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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Teilweise sogar schon wieder über 50: In diesen Städten und Kreisen ist die Inzidenz am höchsten

Corona-Teströhrchen (Symbolbild)
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Corona-Teströhrchen (Symbolbild).
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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  • Martina Hunger
    Martina Hunger
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (21. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 6,3, Landkreis Rosenheim 8,0, Landkreis Traunstein 15,8, Landkreis Berchtesgadener Land 19,8, Landkreis Mühldorf 10,4, Landkreis Altötting 12,6 (Quelle/Stand: RKI, 21. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3946, Landkreis Rosenheim 13.967, Traunstein 11.128, Berchtesgadener Land 6058, Mühldorf 6990, Altötting 6074 (Quelle/Stand: RKI, 21. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 21. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.416 Todesfälle in Deutschland (15.309 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19:33 - Holetschek: Neues Messmodell für Corona in Arbeit

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, bei zunehmendem Impffortschritt auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen in die Beurteilung der Corona-Gefahr einzubeziehen: „Inzidenz ist weiter ein wichtiger Vorwarnwert, wir wissen aber, dass wir sie ergänzen wollen um die Frage der Hospitalisierung.“ Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) arbeite gerade an einer Modellierung, wie man Hospitalisierung vor dem Impfen und danach sehen könne und wie man dies ins Verhältnis zur Inzidenz setzen könne.

Eine Arbeitsgruppe der Gesundheitsministerkonferenz solle dies auf eine „einfache, kommunikative Formel“ bringen. „Ich bin der Meinung, dass die jetzigen Werte natürlich in der Zukunft höher sein müssen“, sagte Holetschek. Das LGL sei dabei, eine Lösung zu erarbeiten. Zuvor hatte bereits Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärt: „Wir werden mit höheren Inzidenzwerten arbeiten müssen. Wenn wir eine Situation haben, in der ungefähr die Hälfte geimpft ist, muss es mindestens die doppelte Inzidenz geben, bevor man überlegt, was man macht.“

Update, 18.33 Uhr - Fast 75.000 Personen im Kreis Traunstein vollständig geimpft

Das Gesundheitsamt Traunstein hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun zwei neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 21. Juli, 0 Uhr). Derzeit liegen in Stadt und Landkreis Traunstein 41 aktive Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 15,8. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 88.237 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 74.999 Personen die Zweitimpfung erhalten.
5:20

Update, 16.50 Uhr - In diesen Städten/Kreisen ist die Inzidenz am höchsten

Dass die Corona-Zahlen in Deutschland wieder steigen, dieser Trend lässt sich bereits seit einigen Wochen erkennen. Inzwischen nähern sich mehrere Landkreise/Städte dem früheren Schwellenwert von 35, einige haben ihn sogar bereits überschritten. Ein Kreis in Deutschland liegt sogar über dem Grenzwert von 50, so dass bereits wieder erste weiterführende Corona-Einschränkungen greifen.

  • 63,0 - Landkreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz)
  • 45,8 - Stadt Solingen (NRW)
  • 40,4 - Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg)
  • 35,2 - Berlin (Mitte)
  • 35,0 - Stadt Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz)
  • 33,8 - Stadt Frankfurt am Main (Hessen)
  • 33,2 - Stadt Amberg (Bayern)
  • 33,0 - Stadt Düsseldorf (NRW)
  • 32,5 - Stadt Darmstadt (Hessen)
  • 31,0 - Stadt Bamberg (Bayern)
  • 29,9 - Lkr. Grafschaft Bentheim (Niedersachsen)

Update, 16.22 Uhr - Zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gibt es seit der letzten Statusmeldung zwei neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 21. Juli, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 19. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 10,4. Bei der Quote der vollständig Geimpften hat der Landkreis die 50-Prozent-Marke überschritten. Stand Dienstagabend (20. Juli) sind 58.566 Personen entsprechend 50,5 Prozent aller Landkreisbürger vollständig geimpft. Insgesamt wurden 122.107 Impfdosen im Landkreis verabreicht.

Update, 15.50 Uhr - Spahn warnt vor 800er-Inzidenz im Herbst

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bevölkerung gemahnt, angesichts steigender Corona-Zahlen Schutzmaßnahmen nicht zu vernachlässigen. Derzeit liege die Inzidenz bei rund 11. „Wenn sich das so weiter verdoppelt, alle zwölf Tage, dann werden wir im September die Inzidenz 400 überschreiten, im Oktober die 800“, so Spahn. Jeder müsse sich die Frage stellen, „wollen wir das passieren lassen“.

Spahn wies darauf hin, wie wichtig es sei, Schulen und Kitas in einem Umfeld niedriger Ansteckungen zu öffnen. Er rief dazu auf, die bekannten Maßnahmen einzuhalten. „Es geht darum, Maske im Innenraum tragen. Sich regelmäßig testen lassen. Wenn man noch nicht geimpft ist, sich impfen lassen. Wir entscheiden jetzt, jetzt in diesen Tagen des Julis darüber, wie September, Oktober, November werden“, warnte Spahn.

Update, 15 Uhr - 12 neue Fälle im BGL - Ausgangspunkt wohl eine Bar

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Berchtesgadener Land wurden seit der letzten Meldung 12 neue Corona-Fälle registriert (Stand: 21. Juli, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land beläuft sich damit nun auf 6058. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 19,8.

Die derzeit wieder steigenden Corona-Zahlen sind nach Angaben des Gesundheitsamts auf Ansteckungen in einer Bar vor dem Wochenende zurückzuführen, von wo aus das Infektionsgeschehen über mehrere Betriebe und private Zusammenkünfte gestreut hat. Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Aktuell befinden sich laut Landratsamt 60 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

Update, 14.20 Uhr - Bundesregierung verlängert Corona-Einreiseregeln

Die Bundesregierung hat die bestehenden Corona-Regeln für Einreisende bis zum 10. September verlängert und Erleichterungen bei der Quarantäne-Pflicht verabschiedet. Die nun beschlossene Änderung der Quarantäne-Regeln sieht vor, dass vollständig Geimpfte, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, künftig ihre Quarantäne vorzeitig beenden können, wenn sie nachweisen, dass ihr Impfschutz gegen die Virusvariante im bereisten Gebiet wirksam ist. Bislang galt auch für vollständig Geimpfte, die aus Virusvariantengebieten einreisen, eine strikte Quarantänepflicht.

Darüber hinaus beschloss das Kabinett eine Neuerung, die greifen soll, wenn ein Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird, während sich Rückkehrer noch in Quarantäne befinden. Dann sollen für das Ende der Quarantäne künftig die Regeln für Hochinzidenzgebiete gelten - und folglich eine Verkürzung der 14-tägigen Quarantänepflicht möglich sein. Die neuen Regeln treten mit dem Auslaufen der alten Verordnung am 28. Juli in Kraft. Die Lage mache es erforderlich, die bestehenden Regelungen zu verlängern, erklärte Gesundheitsminister Spahn (CDU): „Wir haben aus dem letzten Sommer gelernt, dass wir aufpassen müssen, auch in und beim Reisen.“

Update, 13.35 Uhr - Spahn: „In der Not kaufen ist immer teurer“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Deutschland mit der am Mittwoch beschlossenen Nationalen Reserve Gesundheitsschutz besser auf künftige Krisen vorbereitet. Die Corona-Pandemie habe Abhängigkeiten schmerzlich vor Augen geführt, sagte der CDU-Politiker in Berlin: „In der Not zu kaufen ist immer teurer.“ Die neue Reserve sei gedacht, um bei Pandemien und bei Katastrophen wie nun im Westen Deutschlands eingesetzt zu werden sowie für den Fall, dass Deutschland Bündnispartnern zur Seite stehen müsse.

Das Kabinett hat am Mittwoch den ersten Teil einer neuen Strategie für den Bevölkerungsschutz beschlossen. Zunächst soll eine „Nationale Reserve Gesundheitsschutz“ aufgebaut werden. Mittelfristig soll aber auch die Vorsorge für Krisen wie Hochwasser und größere Brände verbessert werden. Geplant ist ein gemeinsames Krisenzentrum von Bund und Ländern, in dem auch Hilfsorganisationen mitwirken.

Update, 12.34 Uhr - Über 47 Prozent der Bevölkerung in Deutschland voll geimpft

In Deutschland sind inzwischen 47,3 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 9.35 Uhr) wurden am Dienstag 572.482 Impfdosen verabreicht. Damit sind nun rund 39,3 Millionen Menschen vollständig geimpft. Rund 50,1 Millionen (60,2 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

„In keinem anderen Land Europas sind damit mehr Menschen geimpft als in Deutschland“, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch auf Twitter. Das reiche jedoch noch nicht, um die Delta-Variante des Virus einzudämmen. Unter den Bundesländern lag Bremen dem RKI zufolge mit einem Anteil von 69,1 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen weiter an erster Stelle. Auch bei den vollständig Geimpften belegte Bremen mit 53,5 Prozent den Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstimpfungen blieb Sachsen (51,1 Prozent), genau wie bei den vollständig Geimpften (43,7 Prozent).

Update, 11.21 Uhr - Corona: 1,5 Millionen Kinder haben Elternteil oder Betreuer verloren

Rund 1,1 Millionen Kinder weltweit haben laut einer Studie als Folge der Corona-Pandemie mindestens ein Elternteil oder ein für sie sorgendes Großelternteil verloren. Diese Hochrechnung gelte für den Zeitraum März 2020 bis April 2021, berichten Forscher um Seth Flaxman vom Imperial College in London im Fachjournal „The Lancet“. Rechne man weitere im Haushalt wohnende ältere Angehörige noch hinzu, hätten sogar mehr als 1,5 Millionen Kinder eine Betreuungsperson verloren.

Dies sei eine bedeutende, bislang übersehene Konsequenz der Pandemie, schreibt die US-Gesundheitsbehörde NIH in einer Mitteilung zur Studie. Die Analyse mache deutlich, dass eine psychosoziale und wirtschaftliche Unterstützung für diese Kinder eine zentrale Rolle bei der Reaktion auf diese Pandemie spielen sollte.

Als Grundlage der Studie nutzten die Forscher unter anderem Daten zur Geburtenrate sowie zu Corona-Todesfallzahlen aus rund zwei Dutzend Ländern, die sie hochrechneten. Weil die Daten nicht überall in gleichem Maß erhoben würden, könne es sich bei den Zahlen nur um - wahrscheinlich eher unterschätzte - Annäherungen handeln, hieß es von den Wissenschaftlern.

Update, 10.32 Uhr - 95 Prozent der 430 deutschen Olympia-Athleten sind geimpft

95 Prozent der rund 430 deutschen Olympia-Athleten gehen bei den Tokio-Spielen vollständig geimpft an den Start. Wie Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, am Mittwoch mitteilte, habe für die Mediziner und das Funktionsteam des DOSB sogar eine Corona-Impfpflicht bestanden. Dies hätten weder die Japaner noch das Internationale Olympische Komitee vorgegeben.

„Aber wir wollten damit auch unseren besonderen Respekt vor den Bürgern und dem Gastgeber in Tokio zeigen und klar signalisieren: Wir tun alles dafür, damit die Spiele sicher und verantwortungsvoll umgesetzt werden können“, erklärte Hörmann.

Update, 9.58 Uhr - Corona-Zahlen auf Mallorca steigen weiter

Die Corona-Zahlen auf Mallorca als liebster Ferieninsel der Deutschen sind weiter angestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wurde nach aktuellen Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums vom Dienstagabend mit 335 angegeben. Am Vortag hatte der Wert bei 310, vergangenen Freitag jedoch noch bei 270 gelegen.
Im Corona-Hotspot Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona gingen die Zahlen hingegen erstmals wieder leicht zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 612 am Montag auf 579 am Dienstag. Alle Daten, auch die für ganz Spanien mit 327, liegen allerdings weit über der Marke von 200, ab der Deutschland eine Region oder ein ganzes Land zum Hochinzidenzgebiet erklären kann. Dann kommt auf Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder von Corona genesen sind, eine Quarantäne von mindestens fünf Tagen zu.

Da die Corona-Zahlen vor allem durch die vielen Infektionen junger, meist noch ungeimpfter Menschen stark angestiegen sind, will die Regionalregierung der Balearen, zu denen neben Mallorca auch Menorca, Ibiza und Formentera gehören, das Nachtleben ab dem Wochenende stark einschränken. Vor allem die sogenannten Botellones, Partys im Freien mit viel Alkohol, sollen verhindert werden, indem Strände und Parks zwischen 1 und 6 Uhr geschlossen werden und in der Zeit auch nur Treffen von Menschen aus demselben Haushalt erlaubt sein sollen.

Update, 8.49 Uhr - Acht weitere Corona-Fälle bei Olympia

Kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele von Tokio haben die Organisatoren acht weitere Corona-Fälle festgestellt. Wie das Organisationskomitee in dem am Mittwoch veröffentlichten Tagesbericht mitteilte, ist auch ein Athlet darunter, der nicht im olympischen Dorf wohnt. Insgesamt stieg damit die Zahl der positiven Tests, die seit dem 1. Juli ermittelt wurden, auf 75.
Nach Angaben der Organisatoren wurde ein Offizieller im Athletendorf positiv getestet, dieser hatte zwölf Kontaktpersonen. Am Dienstag hatte das tschechische Team mitgeteilt, dass nach Beachvolleyball-Spieler Ondrej Perusic auch Simon Nausch, Trainer der Beachvolleyballerinnen, positiv getestet worden sei.

Zu den 75 registrierten Fällen kommen noch vier von den Präfekturen gemeldete positive Tests. Die regionalen Behörden sind jedoch nicht dazu verpflichtet, Bericht über Corona-Fälle in Bezug auf die Sommerspiele zu erstatten. Die Sommerspiele von Tokio werden am Freitag eröffnet.

Update, 7.35 Uhr - Frankreich verschärft Corona-Maßnahmen auch für Touristen

Angesichts deutlich steigender Infektionszahlen verschärft Frankreich ab Mittwoch die Auflagen für Einheimische und auch für Touristen. In Sehenswürdigkeiten wie dem Pariser Eiffelturm sowie in Freizeitparks, Konzertsälen, Museen oder Kinos mit mindestens 50 Besuchern wird ein sogenannter Gesundheitspass Pflicht. Er gibt Aufschluss über eine Impfung, eine überstandene Infektion oder einen negativen Corona-Test. In Diskotheken und bei Festivals gilt er bereits.

Touristen oder andere Frankreich-Reisende aus dem Ausland können eine vollständige Impfung etwa mit dem EU-weit gültigen Corona-Zertifikat auf dem Handy nachweisen. Ein negativer Corona-Test darf in der Regel höchstens 48 Stunden alt sein und kann auch in Papierform vorliegen.

Inzidenz steigt seit über zwei Wochen - 2203 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit über zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochmorgen lag sie bei 11,4 – am Vortag betrug der Wert 10,9 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 2203 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.36 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1548 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 19 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.748.613 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.642.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.416.

mh/mw/dpa

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