmal so hoch sind wie während der Deltawelle, haben die Krankenhauseinweisungen nicht im gleichen Maße zugenommen. Und die Sterbefälle sind im Vergleich zu den Fallzahlen nach wie vor gering“, sagte die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, am Mittwoch. „Der Schweregrad der Covid-19-Erkrankung scheint bei der Omikron-Variante geringer zu sein als bei früheren Varianten.“

Im Durchschnitt der vergangenen Tage verzeichneten die USA Walensky zufolge rund 692.000 Neuinfektionen pro Tag, was im Vergleich zur Vorwoche einem Rückgang von 6 Prozent entspricht. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei um etwa 8 Prozent zurückgegangen. Bei den Todesfällen gebe es einen Anstieg von 21 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, sei mit einer Booster-Impfung 68 Mal geringer als komplett ohne Corona-Impfung, so die CDC-Chefin. „Unsere Krankenhäuser sind voll von Menschen, die nicht geimpft wurden“, mahnte Walensky.

Update, 19.38 Uhr - 200 Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land meldet in seinem täglichen Corona-Statusbericht am Mittwoch 200 Neuinfektionen. 45 der 200 neuen Fälle befanden sich bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation.

Mit dem Anstieg sprang die Zahl der seit Pandemiebeginn festgestellten Corona-Fälle im Landkreis über die Marke von 18.000 auf 18.048. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch bei 1039,2 (Stand: 26. Januar, 3.24 Uhr).

Landkreisweit gibt es derzeit 1392 aktive Covid-19-Fälle, davon 81 in Alten- und Pflegeheimen, 49 in Gemeinschaftsunterkünften, 289 in Schulen, 103 in Kindergärten und einen in Justizvollzugsanstalten.

Update, 19.01 Uhr - Knapp 500 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein meldet 495 weitere bestätigte Corona-Fälle. Damit liegen 31.006 positive Befunde seit Pandemiebeginn im Landkreis vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch bei 1093,6 (Stand: 26. Januar, 3.24 Uhr). Landkreisweit gibt es derzeit 1521 aktive Corona-Fälle.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 114.600 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben 111.107 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren wurden 82.356 Personen bereits dreimal geimpft.

Update, 18.17 Uhr - BKA nimmt Telegram stärker ins Visier

Mit Blick auf Hetze und Gewaltaufrufe in Chatgruppen nimmt das Bundeskriminalamt (BKA) den Kommunikationsdienst Telegram stärker ins Visier. „Insbesondere die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass sich Menschen auf Telegram radikalisieren, andere bedrohen oder sogar Mordaufrufe veröffentlichen“, erklärte BKA-Präsident Holger Münch am Mittwoch in Wiesbaden.

Zur Aufklärung solcher Straftaten hat das BKA nun eine sogenannte Taskforce eingerichtet, wie die Behörde mitteilte. „Ziel ist es, Tatverdächtige zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen.“ Dies geschehe in enger Abstimmung mit den Polizeien der Bundesländer und der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Außerdem werde künftig bei Fällen politisch motivierter Kriminalität genau hingeschaut, wie gut Telegram bei Löschungsanregungen und Bestandsdatenabfragen kooperiere, teilte das BKA mit. „Wir streben die Zusammenarbeit mit Telegram an, treffen unsere Maßnahmen aber auch, wenn Telegram nicht kooperieren sollte“, erklärte Münch.

Update, 17.09 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 518 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Montag (24. Januar) 518 neue bestätigte Corona-Fälle. (Stand: 26. Januar, 0 Uhr).

Die meisten neuen Fälle gibt es demnach in Waldkraiburg (124), Mühldorf (75) und Ampfing (45). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 2388. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 1528,1 (Stand: 26. Januar, 3.24 Uhr).

Update, 16.16 Uhr - Immer mehr Kinder in Bayern geimpft

Die Impfkampagne in Bayern hat auch nach den Weihnachtsferien im Januar kaum an Fahrt aufgenommen. In der vergangenen Woche seien im Freistaat rund 539.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden - etwa 5000 weniger als in der letzten Woche der Weihnachtsferien Anfang Januar, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Zum Vergleich: Mitte Dezember 2021 war die Zahl wöchentlicher Corona-Impfungen im Freistaat auf mehr als 1,1 Millionen gestiegen. Die Zahl der Erstimpfungen lag damals bei mehr als 100.000, in der vergangenen Woche nur bei knapp 49.000.

Die Impfkampagne für Kinder zwischen fünf und elf Jahren kommt in Bayern unterdessen weiter voran. Seit dem offiziellen Beginn Mitte Dezember seien in dieser Altersgruppe rund 211.000 Impfungen verabreicht worden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Damit seien im Freistaat rund 16,9 Prozent der Fünf- bis Elfjährigen erstgeimpft und etwa 8,7 Prozent grundimmunisiert.

Update, 15.52 Uhr - Impfpflicht-Debatte im Bundestag nimmt Fahrt auf

Der Bundestag hat am Mittwoch mit der ersten ausführlichen Debatte über eine allgemeine Impfpflicht als Weg zur Überwindung der Corona-Pandemie begonnen. Als erste Rednerin plädierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dagmar Schmidt, für eine Impfpflicht ab 18 Jahren. „Die Impfpflicht ist ein milderes Mittel als die Gefährdung der Gesundheit durch Durchseuchung und auch als weitere Einschränkungen, die vor allem Kinder und Jugendliche, aber viele andere mehr treffen mit harten Folgen.“

Eine Alternative sei, die Pandemie laufen zu lassen, sagte Schmidt. „Das führt irgendwann zu einer Grundimmunität. Vorher aber führt es zu vielen Toten, Kranken und Long-Covid-Patienten.“ Die zweite Alternative seien neue Kontaktbeschränkungen und andere Maßnahmen bis hin zum Lockdown. Die dritte Alternative sei eine sehr hohe Impfquote. „Davon sind wir trotz aller Bemühungen noch sehr weit entfernt. Und deswegen brauchen wir für den Weg aus der Pandemie eine allgemeine Impfpflicht.“

Verfolgen Sie die Impfpflicht-Debatte im Bundestag jetzt live:

Update, 15.09 Uhr -Impfpass-Affäre: DFB-Sportgericht sperrt Markus Anfang für ein Jahr

Der ehemalige Werder-Trainer Markus Anfang darf wegen der Nutzung eines gefälschten Impfpasses in dieser Saison nicht mehr als Trainer arbeiten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte ihn am Dienstag rückwirkend ab dem 20. November für ein Jahr, setzt diese Strafe aber ab dem 10. Juni zur Bewährung aus.

Update, 14.39 Uhr - Ungeimpfte Linken-Politikerin Wagenknecht mit Corona infiziert

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Es gebe einen positiven PCR-Test, sagte ein Fraktionssprecher am Mittwoch auf Anfrage. Wagenknecht hatte Ende vergangenen Jahres öffentlich erklärt, sie habe sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Im Januar kritisierte Wagenknecht Einschränkungen für ungeimpfte Abgeordnete im Bundestag.

Damals sagte sie: „Nicht ins Restaurant zu gehen, ist noch ein Luxusproblem, nicht im Plenum mehr sein zu können, empfinde ich schon als eine echte Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Impfentscheidung, die man nicht epidemiologisch rechtfertigen kann.“

Update, 13.49 Uhr - 30 Patienten in InnKliniken

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting werden derzeit insgesamt 30 Patienten im Zusammenhang mit Corona stationär behandelt – sieben in Mühldorf, zwölf in Burghausen und elf in Altötting. Insgesamt sechs Betroffene davon müssen intensivmedizinisch versorgt und zwei davon auch beatmet werden (Stand: 26. Januar, 10 Uhr).

Update, 12.41 Uhr - In Österreich endet Lockdown für Ungeimpfte

Nach mehr als zwei Monaten endet in Österreich am kommenden Montag (31. Januar) formal der Lockdown für Ungeimpfte. Das kündigte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) am Mittwoch an. Ein von der Regierung eingerichtetes Experten-Gremium erachte diese Maßnahme als nicht mehr sinnvoll.

Trotz der hohen Infektionszahlen in der aktuellen Corona-Welle drohe keine Überlastung der Intensivkapazitäten in den Kliniken, hieß es. Zugleich bleibe aber die 2G-Regel in weiten Teilen des öffentlichen Lebens erhalten, die Ungeimpften zum Beispiel das Einkaufen nur in Geschäften des täglichen Bedarfs erlaubt. Dafür können Menschen ohne Impfung gegen Corona ab Montag ihr Zuhause auch ohne triftigen Grund verlassen.

Unterdessen ist die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf einen Rekordwert von mehr als 30.000 Fällen gestiegen. Das entspräche unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner 270.000 Fällen in Deutschland. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Österreich bei über 2000 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Die Experten erwarteten in den nächsten beiden Wochen bis zu 40.000 Fälle, sagte Nehammer. Sobald der Höhepunkt der fünfte Corona-Welle erreicht sei, werde über eine Rücknahme der einschränkenden Maßnahmen entschieden. Besonders umstritten ist die Sperrstunde in der Gastronomie ab 22 Uhr.

Update, 11.36 Uhr - Ein weiterer Corona-Fall bei deutschen Handballern

Kurz vor der Abreise der deutschen Handballer von der Europameisterschaft hat es einen weiteren Corona-Fall im Team gegeben. Rückraumspieler Lukas Stutzke wurde als 16. DHB-Spieler bei diesem Turnier positiv getestet und konnte am Mittwochmorgen nicht mit der Mannschaft von Bratislava nach Hause fliegen. Der 24-Jährige vom Bundesligisten Bergischer HC wurde stattdessen mit einem Privat-Shuttle in die Heimat gefahren. Der DHB-Tross landete am Mittwochvormittag in Frankfurt am Main.

Update, 10.29 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern über 1000

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern haben einen neuen Höchststand erreicht: Die 7-Tage-Inzidenz kletterte dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge mit der aktuellen Welle erstmals im Freistaat über den Wert von 1000. Die Inzidenz lag dem RKI-Dashboard zufolge am Mittwoch bei 1068,0 nach 984,1 am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz gibt die gemeldeten Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an. Binnen 24 Stunden verzeichneten Bayerns Gesundheitsämter den Angaben nach 31.797 Neuinfektionen im Vergleich zu 20 681 am Dienstag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 21 auf 20.362.

Mehr als 40 der 96 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern liegen inzwischen über einer Inzidenz von 1000. Die landesweit höchste 7-Tage-Inzidenz wies am Mittwoch weiterhin der Landkreis Dachau mit einem Wert inzwischen knapp unter 2000 auf - exakt waren es 1997,2 dem RKI-Dashboard zufolge. Dahinter lagen die Städte München (1763,1) und Rosenheim (1545,8) sowie der Landkreis Mühldorf am Inn (1528,1).

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern stieg wieder leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Mittwoch (Stand 7.15 Uhr) 340 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind vier mehr als am Dienstag um diese Zeit. Allerdings waren vor einer Woche noch rund 400 Corona-Intensivpatienten in Behandlung.

Update, 9.49 Uhr - Umfrage: Impfpflicht spaltet Deutschland

Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland ist der Meinung, dass die geplante Corona-Impfpflicht zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur vertreten 62 Prozent der Befragten diese Auffassung. 26 Prozent sehen die Gefahr einer weiteren Spaltung dagegen nicht, 12 Prozent machen keine Angaben.

79 Prozent sagen, die Gesellschaft sei schon jetzt - zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie - in Geimpfte und Ungeimpfte gespalten. Nur 15 Prozent sind der Meinung, dass das nicht der Fall ist. Sechs Prozent machen keine Angaben dazu.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte in seiner Neujahrsansprache der These widersprochen, die Gesellschaft sei gespalten. „Manche beklagen in diesen Tagen, unsere Gesellschaft sei „gespalten“. Ich möchte hier mit aller Deutlichkeit sagen: das Gegenteil ist richtig. Unser Land steht zusammen“, sagte er.

Update, 9.14 Uhr - Landkreis Altötting meldet 250 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 250 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 25. Januar, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 15.977 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1022,8.

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und die Entwicklung in den vergangenen sieben Tagen (Stand: 26. Januar 2022).

Die Corona-Inzidenzen in der Region sind laut RKI in den vergangenen 24 Stunden ausnahmslos angestiegen. Während die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land „lediglich” um 15 Zähler stieg, wies die Stadt Rosenheim mit einem Plus von 212 den höchsten Anstieg vor.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 930 auf 1023), Landkreis Mühldorf (von 1372 auf 1528), Kreis Berchtesgadener Land (von 1024 auf 1039), Landkreis Traunstein (von 1037 auf 1094), Stadt Rosenheim (von 1334 auf 1546) und Landkreis Rosenheim (von 1254 auf 1442). Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person im Kreis Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.35 Uhr - Lauterbach redet in Impfpflicht-Debatte - Scholz nicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wird an diesem Mittwoch in der Bundestagsdebatte über die Corona-Impfpflicht als SPD-Abgeordneter das Wort ergreifen - Kanzler Olaf Scholz dagegen nicht. Das geht aus der Rednerliste hervor, auf die sich die SPD-Fraktion am Dienstag verständigte. Darauf stehen 12 Abgeordnete, darunter die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dagmar Schmidt und Dirk Wiese, die zusammen mit Parlamentariern von Grünen und FDP einen Antrag für eine Impfpflicht ab 18 Jahren vorbereiten.

Die Bundesregierung hatte sich entschieden, keinen eigenen Gesetzentwurf vorzubereiten und die Entscheidung damit ganz dem Parlament zu überlassen, das ohne Fraktionszwang vor Ende März darüber abstimmen soll. Scholz und Lauterbach haben sich aber als Abgeordnete klar für eine Impfpflicht ab 18 ausgesprochen.

Update, 6.57 Uhr - Delta-Variante ließ auch Kinder schwerer erkranken

Die Delta-Variante des Coronavirus hat offenbar auch bei Kindern öfter zu schweren Erkrankungen geführt als die vorherigen Virus-Typen. Das zeigen Patientenzahlen des Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München. Im November 2021 wurden dort 14 Kinder und Jugendliche behandelt - ein Höchststand, wie das Klinikum anlässlich der ersten Corona-Fälle in Deutschland vor zwei Jahren berichtete.

Insgesamt wurden bisher 60 Kinder mit Covid-Infektion im Haunerschen Kinderspital behandelt, 15 von ihnen auf der Intensivstation, hiervon wiederum die meisten mit schweren Vorerkrankungen. Spezifische Erfahrungen mit der Omikron-Variante bei Kindern und Jugendlichen gebe es noch nicht. „Auch wenn bereits einige unserer Patienten mit Omikron infiziert waren, war der Verlauf nicht von dem der Delta-Variante zu unterscheiden“, sagte der stellvertretende Direktor der Kinderheilkunde im Haunerschen Kinderspital, Johannes Hübner.

In den vergangenen zwei Jahren wurden auf den Intensivstationen des LMU Klinikums 570 Corona-Patienten behandelt. Im Schnitt waren sie 61,4 Jahre alt, 70 Prozent waren Männer. Die mittlere Liegedauer auf der Intensivstation betrug 16,7 Tage - bei sonstigen Erkrankungen liegt der Schnitt bei etwa vier Tagen. Ein Corona-Patient war sogar 160 Tage auf der Intensivstation - er sei mittlerweile nach Hause entlassen. 94 Patienten wurden an der künstlichen Lunge behandelt, meist die letzte Option. 38 Patienten überlebten; zwei werden noch behandelt.

Neue Rekordwerte bei Inzidenz und Neuinfektionen

Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 150.000 Neuinfektionen an das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt worden (News-Ticker Dienstag, 25. Januar). Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 164.000 Fälle in 24 Stunden. Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100.000 gelegen. Vor einer Woche waren es 112.323 erfasste Neuinfektionen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz überschritt erstmals die Schwelle von 900: Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 940,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 894,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 584,4 (Vormonat: 220,7). Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 26. Januar, 5 Uhr). Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind – unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 166 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 239 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.035.795 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 4,07 (Montag 3,87) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwochmorgen mit 7.387.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 117.126.

mh/mw/dpa

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