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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Regeln am Arbeitsplatz werden gelockert - Zwei Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Coronavirus - Digitaler Impfnachweis
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Die Corona-Regeln am Arbeitsplatz werden ab 1. Juli gelockert. 
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  • Max Darga
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  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (23. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 6,3, Landkreis Rosenheim 14,2, Landkreis Traunstein 13,5, Landkreis Berchtesgadener Land 8,5, Landkreis Mühldorf 9,5, Landkreis Altötting 4,5 (Quelle/Stand: RKI, 23. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3934, Landkreis Rosenheim 13.911, Traunstein 11.053, Berchtesgadener Land 6002, Mühldorf 6967, Altötting 6061(Quelle/Stand: RKI, 23. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 66, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 23. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.523 Todesfälle in Deutschland (15.187 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18.43 Uhr - Corona-Regeln am Arbeitsplatz werden gelockert   

Die Corona-Regeln am Arbeitsplatz werden ab 1. Juli gelockert. Unternehmen müssen zwar weiterhin zwei Tests pro Woche für Beschäftigte anbieten, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Allerdings ist dies laut neuer Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht mehr erforderlich, wenn Arbeitgeber „durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten“ sicherstellen oder nachweisen können, zum Beispiel wenn diese vollständig geimpft sind. Das Bundeskabinett hat die neue Verordnung am Mittwoch beschlossen. Sie soll bis 10. September gelten.

Arbeitgeber sind demnach aber weiterhin gehalten, „die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen (...) auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren“. Zudem bleibt es dabei, dass betriebliche Hygienepläne erstellt und Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, etwa durch Trennwände und Abstandsregeln. Wo das nicht möglich ist, müssen medizinische Masken zur Verfügung gestellt werden.

Die verbindliche Vorgabe, dass eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden darf, entfällt allerdings. Ebenso endet die Pflicht für Unternehmen, dort wo es möglich ist, Homeoffice anzubieten. Diese Regelung ist Teil der sogenannten Bundesnotbremse und läuft gemeinsam mit ihr am 30. Juni aus.

„Wir brauchen auch weiterhin Kontaktbeschränkungen und regelmäßige Testangebote in den Unternehmen und Verwaltungen. Eine vierte Welle muss unbedingt vermieden werden“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). „Die jetzt vorgenommenen Anpassungen der Corona-Arbeitsschutzverordnungen ermöglichen es, die betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen an die erfreulich gesunkenen Infektionszahlen anzupassen“, fügte er hinzu.

Udate, 18.24 Uhr - Zwei Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Dienstag (22. Juni) zwei weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt damit auf 6.001 (Stand Gesundheitsamt: 23. Juni 0 Uhr).

Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 8,5 (Stand RKI: 23. Juni 0 Uhr).Von den insgesamt 6.001 COVID-19-Fällen (Korrektur zu Meldung des RKI) sind mittlerweile 5.883 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 16 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon drei Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt neun neue COVID-19-Fälle.

Aktuell befinden sich 48 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.In den Kliniken im Berchtesgadener Land wird aktuell ein COVID-19-Patient stationär behandelt. Dieser Patient wird nicht intensivmedizinisch betreut.

Update, 16.13 Uhr - Bayerns Zeugnisfeiern ohne Testpflicht und pauschale Teilnehmergrenze mit „feierlicher Note“ möglich

Für die Verleihungen der Zeugnisse an Bayerns Schulen samt Feiern gibt es trotz der Corona-Krise keine pauschale Begrenzung der erlaubten Teilnehmerzahl. Allerdings ergebe sich in der Praxis durch das Abstandsgebot zu Angehörigen anderer Hausstände oft trotzdem eine Begrenzung der Teilnehmerzahl durch die räumliche Situation. Das teilte das Kultusministerium am Mittwoch (23. Juni) der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Zur Teilnahme sei auch keine Vorlage eines negativen Corona-Tests erforderlich.

„Ich freue mich sehr, dass die Schulen auch in diesem Schuljahr die Abschlusszeugnisse der rund 244.000 Absolventinnen und Absolventen im Rahmen von feierlichen Zeugnisverleihungen übergeben können“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Für viele Schülerinnen und Schüler sei dies ein wichtiges Ereignis im Leben, das sie lange in Erinnerung behalten. „Wichtig ist, dass wir auf Infektionsschutzmaßnahmen achten.“

Konkret bedeutet das, dass die Veranstaltungen von der Schule organisiert und durchgeführt werden müssten, aber sowohl im Freien als auch im Schulgebäude stattfinden dürften. Möglich seien - anders als im vergangenen Jahr - auch Reden und eine musikalische Begleitung, wodurch die Veranstaltungen eine „feierliche Note“ erhielten. Eine Bewirtung sei aber auch in diesem Jahr nicht möglich. Generell würden für alle Veranstaltungen die Vorgaben des Rahmenhygieneplans für die Schulen gelten. Dazu gehöre etwa das Abstandsgebot und die Maskenpflicht.

Update, 15.26 Uhr - Sieben Neuinfektionen im Landkreis Mühldorf - ein weiterer Todesfall

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom Montag (21. Juni) gibt es sieben neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 23. Juni 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 21. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 23. Juni 3.12 Uhr) bei 9,5.

In der Woche vom 14. bis 20. Juni, wurden insgesamt 1.469 PCR-Tests (Vorwoche: 1.695) an den Testzentren, in den Heimen und bei Reihentestungen im Landkreis durchgeführt. Die Zahl der gemeldeten Schnell- bzw. Selbsttests belief sich auf 26.462 (Vorwoche 29.878) in den Testzentren, Heimen, Schulen und in den Apotheken im Landkreis. Da die Erfassung der Testzahlen auf freiwilligen Meldungen beruht, sind sie nicht abschließend. Im Landkreis werden mehr Tests wie beispielsweise bei niedergelassenen Ärzten oder Unternehmen durchgeführt.

Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas In den Gesamtzahlen der Schnelltests sind insgesamt 21.616 Selbsttests der Schülerinnen und Schüler enthalten (Vorwoche 23.273). In diesem Zeitraum gab es keine bestätigten Infektionsfälle an den Schulen. Auch in den Kitas wurden keine Infektionsfälle verzeichnet.

Update, 14.52 Uhr - Merkel: „Bewegen uns immer noch auf dünnem Eis“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zu weiterer Vorsicht in der Corona-Krise aufgerufen, sich aber zuversichtlich für eine wirtschaftliche Erholung gezeigt. „Auch wenn die dritte Welle eindrucksvoll gebrochen ist - vorbei ist die Pandemie noch nicht“, sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag. „Wir bewegen uns immer noch auf dünnem Eis.“ Das geringe Infektionsgeschehen sei ermutigend und lasse Öffnungen zu. Es gelte aber, dabei mit Augenmaß vorzugehen. Abstand, Hygiene und Maskenpflicht in bestimmten Situationen seien weiter wichtige Schutzmaßnahmen, die eingehalten werden sollten.

Merkel verwies auf Gefahren durch die Verbreitung besorgniserregender Mutationen des Coronavirus. Dies werde in Ländern mit einem hohen Anteil der Delta-Variante schon mit stark steigenden Neuansteckungen spürbar, etwa in Russland oder Portugal. „Das sollte uns Warnung und Auftrag zugleich sein“, sagte die Kanzlerin mit Blick auf den auch in Deutschland zunehmenden Anteil der Delta-Variante. Es gelte, das Erreichte nicht leichtfertig zu verspielen.

Merkel bekräftigte die Zusage, allen Bürgern bis Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen. Dass die Überlastung des Gesundheitswesens in allen drei Corona-Wellen verhindert worden sei, habe nicht nur der Gesundheit gedient, sondern allen anderen Bereichen wie Kultur und Wirtschaft. Dies werde daran sichtbar, dass inzwischen Wirtschafts- und Arbeitsmarktprognosen gut seien, „und wir vor einem kräftigen Wachstum stehen“. Wenn man nun vorsichtig und aufmerksam bleibe und die vergleichsweise erträglichen Schutzregeln beachte, werde die Pandemie „ihren Schrecken verlieren und endgültig überwunden werden“.

Update, 13.55 Uhr - Urteil: Prostitutionsstätten in Bayern dürfen wieder öffnen

Die Prostitutionsstätten im Freistaat dürfen nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) wieder öffnen. Die aktuelle Infektionslage sowie die Räumlichkeiten von Prostitutionsstätten sprächen dafür, dass von den Betrieben derzeit keine erhöhte infektionsschutzrechtliche Gefährdungslage ausgehe, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung (online) berichtet.

Die Richter gaben in ihrem Beschluss vom Dienstag einem Eilantrag eines Betreibers teilweise statt - und setzten die Regelung in der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorläufig außer Vollzug. Die bisherige Regelung beeinträchtige die Betreiber „außerordentlich schwer in ihrer Berufsfreiheit“, begründete das Gericht seine Entscheidung. Bordelle, in denen mitunter eine Vielzahl von Personen gleichzeitig zusammentrifft, blieben jedoch geschlossen, hieß es.

Update, 13.19 Uhr - Keine Öffnungsperspektive für Clubs - auch nach über 460 Tagen nicht

Inzwischen sind es mehr als 460 Tage, dass Clubs und Diskotheken in Bayern geschlossen sind. Und trotz aller Diskussionen um Öffnungen stehen die Chancen gut, dass auch 500 Tage nach der bayernweiten Schließung am 17. März vergangenen Jahres dort noch nicht wieder getanzt, getrunken und gefeiert werden darf.

Eine konkrete Perspektive für das Nachtleben gibt es derzeit nicht. Und auch angesichts von Problemen mit wild feiernden Menschen auf Münchner Straßen sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) jüngst auf die Frage, ob er die Öffnung von Clubs und Diskotheken befürworten würde, nur: „Nein. Im Moment nicht.

Auch die ausführlichere Antwort seines Ministeriums macht den Partygängern wenig Hoffnung: In Clubs und Diskotheken gebe es „besonders hohe Risiken von Infektionsübertragungen“, sagt eine Sprecherin. Beim Tanzen entstünden „vermehrt Aerosole, die sich insbesondere in Innenräumen anreichern können“. Bei lauter Musik könne man zudem nicht auf Mindestabstand miteinander sprechen und Alkohol tue ein Übriges, dass Hygienevorgaben nicht konsequent eingehalten würden. Oder anders gesagt: In Clubs und Diskotheken gehe es um Geselligkeit und Kommunikation. Und das stehe nun mal im Gegensatz zu Kontaktreduktion, Mindestabständen und Hygienevorgaben.

Update, 11.28 Uhr - 23 Kreise in Deutschland nun Corona-frei

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) den fünften Tag in Folge unter 10. Der Wert lag Angaben von Mittwochmorgen zufolge bei 7,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche (Vortag: 8,0; Vorwoche: 13) – es ist der niedrigste Wert seit dem 12. August 2020

23 Land- und Stadtkreise sind derzeit Corona-frei. In den Landkreisen Goslar, Lüchow-Dannenberg, Wesermarsch, Vogelsbergkreis, Kusel, Freyung-Grafenau, Regen, Coburg, Roth, Prignitz, Uckermark, Anhalt-Bitterfeld, Eichsfeld und Weimarer Land sowie den Stadtkreisen Weiden in der Oberpfalz, Wilhelmshaven, Landau in der Pfalz, Neustadt an der Weinstraße, Straubing, Brandenburg an der Havel, Dessau-Roßlau, Suhl und Weimar liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 0,0.

Die höchste Inzidenz in Deutschland hat derzeit die Stadt Zweibrücken (49,7) in Rheinland-Pfalz. Somit weist keine Region eine Inzidenz mit 50 oder höher aus.

Update, 10.23 Uhr - Delta-Variante auf dem Vormarsch - Drosten: Schnell impfen

Trotz insgesamt sinkender Corona-Zahlen ist die als ansteckender geltende Delta-Variante des Virus auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Nachdem bereits mehrere Bundesländer gemeldet haben, dass der Anteil der Variante an den Neuinfektionen zuletzt spürbar gestiegen ist, werden an diesem Mittwochabend neue Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erwartet. Es ist damit zu rechnen, dass sich die zunächst in Indien entdeckte Mutante in vielen Teilen Deutschlands weiter ausgebreitet hat - wenn auch auf insgesamt niedrigem Niveau.

Der Virologe Christian Drosten plädiert angesichts der Entwicklung dafür, das Bewusstsein für die Bedeutung der Impfung zu stärken. „Das ist wirklich das, was wir jetzt machen müssen“, sagte der Experte der Berliner Charité im Podcast „Coronavirus-Update“ (NDR-Info). Er legte sich nicht fest, ob es wegen der Ausbreitung der Delta-Variante bereits im Sommer oder erst im Herbst zu einer Trendumkehr kommen könnte. Im Herbst werde die Inzidenz auf jeden Fall wieder steigen, sagte Drosten und betonte die Wichtigkeit der Impfung bei Eltern von Schulkindern.

„Wir müssen einfach schnell impfen“, lautet der Appell des Virologen. Reiche dies nicht, müsse man erneut mit Kontaktbeschränkungen gegensteuern. „Aber es gibt auch gute Gründe zu denken, dass das in Deutschland nicht notwendig wird.“ In England, wo sich die Corona-Lage wegen der Delta-Variante wieder verschlechtert hat, sei die Sieben-Tage-Inzidenz ausgehend von einem Niveau von 25 wieder angestiegen. „Man hatte nicht so weit runtergebremst, wie wir das jetzt in Deutschland schon gemacht haben.“

Update, 9.35 Uhr - Landkreis Altötting meldet erneut zwei neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6058 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis neun aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (4) und jeweils ein Fall in Altötting, Burgkirchen, Haiming, Reischach und Töging. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 4,5.

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region, ein weiterer Todesfall

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 23. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Gesunken ist die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land (von 13,2 auf 8,5) und im Kreis Rosenheim (von 16,1 auf 14,2).
Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Altötting (von 1,8 auf 4,5), im Kreis Mühldorf (von 5,2 auf 9,5), im Kreis Traunstein (von 12,4 auf 13,5) und in der Stadt Rosenheim (von 4,7 auf 6,3).
In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.22 Uhr - Viele Regenbogen-Aktionen rund um drittes EM-Spiel in München

Rund um das dritte EM-Vorrundenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind an diesem Mittwoch in München und ganz Bayern Protestaktionen gegen die UEFA geplant. Weil der Kontinentalverband verboten hatte, die Münchner Arena als Zeichen gegen die schwulen- und lesbenfeindliche Politik in Ungarn in Regenbogenfarben zu beleuchten, war die Empörung groß im Freistaat.

Vor der Partie soll es in der Landeshauptstadt und vor der Arena Aktionen etwa von CSD München und Amnesty International geben. Darüber hinaus werden in unmittelbarer Nähe des Stadions das große Windrad und auch der Olympiaturm bunt angestrahlt. In Augsburg soll - wie auch in anderen Städten deutschlandweit - das Bundesligastadion ebenfalls in Regenbogenfarben gehüllt werden.

Daneben stellen sich die Stadt und die Polizei erneut auf feiernde Fußball-Fans etwa in Biergärten oder öffentlichen Plätzen ein. Diese wurden ermahnt, die Corona-Schutzmaßnahmen - etwa Abstand halten und eine Maske tragen - zu beachten.

RKI registriert 1016 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 7,2

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1016 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.06 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1455 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 7,2 an (Vortag: 8,0; Vorwoche: 13,2).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 51 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 137 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.723.798 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.611.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.523 angegeben.

Den 7-Tage-R-Wert gab das RKI am Dienstagabend mit 0,68 (Vortag: 0,68) an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 68 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/aic/dpa

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