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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Merkel fordert mehr Kontaktbeschränkungen - Luftwaffe bereitet Start der „Kleeblatt-Flüge“ vor

Coronavirus - Patientenverlegung in Deutschland
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Ein am Corona-Virus erkrankter Intensivpatient wird bei einer Patientenverlegung in die Notaufnahme vom Krankenhaus Siloah Klinikum Region Hannover gebracht. Aus Bayern, Thüringen und Sachsen sollen beim bundesweit zwischen Bund und Ländern abgestimmten „Kleeblatt“-Mechanismus insgesamt 54 Covid-19-Patienten von Intensivstationen in aktuell weniger stark betroffene Gebiete gebracht werden.
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  • Benjamin Schneider
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  • Martina Hunger
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (25. November) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 1254 (Quelle/Stand: LGL, 24. November, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: gesamt 9,5; geimpft 2,9; ungeimpft 14,1 (Quelle/Stand: LGL, 24. November, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 1005 (Quelle/Stand: DIVI, 25. November, 6.05 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 89,9 % (Quelle/Stand: DIVI, 25. November, 6.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 90,9 % (Quelle/Stand: DIVI, 25. November, 6.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1270,6, Landkreis Rosenheim 1467,6, Landkreis Traunstein 1119,0, Landkreis Berchtesgadener Land 1089,1, Landkreis Mühldorf 1132,4, Landkreis Altötting 954,7 (Quelle/Stand: RKI, 25. November, 3.12 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 7137, Landkreis Rosenheim 28.287, Traunstein 22.273, Berchtesgadener Land 13.033, Mühldorf 13.756, Altötting 10.798 (Quelle/Stand: RKI, 25. November, 3.12 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 81, Landkreis Rosenheim 528, Traunstein 255, Berchtesgadener Land 117, Mühldorf 213, Altötting 228 (Quelle/Stand: RKI, 25. November, 3.12 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update 22.19 Uhr - RKI: Zahl der Corona-Ausbrüche in Schulen steigt

In Schulen kommt es derzeit wieder deutlich häufiger zu Corona-Ausbrüchen. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts hervor, der am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. „Nach einem kurzzeitigen Rückgang während der Herbstferien wird jetzt ein sehr rascher Anstieg beobachtet.“ Demnach seien zuletzt innerhalb von vier Wochen 1265 Ausbrüche gemeldet worden, hieß es. Allerdings seien die letzten zwei Wochen noch nicht bewertbar. Jüngere Schüler trifft es dabei im Schnitt öfter als ältere.

Aktuell liege die Zahl der Schulausbrüche „sehr deutlich“ über dem Höchstniveau der zweiten Welle. Anfang November seien etwa dreimal mehr Ausbrüche pro Woche übermittelt worden als im Vorjahr zu dieser Zeit. „Bei der zugenommenen Ausbruchshäufigkeit spielen vermutlich die leichtere Übertragbarkeit der Delta-Variante und auch die ausgeweiteten Testaktivitäten eine Rolle, wobei Infektionen, auch asymptomatische, frühzeitig erkannt werden.“

In der vierten Corona-Welle entfallen laut RKI besonders viele positive Corona-Nachweise auf Kinder und Jugendliche. So lag die Sieben-Tage-Inzidenz in der Woche bis vergangenen Sonntag bei den 5- bis 9-Jährigen (829) und bei den 10- bis 14-Jährigen (921) mehr als doppelt so hoch wie im Bevölkerungsschnitt (414). Allerdings werden Schüler auch besonders häufig auf Corona getestet.

Update, 21.34 Uhr - Lindner: Länder sollen Corona-Maßnahmen voll ausschöpfen

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner fordert die Bundesländer auf, die rechtlich möglichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auszunutzen. „Mit Kontaktbeschränkungen und Vorschriften für Abstand und Hygiene verfügen die Länder über weitere rechtliche Möglichkeiten. Auch Freizeitevents können eingeschränkt werden. Viele Maßnahmen sind noch nicht ausgeschöpft. Dies sollte nun dringend erfolgen“, sagte er der „Bild“.

Die Länder haben nach dem von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Infektionsschutzgesetz zwar weiter die Möglichkeit, bestimmte Maßnahmen wie Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und Verbote von Veranstaltungen in Freizeit, Kultur und Sport zu verhängen oder aufrechtzuerhalten. Dagegen gehören Reiseverbote, Ausgangsbeschränkungen, Schul- und Geschäftsschließungen nicht mehr zu den erlaubten Werkzeugen der Pandemiebekämpfung.

Allerdings gibt es bis zum 15. Dezember eine Übergangsfrist: Falls Länder noch nach der bisherigen Rechtslage tiefgreifendere Maßnahmen anordnen, können diese bis maximal Mitte Dezember weiter gelten.

Update, 20.23 Uhr - Merkel fordert mehr Kontaktbeschränkungen in Corona-Krise

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der vierten Welle der Corona-Pandemie für unzureichend. „Wir brauchen mehr Beschränkungen von Kontakten“, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Sie wollte sich nicht hinsichtlich der aus einigen Ländern kommenden Forderung festlegen, die für den 9. Dezember geplanten weiteren Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung vorzuziehen. „Inwieweit neue Termine gefunden werden, das hängt auch von den Bundesländern ab. Dazu möchte ich jetzt heute nichts sagen.“

Merkel machte aber deutlich, dass sie die aktuelle Entwicklung als sehr gefährlich einschätzt. Man müsse aufpassen, dass es nicht zu einer Überlastung der Krankenhäuser komme. „Hier zählt jeder Tag“. Sie habe daher sehr aufmerksam gehört, dass der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) einen Krisenstab einrichten wolle. „Ich habe ihm heute auch deutlich gemacht, dass wir das in dieser Übergangsphase gemeinsam bewerkstelligen können.“

Sie sei „von der großen Ernsthaftigkeit der Situation überzeugt“, sagte Merkel. „Die Lage ist deshalb so ernst, weil wir nach wie vor in einem exponentiellen Wachstum sind. Und weil die Fälle, die wir heute erkranken sehen, im Grunde die Intensivpatienten in 10 oder 14 Tagen sind.“

Dass Deutschland jetzt mehr als 100.000 Opfer im Zusammenhang mit der Pandemie beklagen müsse, sei „ein sehr trauriger Tag“, sagte die Kanzlerin nach einem Gespräch mit Polens Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki . Leider kämen derzeit wieder jeden Tag mehr als 300 Tote dazu.

Update, 19.46 Uhr - Luftwaffe bereitet Start der Kleeblatt-Flüge für Freitag vor

Die Bundeswehr bereitet einen Start von Luftwaffenflügen zur Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie von Freitag an vor. Auf dem Tisch liegen nach Informationen der dpa Planungen, die einen Lufttransport vom bayrischen Flughafen Memmingen nach Nordrhein-Westfalen vorsehen. Geplant ist eine Landung auf dem Flughafen Münster-Osnabrück.

Schnelle Transportkapazitäten mit Flugzeugen sollen eingesetzt werden, um Intensivpatienten bei einer regionalen Überlastung von Krankenhäusern in Regionen mit freien Kapazitäten fliegen zu können. Über die Details des Einsatzes der Luftwaffe soll erst am Freitag endgültig entschieden werden.

Die Luftwaffe hält zwei Flugzeuge für den Hilfseinsatz bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, eine „fliegende Intensivstation“ mit sechs dieser Behandlungsplätze, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH („offener Himmel“). In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem ein A400M MedEvac stationiert.

Im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems sollen Covid-19-Patienten auch bundesweit verteilt werden können, wenn in einzelnen Regionen der Kollaps von Krankenhäusern droht. Eine Verlegung von Patienten mit anderen Erkrankungen ist laut eines Kriterienkatalogs der Intensivmedizinervereinigung Divi nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Das Konzept war im Frühjahr 2020 unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle ins Leben gerufen worden.

Update, 19.02 Uhr - Tschechien ruft wegen Corona-Krise nationalen Notstand aus

Tschechien ruft wegen steigender Corona-Infektionszahlen erneut den nationalen Notstand aus. Das gab der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis am Donnerstag in Prag bekannt. Der Notstand ermöglicht es der Regierung, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Zudem können Medizinstudenten zum Dienst in den Krankenhäusern verpflichtet werden. Die Maßnahme gilt nach einem Kabinettsbeschluss von Freitag an für zunächst 30 Tage.

Besonders stark sind die östlichen Landesteile betroffen. Am Donnerstag wurden 19 Corona-Patienten mit Hubschraubern und Krankenwagen aus überlasteten Krankenhäusern in Brünn (Brno) nach Prag verlegt. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg landesweit auf 1097 je 100 000 Einwohner. Erst knapp 6,3 Millionen der 10,7 Millionen Einwohner Tschechiens sind vollständig geimpft. In vielen Bereichen wie in Hotels und Gaststätten gilt inzwischen die 2G-Regel (geimpft oder genesen).

Update, 18.10 Uhr - Kreis BGL auch weiterhin Hotspot - drei neue Todesfälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Mittwoch (24. Novermber) 236 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 27 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 13.033 (Stand RKI: 25. November, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 1.089,1 (Stand RKI: 25. November, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 1.737 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 561 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 32 in Alten- und Pflegeheimen, 0 in Gemeinschaftsunterkünften, 440 in Schulen, 86 in Kindergärten und 3 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 1.158 neue COVID-19-Fälle.

Seit der Meldung am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt 3 neue Todesfälle gemeldet. Dabei handelt es sich um eine Frau im Alter von 81 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 77 und 87 Jahren. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen erhöht sich somit auf 117.

Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen positiv getesteter COVID-19-Fälle und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 923 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 61 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 50 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt 7 Patienten intensivmedizinisch betreut, diese 7 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 61 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind 18 Personen vollständig geimpft. 12 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wovon 9 Patienten auf der Normalstation und 3 Patienten intensivmedizinisch behandelt werden.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 144 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 114 Patienten auf der Normalstation und 30 Patienten auf der Intensivstation.

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand 25. November, 17 Uhr bislang insgesamt 134.291 Impfungen durchgeführt, davon 62.137 Erstimpfungen (58,51 %), 60.254 Zweitimpfungen (56,74 %) und 11.900 Auffrischungsimpfungen (19,75% der vollständig geimpften Personen).
 

Update, 16.50 Uhr - 470 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2.137 aktive Covid-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 24. November sind beim Gesundheitsamt 470 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 22.657 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden .Als genesen gelten mindestens 20.264 Personen (427 Personen mehr seit der Meldung vom 24.11)

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung zwei Todesmeldungen eingegangen. Es handelt sich um einen Mann im Alter von 64 Jahren und um eine Frau im Alter von 90 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 256 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 107.518 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 100.264 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 19.005 Personen die Drittimpfung erhalten.

In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 144 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 114 auf der Normalstation und 30 auf der Intensivstation. Diese verteilen sich folgendermaßen:

Update, 16.22 Uhr - Arzt aus Bayern behandelt keine Ungeimpften mehr: „Ich habe jetzt die Reißleine gezogen“

Dr. Paul Offenberger, Arzt aus dem Oberallgäu, behandelt keine Ungeimpften mehr. „Ich will mir diese Diskussion nicht mehr anhören und mich belehren lassen von Quacksalbern, von Ahnungslosen, die Verschwörungstheorien, einem Aberglauben, einer Pseudoreligion anhängen. Das sollen andere machen, ich habe jetzt die Reißleine gezogen“, erklärte Offenberger gegenüber br.de. Der 70-Jährige möchte so auch sein Praxispersonal und andere zum Teil schwerkranke Patienten vor dem Virus schützen.

Seiner ärztlichen Behandlungspflicht will Offenberger aber trotzdem weiter nachkommen. Im Notfall behandele der Oberallgäuer Arzt deshalb weiterhin ungeimpfte Personen.

Update, 15.07 Uhr - Söder und Holetschek kommen nach Rosenheim

Am Freitag (26. November) machen sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek ein Bild der aktuellen Lage in Bayerns Corona-Hotspot-Regionen. Um 8 Uhr tauschen sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit Vertretern der Stadt Rosenheim sowie der Landkreise Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Rosenheim und Traunstein im Rathaus Rosenheim aus. Um 9.30 Uhr informieren Söder, Holetschek und Vertreter der Kommunalpolitik im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus Rosenheim über die Ergebnisse der Beratungen.

rosenheim24.de berichtet live von dem Treffen und der Pressekonferenz.

Im Anschluss reisen die beiden CSU-Politiker weiter nach Passau und kommen auch dort zu einem Gespräch mit Vertretern der Stadt Passau sowie der Landkreise Deggendorf, Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Passau, Regen und Rottal-Inn zusammen.

Update, 14.04 Uhr - „Schlag in die Magengrube“: Seilbahnen fordern 2G für Skisaison

Die Seilbahn-Branche hat ihre massive Kritik an den Corona-Regeln bekräftigt und Nachbesserungen gefordert. Die Vorgabe der bayerischen Staatsregierung zu 2G plus (geimpft, genesen und zusätzlich getestet) sei personell und logistisch nicht zu stemmen, sagte der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen, Matthias Stauch, am Donnerstag. Das sei ein „Schlag in die Magengrube“ und bedeute einen „Lockdown durch die Hintertür“. Stauch verlangte für die Seilbahnen eine Rückkehr zur 2G-Regel. Andernfalls sei unklar, ob es eine Skisaison geben könne.

Die Seilbahnbetreiber fürchten, dass Gäste nach Österreich ausweichen - denn jenseits der Grenze gilt an den Liften 2G - obwohl Österreich derzeit in einem Lockdown steckt.

Die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Angela Inselkammer, sagte, die Situation sei dramatisch. „Wir wissen, dass gehandelt werden muss.“ Es sei aber schwierig, wenn dies auf dem Rücken Weniger ausgetragen werde. Es drohten vollkommen unterschiedliche Auflagen und Regelungen selbst innerhalb Bayerns, die entweder echte oder defacto-Lockdowns nach sich ziehen. Inselkammer verlangte Entschädigungen für die betroffenen Betriebe. Seilbahnbetreiber und Dehoga kündigten zudem an, die Auflagen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen.

Update, 12.52 Uhr - EMA: Grünes Licht für Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen wird.

Update, 12.39 Uhr - Bayern-Spieler Corona-positiv: Was Lauterbach zur Kimmich-Infektion sagt

Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich nach dessen Corona-
Ansteckung eine „schnelle vollständige Genesung“ gewünscht. „Der Fall zeigt, wie schwer es ist, ungeimpft heute Covid zu vermeiden.“ In der Gruppe der Ungeimpften liege die Inzidenz weit über 1000, schrieb der SPD-Politiker bei Twitter und warnte zugleich: „Das Risiko ist unbeherrschbar.“

Kimmich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, hatte der FC Bayern München am Mittwoch bestätigt. Der bislang ungeimpfte 26-Jährige befand sich zuletzt in Quarantäne, nachdem er Kontakt zu einer positiv getesteten Person gehabt hatte.
Seit Wochen stand Kimmich deutschlandweit im Mittelpunkt von öffentlichen Debatten, nachdem der Bayern-Profi Ende Oktober eingeräumt hatte, nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, hatte Kimmich sein Zögern begründet.

Update, 12 Uhr - Kliniken Südostbayern bekommen Unterstützung von Bundeswehr

Die Kliniken Südostbayern wappnen sich für eine weitere Verschärfung der Corona-Lage in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land: Ab sofort unterstützt die Bundeswehr die Kliniken. Bereits am Mittwoch (24. November) begann die Einarbeitung von 30 Soldaten in der Kreisklinik Bad Reichenhall, am Donnerstag (25. November) werden 30 Soldaten im Klinikum Traunstein eintreffen und ab Montag (29. November) sollen 15 Mann in der Kreisklinik Trostberg eingesetzt werden.

Wir bündeln in dieser angespannten Lage gerade alle Kapazitäten, sind aber mit der Zunahme an Patienten mehr und mehr an der Belastungsgrenze. In dieser überaus angespannten Situation für unsere Mitarbeiter ist die Unterstützung der Bundeswehr- Soldaten eine enorme Hilfe (...),“ so Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher. Die Soldaten bringen verschiedenste Vorkenntnisse mit und werden entsprechend in der Versorgung eingesetzt – und zwar auf verschiedenen Stationen im Tag- und auch im Nachtdienst, einschließlich in den Covid-Stationen sowie auch in der Aufnahme und Einlasskontrolle. Damit soll das Personal entlastet werden, das bereits seit längerer Zeit am Limit arbeitet.

Update, 11.07 Uhr - Bayerns Kliniken warnen vor schwerer Notlage zu Weihnachten

Angesichts der schnell steigenden Zahl von Corona-Patienten fürchten Bayerns Kliniken zum Jahresende eine bislang nicht dagewesene Notlage in der Versorgung. Die Verlegung von Covid-Intensivpatienten in andere Bundesländer wird nach Einschätzung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft nur kurzfristig Abhilfe schaffen können. „Alle Prognosen gehen in die Richtung, dass die Zahl der Patienten weiter steigen wird und wir in Bayern keine ausreichenden Intensivkapazitäten haben“, sagte BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen der Deutschen Presse-Agentur. „Die momentan noch vorhandenen Intensivkapazitäten im Norden werden uns nur einige Wochen helfen können, weil auch dort die Belegung steigt.“

Derzeit ist wegen Überlastung der bayerischen Kliniken die Verlegung von etwa 50 Patienten in andere Bundesländer in Vorbereitung. Doch wird derzeit in Bayern jeden Tag eine zweistellige Zahl von zusätzlichen Intensivpatienten in den Kliniken aufgenommen, allein am Mittwoch waren es über 40. „Wir müssen in Bayern mit den Zahlen der Neuinfizierten runter“, sagte Engehausen. „Sonst geraten wir zwischen Weihnachten und Neujahr in ein Drama hinein, das es so noch nicht gegeben hat.“

Update, 10.05 Uhr - Landkreis Altötting meldet 227 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 227 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 24. November, 16 Uhr). Unter den Neu-Infizierten sind alle Altersgruppen vertreten - von einem Baby (0) aus Unterneukirchen, über ein fünfjähriges Kind aus Töging bis hin zu einer 84-jährigen Person aus Burgkirchen. Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 11.022 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 954,7. Zwei Fälle aus den letzten Tagen wurden aus der Statistik gelöscht, da die Hauptwohnsitze der Personen nicht im Landkreis liegen. (bearbeitet) 

Update, 9.19 Uhr - 7-Tage-Inzidenz in Bayern erneut leicht gesunken

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist den zweiten Tage infolge leicht zurückgegangen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstagmorgen bei 641,1 - am Vortag waren es 644,3 gewesen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 609,5 gelegen.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 17.871 Neuinfektion und 88 Todesfälle. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.15 Uhr wiedergeben. Die Hospitalisierungsinzidenz erreichte nach Auskunft des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einen Wert von 9,5 (Stand: 24.11., 8.00 Uhr). Sie gibt an, wie viele Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ins Krankenhaus kamen. Am Vortag betrug dieser Wert 9,6.

Nach Auskunft des Divi-Intensivregisters waren am Donnerstagmorgen (Stand: 7.15 Uhr) in Bayern 293 der insgesamt 3203 Intensivbetten frei. 1013 Menschen wurden intensivmedizinisch wegen Covid-19 behandelt, 539 davon mussten beatmet werden.

Update, 8.22 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region, 15 Todesfälle

7-Tage-Inzidenzen und regionalisierte Klinik-Ampel für Südostbayern (Stand: 25. November 2021).

Über 2000 Neuinfektionen binnen der letzten 24 Stunden wurden vom RKI in der Region verzeichnet, alleine der Landkreis Rosenheim steuerte 800 neue Fälle dazu bei.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 912 auf 955), Landkreis Mühldorf (von 1161 auf 1132), Kreis Berchtesgadener Land (von 1081 auf 1089), Landkreis Traunstein (von 1056 auf 1119), Stadt Rosenheim (von 1168 auf 1271) und Landkreis Rosenheim (von 1358 auf 1468).

In der Region wurden laut RKI 15 weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind acht Personen im Landkreis Rosenheim, drei Personen im Kreis Berchtesgadener Land und je eine Person in den Kreisen Traunstein, Mühldorf, Altötting und der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.10 Uhr - „Hotspot-Lockdown” in fast ganzer Region in Kraft getreten

Vor allem in Südostbayern und damit auch in fast allen Städten und Kreisen der Region ist um 0 Uhr der sogenannte „Hotspot-Lockdown” in Kraft getreten. Unter anderem in Stadt (7-Tage-Inzidenz 1270,6) und Landkreis Rosenheim (1467,6) sowie den Kreisen Mühldorf (1132,4), Berchtesgadener Land (1089,1), Traunstein (1119,0) und Rottal-Inn (1306,2) muss angesichts der offiziellen Corona-Inzidenzzahlen das öffentliche Leben nun wieder weitgehend heruntergefahren werden. In Niederbayern müssen der Landkreis Rottal-Inn, Freyung-Grafenau und der Landkreis Dingolfing-Landau in den Hotspot-Lockdown.

2G, Friseure, Hotspot-Lockdown: Diese Corona-Regeln gelten ab Mittwoch, 0 Uhr, in Bayern

Gastronomie sowie Beherbergungsbetriebe, Sport- und Kulturstätten müssen schließen. In den Hotspots müssen zudem die Hochschulen auf digitale Lehre umstellen. Schulen und Kitas bleiben allerdings ebenso offen wie der Handel. Die Geschäfte dürfen aber nur noch eine Person pro 20 Quadratmeter Fläche einlassen. Restaurants dürfen während des sogenannten regionalen Lockdowns Speisen zum Abholen anbieten, auch Friseure dürfen offen bleiben und Hotels zumindest Geschäftsreisenden Übernachtungen anbieten. Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden hatten hierzu bereits gesonderte Verfügungen erlassen.

Auch außerhalb der Hotspots gelten nun für Ungeimpfte Kontaktbeschränkungen. Clubs, Diskotheken und Bars mussten schließen, Restaurants dürfen nur noch bis 22 Uhr öffnen. Alle Weihnachtsmärkte wurden untersagt, bei Kultur- und Sportveranstaltungen darf nur noch jeder vierte Zuschauerplatz besetzt werden.

Jetzt mehr als 100.000 Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland sind nach offizieller Zählung jetzt mehr als 100.000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl am Donnerstagmorgen mit 100.119 an (News-Ticker Mittwoch, 24. November). Die Zahl der binnen eines Tages übermittelten Corona-Neuinfektionen überschritt erstmals die Schwelle von 70.000 Neuinfektionen. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 75.961 Fälle in 24 Stunden. Dies alles geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor (Stand: 25. November, 3.12 Uhr). Vor genau einer Woche waren es 65.371 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag demnach bei 419,7 - ebenfalls ein Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 404,5 gelegen, vor einer Woche bei 336,9 (Vormonat: 110,1).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 351 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 264 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.573.756 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 5,74 an (Dienstag: 5,60). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 4.744.400 an.

mh/mw/mz/bcs/dpa

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